Vertrag beim Notar bezügl. Nicht-Wahrnehmen-Wollens einer Vaterschaft?

13 Antworten

Das geht so nicht. Der Grund ist hauptsächlich der, dass der Unterhalt dem Kind geschuldet wird, daher gibt es kein Recht der Mutter, darauf zu verzichten.

Den Vater zwingen, sein Kind zu sehen, kann man eh nicht wirklich und das wird auch keiner versuchen. Und so lange sie derzeit auf den Unterhalt verzichtet (das könnte man ggf. auch schriftlich festhalten ohne Notar), kann sie rückwirkend aber nichts mehr fordern. Aber für die Zukunft kann man eben vertraglich nichts ausschliessen. 

Die Situation der Mutter kann sich auch in 18+ Jahren deutlich ändern, sie kann ihren Job verlieren, den Partner, kann krank werden und auf Sozialhilfe angewiesen sein. Das Amt wird immer rechtswirksam Unterhalt von ihn einfordern. 

Die einzige Möglichkeit für deinen Freund ist daher, abzuwarten und zu hoffen, dass die Mutter weiterhin keinen Unterhalt fordert und dass ihr derzeitiger Lebenspartner möglichst bald bereit sein wird, das Kind zu adoptieren. Hier muss dann dein Freund zustimmen vor dem Amt und mit Rechtskraft der Adoption erlöschen alle Rechte und Pflichten für deinen Freund. Das ist die einzige Möglichkeit für ihn. 

Ein Notar oder Anwalt wird diese gewünschten Vereinbarungen nicht schriftlich festhalten wollen, weil er ja weiss, dass diese nicht rechtlich bindend wären. Jeder könnte es sich jederzeit anders überlegen.

Der Verzicht auf Unterhalt ist in Deutschland nicht möglich.

Das ist Eigentum des Kindes, da darf die Mutter nicht sagen, dass sie das nicht braucht.

§ 1614 BGB

Verzicht auf den Unterhaltsanspruch; Vorausleistung

(1) Für die Zukunft kann auf den Unterhalt nicht verzichtet werden.

(2) Durch eine Vorausleistung wird der Verpflichtete bei erneuter Bedürftigkeit des Berechtigten nur für den im § 760
Abs. 2 bestimmten Zeitabschnitt oder, wenn er selbst den Zeitabschnitt
zu bestimmen hatte, für einen den Umständen nach angemessenen
Zeitabschnitt befreit.

Das das Kind den Vater nicht kennenlernen darf ist gesetzlich ebenfalls nicht erlaubt.

Da hat der Vater die gesetzliche Pflicht.

§ 1626
Elterliche Sorge, Grundsätze

(1) Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das

minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge
umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das
Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).

(2) Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die

wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu
selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem
Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der
elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.

(3) Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.

Ein solcher Vertrag - auch vor dem Notar geschlosssen - wäre nichtig.

Wenn sich da ein Notar überhaupt drauf einlässt.

Zur Person des Vaters ist aber folgendes zu vermerken.

Wer keine Kinder mehr will, benutzt einen Gummi und wenn er ganz sicher sein will, dann lässt er sich mit einem einfachen Eingriff sterilisieren.

Wenn er das nicht macht, hat er sich gefälligst mit den Folgen auseinanderzusetzen.

Zu deiner Info: Persönlichkeitsrecht des Vaters geht über Umgangsrecht des Kindes. Er kann nicht zum Umgang gezwungen werden. Was sollte auch das Kind davon haben??? Das Kind ist Leidtragender. Aber hier den Vater so anzugehen, der kein Kind wollte und  deswegen jetzt auch nicht will, finde ich unmöglich. Für das Leid von diesem Kind ist die Mutter verantwortlich, die es auf  Welt geholt hat, obwohl es ausser ihr niemand will. 

0
@Cursia

Das Persönlichkeitsrecht des Vaters geht nicht vor das Umgangsrecht des Kindes.

Er könnte sehr wohl zum Umgang gezwungen werden, man verzichtet aber darauf, ein Kind mit so einem A... von Vater zu konfrontieren.

Da der Vater keine weiteren Kinder wollte, hätte er seiner Verantwortung nachkommen müssen und sich sterilisieren lassen müssen.

Das die Mutter den Vater da irgendwo reintricksen wollte, ist die übliche Ausrede solch charakterloser Säcke.

5
@Cursia

für das leid des kindes ist der gestörte kv zuständig. wenn er keine kinder wollte, warum hat er nicht die schere ansetzen lassen. dann entstehen beim sex auch keine kinder. sollte man mit 46 und im gesetzten alter eigentlich wissen wie die sache funktioniert.

wer nicht reif genug ist zu verhüten, sollte die finger von erwachsenen sachen lassen. vor dem persönlichkeitsrecht des vaters, kommen die interessen des kindes.

2

Ich kenne so einen ähnlichen Fall. Genaue Einzelheiten natürlich nicht.

Verzicht auf Unterhalt wird von der Mutter nicht so leicht sein. Es sei denn, sie gibt den Vater nicht an. Alimente stehen dem Kind zu. Im Notfall , so wie es bei dem Bekannten war , wurde ein Konto eingerichtet, wo das Geld angelegt wurde. Für das Kind.

Natürlich erlischt das Ganze nach einer Adoption

Noch eine Bemerkung: Wenn du fundiertes FACHWISSEN möchtest, gehe zu einen Familienanwalt. ( oder dein Freund ) Rechtliche Auskünfte im Netz sind immer wage. Auch wenn sich hier einer Anwalt nennt, muss es nicht so sein.

Ähnlich ist es mit Gesundheitsfragen.


es gibt dazu keine rechtlichen auskünfte bei einem anwalt. der wird dir ganz klar erklären, dass eine solche einigung sittenwidrig ist und es sich um personenstandsfälschung handelt.

die vaterschaft ist verpflichtend, da kind ein recht auf wissen über seine abstammung hat. das kind hat ein anrecht auf unterhalt jeden monat und nicht irgendein konto mit anlagen.

das wird jeder anwalt dir genauso formulieren.

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