Verwaltung lehnt eingereichte TOPs ab und führt ohne diese Punkte die Eigentümerversammlung durch.

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Soweit hätte es gar nicht kommen dürfen, zunächst schreibt man doch die Verwaltung an und bitte um Aufnahme seines Anliegens zur kommenden ET- Versammlung.
Du hättest den Antrag begründen und dem Verwalter eine Frist setzen müssen um zu erklären, dass er den beantragten TOP in die Einladung zur Versammlung aufnehmen wird.

Lässt der Verwalter die Frist fruchtlos verstreichen ist sofort zu klagen mit dem Verpflichtungsantrag, den beantragten TOP in die Einladung zu nächsten Versammlung aufzunehmen. Der Verwalter wird den Prozess verlieren mit der damit verbundenen Kostenfolge und sich künftig nicht mehr bockig anstellen.

Die Rechtsprechung verpflichtet den Verwalter (OLG Frankfurt, Beschluss vom 18.8.2008, MietRB 2009/43) bei sachlicher Begründung einen beantragten TOP in die Einladung aufzunehmen. Der Verwalter hat kein Ermessen, was er für wichtig und diskutabel hält (Landgericht München I, Beschluss vom 7.12.2009, 36 T 14003/09, Du kannst diesen Punkt beim zuständigen Wohnungseigentumsgericht monieren und Antrag auf Ungültigkeit der gesamten ET-Versammlung, ersatzweise der nicht aufgenommenen Punkte beantragen.

Alternativ:

Nach dieser gesetzlichen Vorschrift können 25 % der Miteigentümer die Einberufung zu einer außerordentlichen Eigentümerversammlung zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt verlangen und so solltest du einmal den Weg prüfen, ob andere Miteigentümer dein Anliegen mit unterstützen.

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danke für den "Stern"

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IHR seid die Eigentümer, die Hausverwaltung ist kein Eigentümer, die sind lediglich im Auftrag für EUCH tätig und haben sich nach euch zu richten. Ihr legt fest und beschließt, die Hausverwaltung führt nur aus. Und wenn Eigentümer bei der Versammlung einen Punkt zur Sprache bringen wollen, dann kann die Hausverwaltung das nicht verweigern, sonst handelt sie ja GEGEN die Eigentümer, was dann auch entgegen dem abeschlossenen Vertrag ist.

Am Besten ist man geht zum Verwaltungsbeirat und der bringt den gewünschten Top mit Sicherheit auf die Tagesordnung.Der Verwalter kann aus Gründen seines Ermässens Tops ignorrieren.Klingt widersinnig-ist aber so

Hausverwaltung Probleme, Eigentümerversammlung, Anfechtung - HILFE!

Hallo Leute,

ich habe schon seit langer Zeit Probleme mit meiner Hausverwaltung. Leider ist es immernoch so, dass die meißten anderen Eigentümer sehr eingeschüchtert sind vom Auftreten des Hausverwalters. Ich will mir aber dessen Gebahren nicht bieten lassen.

Akut ist gerade folgendes Problem:

ich habe mehrere Tagesorndungspunkte rechtzeitig beim Verwalter abgegeben. Einige meiner Tagesordnungspunkte hat er folgendermaßen in die Einladung aufgenommen:

Meine Briefe und eMails wurden als Kopie der Einladung angehängt und in die eigentlich Einladung ein TOP eingefügt, in dem darauf verwiesen wird, dass ich Punkte eingebracht habe. Unter anderem mit folgendem Text: "Die verschiedenen Sachverhalte können besprochen werden und soweit gewünscht kann hierzu eine Beschlussfassung durch die Eigentümer erfolgen" ... (bitte den Wortlaut beachten mit "können" und "kann" !!!)

Nur erstens meine Frage: Ist dies so überhaupt rechtens? Muss der Hausverwalter meine Tagesordnungspunkte nicht in einer vernünfttigen Art und Weise aufnehmen? Ist es Rechtens, dass er meine Punkte als "Optionen" hinstellt? Außerdem hat er mit den kopierten Schreiben meine Privat-eMail Adresse und andere private Daten öffentlich bekannt gegeben? Ist das Rechtens? Ich fühle mich denunziert!

Außerdem wurden mehrere meiner TOPs nachweislich (!) vollkommen ignoriert, weil sie die Hausverwaltung in Erklärungsnot bringen könnten. Diese sind überhaupt nicht aufgenommen worden!

Meine TOPs sind alle mit trifftigem Hintergrund, also "besprechungswürdig" für alle Eigentümer. Dies schließe ich also als Grund für die Nichtaufnahme aus.

Kann mir jemand sagen, was es mich kosten wird, wenn ich beim Gericht Einspruch erhebe? Ich habe leider wenig Geld und kann mir möglicherweise Gerechtigkeit nicht leisten !!! :-(

Ich brauche Eure Hilfe !!! Danke !!!

(ich bin verzweifelt, weil die anderen Eigentümer Entschuldigung ihr Maul nicht aufkriegen, sobald sie vor dem Hausverwalter stehen. Sonst beschwert sich aber auch jeder über ihn!)

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Ist eine "Außerordentliche Eigentümerversammlung durch den Beirat" beschlussfähig?

Unseren jetzigen Verwaltervertrag können wir bis zum 30. September kündigen. Das möchte die Mehrheit gern. Sonst verlängert sich der Vertrag um 3 Jahre.

Nun heißt es, der Verwaltung kann nur auf der Eigentümerversammlung gekündigt werden, wenn diese noch vor dem 30. September einberufen wird. Das machen die aber nicht, die Versammlung soll erst im Oktober stattfinden!

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