"Wählen" im Schulsport. Was sagt ihr dazu?

Das Ergebnis basiert auf 53 Abstimmungen

Ich bin gegen das Wählen 75%
Ich finde das Wählen gut 25%

25 Antworten

Am besten finde ich es die Methoden der Teamfindung abzuwechseln (und so kenne ich es auch aus meiner Zeit). Mal wählen die Schüler selbst, mal spielt Groß gegen Klein oder "blaue Turnhosen gegen den Rest" oder auch mal Mädchen gegen Buben. So hatten wir oft viel Spaß.

Ich bin gegen das Wählen

Ich finde es okay, ab und an mal, sehr selten, Mannschaften wählen zu lassen. Allerdings ist es ja leider so, dass die meisten Lehrer das andauernd machen. Es ist psychologisch schädlich und die andauernde Erfahrung nicht gewollt zu sein bzw. immer nur ungewollt als letzter in die Mannschaft aufgenommen zu werden, kann zu Demütigung und einem mangelnden Selbstwertgefühl führen! Jeder Lehrer mit ein bisschen Empathie und Menschenkenntnis würde deshalb darauf verzichten, Mannschaften wählen zu lassen ... Es gibt so viele andere sinnvollere Methoden 

Ich bin gegen das Wählen

Vorallem die Schüler die etwas dicker sind oder eine andere Einschränkung haben, werden die letzten sein die gewählt werden, wenn sie überhaupt jemand im Team haben will. Das kommt daher das man dann die Chancen zum Gewinn sehr schlecht sieht, dann wählt man eher die besten und Freunde aus. Finde es sehr ernidrigend.

Ich bin gegen das Wählen

Also: als ich damals in der Schule war habe ich den Sport gehasst wie die Pesst. Ich hatte damals auch schon Übergewicht und dann diese Qualen noch ich will ich will ich will dich nicht und am Ende war ich immer der A.... Ich bin der Meinung das Kinder einfach zu gemein sind und die Qualitäten von den Nein dich will nicht haben Schülern ganzschön unterschätzen

Ich finde das Wählen gut

Das war schon bei uns so und hat diejenigen, die immer zum Schluss gewählt wurden dazu angespornt, sich zu verbessern um NICHT mehr als letzte gewählt zu werden. Ich war auch so ein "Kandidat" - und mir und meinen Schulkameraden hat das nicht geschadet - im Gegenteil, es hat uns weitergebracht.

Mir ist gerade noch etwas eingefallen: Das "Wählen" ist ja auch noch ein Lernprozess für denjenigen, der auswählen muss - denn auch das musss ja gelernt werden: Beim Auswählen muss darauf geachtet werden, welcher der Auszuwählenden die Fähigkeiten hat, die ich benötige, um die Aufgabe zu schaffen, die mir gestellt wird. D.h. ich muss die Teilnehmenden gut kennen, Ihre Fähigkeiten und ihr Können einschätzen. Wenn ich dann auch leute nur nach Sympathie wähle, dann merke ich irgendwann, dass ich falsch gewählt habe, weil derjenige nicht dazu beitragen kann, das gesteckte Ziel zu erreichen.

Wird demnach die Mannschaft vom Lehrer/Trainer zusammegestellt, dann kann ein einzelner junger Mensch NICHT lernen, wie man sowas macht, weil ihm diese Aufgabe, wie vieles andere auch, abgenommen wurde.

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Aber das Problem ist, dass nicht die unSPORTLICHEN sondern die unBELIEBTEN nicht gewählt werden. Sonst wäre es wirklich ein guter Ansporn zum verbessern ;)

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@Niiina

Ich bin sicher, dass diejenigen, die wählen irgendwann auch gelernt haben, die Leistungen zu akzeptieren und nicht die Beliebtheit als Massstab zu nehmen.

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@RolfHoegemann

das sehe ich genauso. Aber selbst in meinem 9. Jahrgang funktioniert das noch nicht.

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@Niiina

O_O - aber dann (bei Abitur) sind ja noch 3-4 Jahre Chancen dazu gegeben - hoffen wir das Beste.

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