Waldkiefer Wachstum regulieren?

 - (Natur, Wachstum, Erde)

3 Antworten

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Kiefern gehören nicht in kleine Gärten unter 2000 m² -Nadelgehölze sind nicht in Schach zu halten und beginnt man mit dem sägen sehen die Bäume nie wieder gut aus. Dazu altern sie schneller und bilden schneller eine Gefahr. Der allergrößte Teil der Nadelgehölze ist völlig ungeeignet für einen Garten. Deshalb:

Muß es ein Nadelgehölz sein? Und welche Rolle soll es spielen?

Oder ginge auch ein Laubbaum, Strauch?

Auch ist zu bedenken, daß die Nadeln den Boden deutlich säuern und der Schatten sich auf die Pflanzen unter, in der Nähe des Baumes auswirkt. Am Rande erwähne ich den großen Wasserbedarf. Im Bereich der Kronentraufe wird es staubtrocken.

Es gibt eine Menge schöner Alternativen. Die Auswahl ist groß.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vom Platz her würde eine Kiefer bei meinem Grundstück passen, ich habe einen Teil vom Grundstück zum kompletten Wald umgeformt ca. 1500m² von ca. 3500m². Die Kiefer würde eine 2018 verstorbene 90 Jahre alte Lärche ersetzen, diese wurde letztes Jahr gefällt und die Wurzel entfernt. Da sich in den zwei Jahren ohne die Lärche schon wieder viele Laubbäume eine größere Krone eingenommen haben, wollte ich einen eher unten schmalen Nadelbaum nehmen, da ich etwas abwechslung in den Laubbäumen sehen wollte, ich dachte, da eine Kiefer im Gegensatz zu einer Fichte nahezu ein Überlebenskünstler ist, nehme ich eine solche.
Es wäre auch gut, wenn es ein schnellwachsendes Nadel oder Laubgehölz wäre, weil ich die Lücke gerne schnell geschlossen hätte.
Ich hatte mir auch schon einen Laubbaum angeschaut. Der Blauglockenbaum (Paulownia NordMax21) von der Firma WeGrow. Der soll wohl bei guten bedingungen 1 Meter im Jahr an Zuwachs haben, könnte aber sein, dass dieser in der Zukunft zu mächtig wird, weil schon zehn Jährige Bäume einen Stammdurchmesser von 40-50 cm haben sollten.
Gruß

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@Maik123160

Ist immer schwer etwas einzuschätzen, wenn man den genauen Ort und die Umgebung nicht kennt. Wildkirsche (Vogelkirsche gutes Holz), Roßkastanie, Eßkastanie, Walnuss gehen auch schnell ab. Je nach Standort könnte auch ein sogenannter Bienenbaum was anderes sein. Ein Holunderstrauch wird zwar nicht so groß ist aber auch ein schöner Lückenfüller. Man müßte mal die Bücher wälzen. Vorteilhaft heutzutage wäre ein Baum, der auch für Insekten und Vögel interessant ist. Sprich Pollen, Nektar, Beeren.

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@McBean

Im Garten habe ich viele Verschiedene Bäume, auch besonders Einheimische. Bei den Kastanien fande ich das Wachstum immer etwas schleppend, aber bei der Insektenfreundlichkeit ist wahrscheinlich ein solcher Baum, wie die Wildkirsche oder Zierkirsche gut. Holunder wachsen im Garten auch immer Spitze, füllen mir echt so manche Lücke! Diesen Bienenbaum hatte ich mir vor nem Monat mal angeschaut, dachte aber, dass der eher so ein kleines Ziergehölz bleibt. Werde mir nochmal verschiedene Bäume anschauen, Danke!

Lg

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Solch eine Kiefer, wie im Bild war nicht freistehen, da war ein Wald drumrum, der das Licht weggenommen hat und später gefällt wurde. Die Nadelzweige wachsen nur dort, wo auch Licht hinkommt.

Willst du eine Kiefer mit Besatz von oben bis unten , muß sie Freistehen ohne andere Bäume, die Licht wegnehmen.

Wenn du verkümmerte Kiefern als Bodendecker haben willst, dann mußt du Bergkiefern nehmen.

Danke für die Antwort!
Um meine Kiefer wachsen auch schon mehrere Ahorne, Buchen etc.
Sie würde somit eigentlich ungefähr wie im Wald wachsen.
Wenn ich mit so einem Wachstum rechnen kann und sie die anderen Bäume nicht dominiert, dann wäre es Toll
Gruß

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Du willst also eine Kiefer haben aber so züchten als wärs ein Bonsai?

Wie einen Bonsai züchten würde ich die Kiefer nicht, trotzdem aber verschiedene Arbeiten an ihr vornehmen. Ab einer gewissen Höhe ist es ja auch nicht mehr möglich das Nadelwachstum wie beim Bonsai zu kontrollieren.
Das schneiden der neuen Triebe wie beim Mekiri würde ich hier sowieso nicht unternehmen, die Kiefer soll ja schon min. 8 Meter hoch werden.

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