Wann sind die Zinsen zu einem Titel verjährt?

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Es ist richtig, dass Zinsen nach 3 Jahren verjähren. Die Verjährung wird jedoch unterbrochen, wenn eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme vor Ablauf der 3 Jahre eingeleitet wird . Es sieht so aus, dass zwischen 2004 und 2009 keine Zwangsvollstreckung vom Gläubiger beantragt wurde, so dass Verjährung eingetreten ist. Mein Vorschlag wäre, über den Gerichtsvollzieher die Einrede der Verjährung der Zinsen zu erheben und ihn zu bitten, dass er sich vom Gläubiger ein abgeändertes Forderungskonto übersenden lässt.

Ich werde den OGV kontaktieren. Wenn das wirklich so wäre, ging es mir schon echt viel besser! Mittlerweile sind die Zinsen nämlich fast genau so hoch wie die Hauptforderung! Ich hoffe, ich brauche nicht doch noch einen Anwalt einschalten. Das kostet alles Geld, das ich nun nicht mehr habe!

Janet, vielen Dank!

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@Lucy12345

Wird schon klappen. Meld Dich, wenn Du doch noch Hilfe brauchst. Ich kenn mich ganz gut aus in der Zwangsvollstreckung, bin Rechtsanwaltsfachangestellte.

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@janet

Deine Hilfe würde ich sehr gerne noch einmal in Anspruch nehmen... Wenn ich Einrede auf Verjährung der Zinsen erhebe, werden die Zinsen ab 2009 neu berechnet?

Ich habe einen Zinsrechner im Netz gefunden:

Von 2001 bis 2012 sind rund 2.399 Euro Zinsen aufgelaufen.

Ist es richtig, das dann ab 2009 der reine Hauptforderungsbetrag neu verzinst wird???

Das wären dann nur noch rund 420 Euro Zinsen!!!!

Die Kosten die durch den GV und den Gebühren entstanden sind sind doch unverzinsbar, oder?

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@Lucy12345

Der GV sagte zu mir, ich muss den Anwälten des Gläubigers ein Schreiben zur Einrede der Verjährung der Zinsen schicken. Er darf mir keine Rechtberatung geben, mir damit weiterhelfen.....

Wie schreibe ich das? Ich habe einen Musterbrief gefunden:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Schreiben vom (Datum), (Aktenzeichen) machen Sie eine Forderung in Höhe von … (Euro) gegen mich geltend. Diese Forderung ist bereits verjährt.

Aus diesem Grund mache ich hiermit unter Berufung auf §214 Abs. 1 BGB von meinem Recht auf Einrede der Verjährung Gebrauch. Muss ich hier reinschreiben das die Zinsen vor 2009 verjährt sind? Stimmen die Paragraphen? Möchte mich nicht zum Vollhorst machen... :(

Sorry, das ich dich so damit bombadiere aber ich habe echt keinen Plan von so etwas und muss mich alleine da durchkämpfen....

Hilfst du mir noch mal????

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Hallo, kannst du mir vielleicht auch helfen? Von anderen bekomme ich nur unqualifizierte Kommentare.

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Vermutlich hat Dein Mann einen "gelben" Brief bekommen, also einen Zustellungsauftrag. Dieser verjährt erst nach 30 Jahren. Du solltest allerdings nicht Deine ganzen Ersparnisse dafür hergeben. Ihr könnt jederzeit eine Ratenzahlung vereinbaren, das wird in der Regel genehmigt.

Es ist schon richtig, dass wenn man einen Vollstreckungsbescheid bekommt, aus diesem 30 Jahre die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. Aber bezüglich den Zinsen gibt es eine Besonderheit - siehe mein Beitrag.

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Zinsen aus einer bereits titulierten Forderung verjähren nach 4 Jahren. D. h. die letzten 4 Jahre zurück müssen sie bezahlt werden. Die Einwendungen gegen Zinsen, die über 4 Jahre hinaus gehen musst Du bei dem Gläubiger, bzw. dessen Vertreter geltend machen, ggf. auch dem Gerichtsvollzieher gegenüber.

Wenn Du die Forderung Deines Mannes bezahlen willst, versuche Dich mit dem Gläubiger wegen der Zinsen zu einigen. Die bisherigen Kosten der Vollstreckung, die Du aufgezählt hast, haben damit nichts zu tun. Das sind notwendige Kosten der Vollstreckung und diese sind zu bezahlen.

Wenn Dein Mann die eidesst. Versicherung leisten soll, hat er ggf. auch die Möglichkeit in dem dafür gesetzten Termin Widerspruch einzulegen, diesen jedoch beschränkt auf die Zinsen. Dann werden die Akten dem Gericht vorgelegt und dieses entscheidet darüber.

VG Kirsan

Es ist soweit alles richtig, nur die 4 Jahre gelten schon länger nicht mehr, es sind jetzt 3.

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Paypal Infoscore (Betrug oder richtige Rechnung)?

Hallo, ich schreite direkt weiter zu meinem Problem. Ich erhielt einen Brief mit einer Zahlungsaufforderung sowie eine E-Mail .Diese lautete : "PayPal hat uns mit dem Einzug ihrer überfälligen Forderungen beauftragt, weil Ihr PayPal Konto einen negativen Saldo aufweist. Zur Zahlung des offenen Betrags sind Sie mehrfach per E-Mail von PayPal aufgefordert worden. Einschließlich der durch unsere Beauftragung angefallenen Inkassokosten beträgt die zur Zahlung offenstehende Gesamtforderung. 49,45 EUR(Stand: 27.07.2017)Die Forderung setzt sich wie folgt zusammen:Haupt- / Restforderung: 12,04 EUR5,00 Prozentpunkte über Basiszins Zinsen bis zum 27.07.2017: 0,01 EURVorgerichtliche Mahnauslagen: 5,00 EURInkassovergütung – Verzugsschaden §§ 280, 286 BGB, 0,6 Gebühr analog § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG: 27,00 EURPost– und Telekommunikationspauschale analog § 13 RVG i.V.m. Nr. 7002 VV RVG: 5,40 EURWir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von 49,45 EUR an uns zu überweisen, so dass dieser bis zum  27.07.2017bei uns eingegangen ist.COMMERZBANK IBAN: DE34662400020115517500 BIC: COBADEFFXXXDirekter Weg zur Onlinezahlung: www.inkassoportal.deNach fruchtlosem Ablauf der o. g. Frist werden wir PayPal empfehlen das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten.Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Auftraggeberin uns angewiesen hat, vorerst Inkassokosten in Höhe von 27,00 EUR als Verzugsschaden (§§ 280, 286 BGB) gegen Sie geltend zu machen. Dies würde einer 0,6 Gebühr gemäß § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG nebst Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG entsprechen. Falls innerhalb der genannten Frist keine Zahlung eingeht oder Sie keine begründete Einwendung vorbringen, wird das Einzugsverfahren gegen Sie fortgesetzt und eine Inkassovergütung in Höhe von 70,20 EUR gegen Sie geltend gemacht. Dies würde einer 1,3 Gebühr gemäß 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG nebst Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG entsprechen.Mit freundlichen Grüßen,infoscore Forderungsmanagement GmbHGütersloher Str. 12333401 VerlGermanypaypal@infoscore.deTel.: 05246 / 9393168Fax:  05246 / 939 7520"Und jetzt weiß ich nicht weiter! Ebay Gebühren sind auch irgendwie vorhanden welche aber auch unbegründet vorliegen da meine Artikel gekauft aber dann nicht bezahlt werden ich dann aber die verkäufergebühren zu zahlen habe. Inkasso gerechtfertigt ?Bitte um schnelle Antworten , bin am verzweifeln!

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ich habe mal eine Frage habe ein Brief Gefunden von ein Inkasso Unternehmen , meine Freundin hat was Bestellt nicht Bezahlt wieso auch immer.

Eine Mahnung hat Sie mir gerade gegeben : Erste Mahnung Hauptforderung : 60,35 Euro Mahnkosten 2,43 € Gesamt 62,78€

Es gab 1 Mahnung danach kam nichts mehr.

Nun das Inkasso Schreiben :

Hauptforderung -65,21 € Zinsen - 0,26 € Inkassovergütung gemäß § 13 RVG mit Nr. 2300 VV RVG - 45€ Auslagepauschale - 9 € Gesamt - 119,47 €

Was ich nicht genau Verstehe seit wann sind Inkasso unternehmen Anwälte und wieso berechnen die gemäß § 13 RVG . Dürfen die sowas in Rechnungstellen ?

(Meine Freundin hat bereits von mir Anschieß bekommen)

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Darf das einfach so abgerechnet werden. Lastschrift, Inkasso?

Hallo

am 06.10. war ich für 107,18€ beim einkaufen. Ich hab mit Karte bezahlt und den Beleg unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt war mein Konto nicht genügend gedeckt und der Betrag wurde nicht abgebucht.

Mir war das gar nicht so bewusst (ist ein 2. Konto auf dem ich nicht so oft nachschaue, da ich eigentlich nur ab und zu Geld überweise und ansonsten immer wieder mal damit zahle...) Nun kommt ein Schreiben von einem Inkassounternehmen. Sie schreiben folgendes:

"Mit dem Scheitern dieses Lastschrifteinzugs befanden Sie sich bereits im Verzug (vgl. Palandt, 73. Auflage, § 286 Rn 25, Prinzip der Selbstmahnung). Hinzu kommt, dass eine schuldhafte Verletzung der Lastschriftabrede (vgl. BGH NJW 2009, 3570, 3571) vorliegt, so dass die Nebenforderungen auch unter diesem Gesichtspunkt ersatzfähig sind.

Inzwischen hat uns die Ingenico Payment Services GmbH mit der Durchsetzung der offenen Forderungen beauftragt. Als registriertes Inkassounternehmen sind wir berechtigt, gemäß RVG abzurechnen, so dass sich unsere Forderungen wie folgt zusammensetzt:

  1. Hauptforderung (ursprünglicher Kaufbetrag) 107,18€
  2. Bankrücklastschriftkosten 1,50€
  3. Adressermittlungskosten 10€
  4. Verzugsschaden der Ingenico Payment Services GmbH 9,90€
  5. Geschäftsgebühr (§§ 280, 241, 286 BGB, NR. 2300 VV RVG) 45€
  6. Auslagen (§§ 280, 241, 286 BGB, Nr. 7002 VV RVG) 9€ offener Rechnungsbetrag: 182,58"

ist das alles rechtens? Ich finde das krass viel, weil das fast so hoch ist wieder Rechnungsbetrag an sich. Habe ja vorher nicht einmal eine Rechnung, Mahnung oder irgendwas bekommen, dürfen die das einfach so abrechnen?? Kann ich mich irgendwie dagegen wehren?

Liebe Grüße Janine

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Abzocke vom PayPal Infoscore Forderungsmanagement?

Hallo, ich habe heute eine Nachricht erhalten, die mich sehr stutzig macht:
,,Sehr geehrte Frau ,
PayPal hat uns mit dem Einzug ihrer überfälligen Forderungen beauftragt, nachdem Sie PayPal als Zahlungsdienstleister für einen Onlinekauf genutzt haben und den Rechnungsbetrag nicht bezahlt haben. Mehr Informationen dazu finden Sie auf Seite 3. Zur Zahlung des offenen Betrags sind Sie mehrfach per E-Mail von PayPal aufgefordert worden. Einschließlich der durch unsere Beauftragung angefallenen Inkassokosten beträgt die zur Zahlung offenstehende Gesamtforderung

56,81 EUR (Stand: 28.11.2017)
Die Forderung setzt sich wie folgt zusammen:

Haupt- / Restforderung: 14,99 EUR
5,00 Prozentpunkte über Basiszins Zinsen bis zum 28.11.2017: 0,02 EUR
Vorgerichtliche Mahnauslagen: 9,40 EUR
Inkassovergütung – Verzugsschaden §§ 280, 286 BGB, 0,6 Gebühr entsprechend § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG: 27,00 EUR
Post– und Telekommunikationspauschale entsprechend § 13 RVG i.V.m. Nr. 7002 VV RVG: 5,40 EUR

Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von 56,81 EUR an uns zu überweisen, so dass dieser bis zum

28.11.2017

bei uns eingegangen ist. Nach fruchtlosem Ablauf der o.g. Frist werden wir PayPal empfehlen das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Auftraggeberin uns angewiesen hat, vorerst Inkassokosten in Höhe von 27,00 EUR als Verzugsschaden (§§ 280, 286 BGB) gegen Sie geltend zu machen. Dies würde einer 0,6 Gebühr gemäß § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG nebst Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG entsprechen. Falls innerhalb der genannten Frist keine Zahlung eingeht oder Sie keine begründete Einwendung vorbringen, wird das Einzugsverfahren gegen Sie fortgesetzt und eine Inkassovergütung in Höhe von 70,20 EUR gegen Sie geltend gemacht. Dies würde einer 1,3 Gebühr gemäß § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG nebst Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG entsprechen.

Mit freundlichen Grüßen infoscore Forderungsmanagement GmbH G�tersloher Str. 123 33401 Verl Germany“

Ich habe beim Inkassoportal nachgefragt, wobei es sich handeln soll und angeblich hätte ich am 3.10.17 eine Zahlung getätigt, die ich der Paypal Infoscore Forderungsmanagement GmbH schulde. An diesem Tag habe ich aber nichts gekauft. Ich bin nun mega verunsichert. Hat jemand schonmal eine ähnliche Nachricht bekommen?
Und ja, diese Nachricht sah genauso aus, wie sie hier zu lesen ist mit den ganzen Zeichen.

LG

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Falscher Verwendungszweck jetzt Inkasso?

Hallo Zusammen, ich habe kürzlich bei einem Onlineshop bestellt und die Ware fristgerecht bezahlt (lief über Klara). drei Wochen später habe ich Post von einem Inkassounternehmen erhalten, "die Ware wurde nicht bezahlt". Ich habe sofort Kontakt zum Inkassounternehmen aufgenommen und ihnen eine Kopie der Überweisung zugesendet.

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Ich habe beim Inkassounternehmen angerufen und den Sachverhalt erklärt, sie bestehen dennoch auf die Bezahlung.

Kann mir jemand sagen, ob das rechtens ist?

Die Inkassogebaren setzen sich wie folgt zusammen:

1,0 Inkassovergütung gemäß §13 RVG mit Nr 2300 VV RVG     45,00 EUR

Auslangenpauschale gemäß Nr. 7002 VV RVG                             9,00 EUR

Zinsen                                                                                             0,30 EUR

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Darf die eine Inkassogesellschaft für Forderungen die sich auf einen Vertragsgegenstands belaufen mehrmals Inkassogebühren verlangen?

Hallo miteinander,

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Das besagte Inkassounternehmen vertritt einen einzigen Mandanten der mehrere Forderungen zu einem einzigen Vertragsgegenstand fordert.

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Inkassogebühren § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§ 2, 13, Nr. 2300 VV RVG i.V.m. §§ 280, 286 BGB: 22,50 EUR

Inkassoauslagen § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§ 2, 13, Nr. 7002 VV RVG i.V.m. §§ 280, 286 BGB: 4,50 EUR

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< das Ganze nun 4x - das ist schon weitaus mehr als der Betrag den ich dem Mandanten der Tesch schulde und bringt mich etwas zum schmunzeln...

Das kann doch nicht rechtens sein wenn es sich um offene Posten EINES EINZIGEN Vertragsgegenstandes handelt, oder bin ich da schief gewickelt?

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