wann benutzt man den dauerauftrag und wann den lastschriftverfahren

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Dauerauftrag: Regelmäßig wiederkehrende Überweisungen mit festen Beträgen - wie etwa Mieten, Versicherungsbeiträge oder Ratenzahlungen - lassen sich bequem erledigen, indem man seinem Geldinstitut Daueraufträge zur Abbuchung erteilt. Damit ist sichergestellt, dass diese Zahlungen termingerecht erledigt werden. Säumniszuschläge und Mahngebühren - aus Vergesslichkeit oder weil man gerade Ferien macht - sind nicht mehr zu befürchten. Voraussetzung ist allerdings, dass auf dem Konto ausreichende "Deckung" vorhanden ist. Daueraufträge können je nach Notwendigkeit an verschiedenen Tagen eines Monats ausgeführt werden; auch Turnus - z.B. monatlich, quartalsweise oder halbjährlich - kann individuell gestaltet sein. Änderungen des Termins oder Betrags sind jederzeit möglich.

Lastschriftverfahren:

Wesentlich bequemer geworden ist die Kontoführung, seit sich das Lastschriftverfahren oder Bankeinzugsverfahren eingebürgert hat. Bei regelmäßig wiederkehrenden, jedoch unterschiedlich hohen Zahlungen kann der Kontoinhaber den Zahlungsempfänger ermächtigen, einen fälligen Betrag von seinem Konto abzurufen. Beispiele sind Strom- und Telefonrechnungen. Ebenso werden Verpflichtungen in fester Höhe, wie Versicherungs- und Krankenkassenbeiträge, in dieses Verfahren einbezogen. Da der Schuldner als Beleg entweder die Lastschrift erhält oder zumindest eine Information auf seinem Kontoauszug findet, weiß er, für welche Leistung, er wann von vom belastet bekam. Der Bankkunde ist vor nicht berechtigter oder missbräuchlicher Abbuchung durch gesetzliche Vorschriften geschützt: sollte er mit der Belastung seines Kontos nicht einverstanden sein, kann er innerhalb von sechs Wochen Einspruch einlegen und den Betrag zurückfordern. Eine Einzugsermächtigung kann außerdem jederzeit widerrufen werden.

  • Dauerauftrag = ist eine Form der Kontoüberweisung. Mit diesem wird ein kontoführendes Bankinstitut beauftragt, zu bestimmten Terminen einen über einen bestimmten Zeitraum gleich bleibenden Betrag an einen bestimmten Empfänger zu überweisen. (z.B. Miete, Telefonkosten, ratenzahlungen, Strom/Gas, GEZ und anderes mehr... werden termingebunden an den entsprechenden Empfänger vom Girokonto überwiesen!!!)

  • Lastschriftverfahren = Wird als bargeldlosen Zahlungsverkehrs genutz. Bei der Ausführung einer Lastschrift erteilt der Zahlungsempfänger seiner Bank den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen bei dessen Bank einen bestimmten Geldbetrag abzubuchen und seinem Konto gutzuschreiben.

Das Lastschriftverfahren (die Firma bucht das Geld ab) wird nicht von jedem Unternehmen angeboten. Des Weiteren wird bei Nicht-Deckung meist ne Gebühr fällig. Beim Dauerauftrag (das Geld wird von deinem Konto automatisch zur Firma überwiesen) zahlst du keine Gebühren bei Nicht-Deckung und hast dann die Möglichkeit, die Zahlung manuell auszulösen.

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