Wann fliegen wir zum Mars, und wer plant überhaupt einen Mars-Flug?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Flug zum Mars wird meistens dann durchgeführt, wenn der Mars (grob alle 2 Jahre) in einer günstigen Position (Opposition) zur Erde steht. So ist er der Erde sehr nah und wenn man den optimalen Zeitpunkt erwischt, kann das Raumschiff den Schwung der Erde mitnehmen und sich "rüberschleudern". So würde ein Flug zum Mars mit geringen Spritkosten etwa nur 6 Monate dauern. Da der Rückflug aufgrund der Konstellation erst wieder nach einem Jahr am günstigsten ist, würde samt Rückflug eine Marsmission mit diesem Konzept ca. 2 Jahre dauern.

Neben der im Moment diesbezüglich weniger enthusiastischen NASA, sind einige Privatpersonen viel stärker engagiert. Zum Beispiel hat der US-Raumfahrtingeneur Robert Zubrin ein umfangreiches Konzept erarbeitet, wie eine bemannte Marsmission durchgeführt werden könnte. Er hat auch die Mars Society gegründet, eine private Organisation die sich für den Marsflug einsetzt. Wer sich ernsthaft für seine durchaus ernstzunehmenden Konzepte interessiert, dem empfehle ich sein Buch "Unternehmen Mars". Selbst die NASA interessiert sich für seine Ideen und zieht in Erwägung sie in ihre Pläne mit einzubeziehen.

Dann träumt noch Milliadär und Unternehmer Elon Musk von einer eigenen Marsmission die er im Rahmen seines Weltraumprogramms SpaceX realisieren will. Er hat vor, schon in wenigen Jahren eine Mission auf die Beine zu stellen. Man findet sehr viel wenn man ihn googelt.

Ob Musk tatsächlich den Flug alleine schafft, oder ob die NASA die Kosten und den Aufwand in absehbarer Zeit stemmen wird kann niemand so genau einschätzen. Leider gibt es auf der Erde im Moment viel größere Probleme und Interessen. Ich glaube, dass z.B. ein staatlich finanziertes Gesundheitssystem den Bürgern Amerikas mehr bringen würde als eine bemannte Marsmission. Aber ich hoffe, dass sich die Kräfte irgendwann mal bündeln werden. Würden alle auf der Welt zusammenarbeiten, könnten wir es wahrscheinlich schon in 10 Jahren schaffen.

Ich weiß, es ist irgendwie daneben, und es ist auch voll offtopic, aber mir fällt beim Lesen Deiner Antwort beim letzten Absatz dauernd ein, dass wir bei einer eventuellen Marsmission am besten keine Muslime mitnehmen, damit nicht auch noch der nächste Planet mit diesem Wahnsinn verseucht wird...

Um dem Shitstorm ein klein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen: Alle Mitglieder sämtlicher anderen Religionen sollten wir natürlich ebensowenig mitnehmen (für mich steht nur der Islam zur Zeit an der Spitze dieses Irrsinns)...!

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@Mannimanaste

Hallo Mannimanaste,

ich glaube je religiöser ein Mensch ist, desto mehr lehnt er die Wissenschaft ab und wäre ohnehin nicht bei einem solchen Unternehmen dabei.

Aber das erinnert mich wiederrum an eine Theorie von mir:

Mal angenommen wir hätten die freie Auswahl an unbewohnten aber bewohnbaren Planeten und wir hätten Raumschiffe die große Gruppen von Menschen in kürzester Zeit dorthinbringen könnten. Angenommen eine der Gruppen bestünde ausschließlich aus religiösen Fundamentalisten, die ausschließlich ihr religöses Gesetz anerkennen. Alle dieser Gruppe wären sich über alles einig und siedeln nun zu einem dieser Planeten über und gründen dort ihre eigene Zivilisation. Es würde sicher keine 50 Jahre dauern bis sich aus dieser Einheit aufgrund von Meinungsverschiedenheiten wieder zwei Gruppen gebildet hätten.

Das gleiche könnte man mit jeder Gruppe Menschen durchspielen und man käme immer wieder auf das gleiche Ergebnis. Es liegt in der Natur des Menschen und wir müssen lernen das zu überwinden.

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@Weltraumdackel

Hi Weltraumdackel,

sehr gute Theorie! Diese erinnert mich wiederrum an einen Satz, den ich im Vorwort meines Buches "Jenseits von Allem" geschrieben habe:
"Wenn der Buddhismus keinen Namen hätte, wäre ich vielleicht Buddhist."

Benannte Gruppierungen sind immer der Keim für eventuelle Ausgrenzung, Streitigkeiten und Kriege!

Und Du hast natürlich recht: wir müssen lernen das zu überwinden, also trotz des Bildens benannter Gruppierungen unseren übergeordneten Zusammenhalt nicht aus den Augen verlieren, da wir alle mit allen in einem Boot / Planet / Galaxie / Universum leben.   :)

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@Mannimanaste

Ja man muss die religiösen Spinner HIER BEI UNS entschärfen und nicht auch noch das Weltall damit verseuchen!

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@Weltraumdackel

Nein, wenn man eine Gruppe von Spinnern irgendwohin "auslagert" werden die ihre Wahnsinnsideen jedem neu hinzukommenden Mitbewohner derartig einprägen, dass (fast) keine Chance für eine Neuorientierung besteht. Es dauert immer ein paar hundert Jahre bis da andere Ideen eine Chance bekommen.

Du musst Dich an der Weltgeschichte orientieren. Es gibt bei uns schon lange Gruppen von religiösen Fundamentalisten bzw religiösen Spinnern die sich absondern und ausgrenzen. Je extremer die sind, um so mehr greift die Gehirnwäsche.

Es ist sogar so, dass unsere moderne Informationsgesellschaft und Technologie, die in solchen Gruppen herrschende Gehirnwäsche vereinfacht und unterstützt.

Religiöse Spinner arbeiten zum Beispiel immer mit religiösen Versen, Texten, Liedern, mit denen sie den Leuten das Gehirn waschen ... (=n wenn die Leute blödsinnige Texte auswendig lernen, können die Leute nicht mehr eigenständig denken). Früher konnte man diese schwachsinnigen Verslein nur einem begrenzten Personenkreis eintrichtern. Durch die Technologie über die wir jetzt verfügen, kann man viel mehr Menschen das Gehirn mit solchen Ideen waschen.

Es gibt auf der Welt übrigens Beispiele dafür, dass auch "ausgegliederte" religiöse Spinnergruppierungen nicht nach 50 Jahren "zerbrechen" .... Zum Beispiel die Amiches, die orthodoxen Juden, sogar besonderst radikale Katholiken, radikale Islamisten, ... die vererben ihren Wahn über tausende von Jahren. Da gibt es immer nur einen sehr kleinen Teil von Leuten, die in etwas weniger verwirrte religiöse Kreise abwandern.

Wenn man solche Spinner irgendwo auf einen anderen Planeten aussiedelt, dann hat es dort keine Alternativen ... desshalb wird der religiöse Wahn sich dort noch viel länger halten, wie er das bei uns tun wird: ein Einzelner kann nicht aus der Klapsmühle ausbrechen, wenn es, ausserhalb von der der Klapsmühle, nichts gibt.

Wenn man in einem Gefängnis lebt und wenn es nur das Gefängnis gibt, kann man gar nicht ausbrechen.

Die Vorstellung von einem "Paradies", war auch so eine verwirrte Idee: ein "Paradies" wäre ein grausames Gefängnis, zumindestens so lange, bis die Insassen rausgeschmissen werden und dadurch eine Alternative bekommen.

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1 Das wird Erstmal kaum möglich sein den das dauert einieg monate bis dorthin und da der Aufenthalt im All die Muskel schwinden Läst ist das Erstmal nicht so einfach ohne künstliche Schwerkraft die wir noch nicht haben. wen das schon ein Problem bei 6 Monaten im all ist ist das noch gefährlicher bei der reise zum Mars die 2 Jahre (?)Dauert und im Moment ist ja bei den Amies alles Abgesagt was mit den flügen zu tun hatt da sie Sehr teuer sind.. Eine Reise zum mars mus kein Reise ohne rückflug sein wen  zb Der Treibstoff dafür ausreicht oder es eine anderen antrieb geben sollte .(zb ionen antrieb usw.)

die NASA plant schon eine Marsmission ohne Rückflug für 2030

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@chr0nix

Das ist Wunschdenken, der Trampel von Amerika will da noch nicht abfliegen ...

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Die Nasa möchte 2026,war das glaube ich oder schon früher,zum Mars fliegen,hat aber noch keine Angaben über den Flug selber gemacht ^^.

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