Wann verjährt es bzw. ist es überhaupt strafbar?

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7 Antworten

Es wäre Urkundenfälschung und damit eine Straftat. Urkundenfälschung heißt nicht nur eine bereits exestierende abzuändern sonder eben auch eine eigene anzufertigen. Die Urkundenfälschung ist im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von 5 Jahren bedroht. Demzufolge beträgt die Verjährungsfrist nach § 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB ebenfalls 5 Jahre. Die Verjährung beginnt nach § 78a StGB, sobald die Tat beendet ist.

Was allerdings nicht verjährt, ist das Recht der Uni, beim Auffliegen dir sämtliche Abschlüsse abzuerkennen. Und such für den Arbeitgeber ist es ein fristloser Kündigungsgrund

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Kommentar von RobertLiebling
27.07.2016, 09:55

für den Arbeitgeber ist es ein fristloser Kündigungsgrund

Als Arbeitgeber würde ich in einem solchen Fall den Arbeitsvertrag lieber anfechten (§ 119 (2) BGB) als kündigen. Der betroffene Arbeitnehmer hat gegen die Anfechtung weit weniger Handhabe als gegen eine Kündigung.

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Natürlich Urkunden Fälschung! Du hast ein Dokument gefälscht! Dein Studium kann dir jederzeit ab erkannt werden,du hast dich unter falschen Tatsachen da beworben! Ich kann mir auch keine Urkunde schreiben ich bin Arzt und erwarten das nichts passiert!

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Du musst im Strafrecht Verfolgsungs- und Vollstreckungsverjährung unterscheiden.

Die Verfolgungsverjährung ist in § 78 StGB geregelt, der Beginn hierzu in § 78a.

Entscheidend für den Beginn der Verjährung ist immer der Taterfolg.

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Natürlich ist es Urkundenfälschung, weil Du eine Urkunde herstellst, um zur Uni zugelassen zu werden.

Man kann Dir alle erreichten Abschlüsse aberkennen, die Du durch eine erschlichene Zulassung erreicht hast.

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Das kann immer raus kommen und ich vermute, dass dir auch der Studienabschluss, falls du so weit kommst immer aberkannt werden könnte. Ich würde das nicht riskieren, versuche lieber ehrlich an das Abitur zu kommen bzw. ehrlich an die Noten die du für das entsprechende Studium brauchst bzw. dann die Wartesemester. Alles andere is einfach Betrug und du wirst niemals Glücklich damit werden.

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Kommentar von uni1234
26.07.2016, 12:23

Betrug im strafrechtlichen Sinne wäre es wohl nicht (§ 263 StGB), im umgangssprachlichen Sinne dagegen wohl schon. Die Aberkennung ist in den Studienordnungen der Universitäten geregelt und sicherlich nicht pauschalisierbar.

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Strafrechtlich verjährt eine Urkundenfälschung nach 5 Jahren .

Also 5 Jahre nach dem Du das falsche Abi Zeugnis bei der Uni vorgelegt hast.

Ok Du kannst dann  nicht mehr bestraft werden, aber die Uni kann das Studiendiplom aberkennen ,ok ist eine Ermessensache ,wenn Du die Studienleistung selbst erbracht hast ,ob sie es bei einer Verwarnung beläst od aberkennt ,weil Du eigentlich die Voraussetzungen zum Studium nicht hattest ?

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weil die orginal Urkunde nicht verfälscht wird

Aber Du stellst eine unechte Urkunde her! Und nun lies den § 267 (1) StGB noch einmal!

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Kommentar von uni1234
26.07.2016, 12:20

Es kommt sicherlich darauf an, wie er es anstellt.

In der Regel ist für die Bewerbung an einer Uni die beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses erforderlich. An diese würde man wohl nur rankommen, wenn man von vornherein das Original fälscht. In dem Fall läge natürlich eine Urkundenfälschung vor.

Wenn man dagegen eine Kopie fälscht, dann hängt die Beurteilung wohl von der Qualität der Kopie ab. Ist das Dokument als Kopie erkennbar, wäre es keine Urkundenfälschung. Allerdings würde ihm das für die Bewerbung wohl auch nichts nützen.

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