Verstecktes Formaldehyd in E-Zigaretten?


21.06.2020, 00:18

4 Antworten

Moin SuckMikeHawk

Was du da gelesen/zitiert hast, ist die sogenannte (recht alte) Kokelstudie.

Damals wurden eGo T Dampfen in einen Rauchroboter, wie sie die Tabakindustrie verwendet, eingesetzt und massiv überhitzt. Bei der Verbrennung des Liquids entsteht Formaldehyd und noch anderes ungesundes Zeug. Kann man machen, muss man aber nicht. Du würdest das aber nicht freiwillig einatmen.

Wenn du dein Toast 15 Minuten toastest, würdest du das essen und würdest du da eventuell auch schädliche Stoffe entdecken?😂

Was ist haltet ihr davon? Und kann mir jemand sagen, wieviel Volt der ePen 3 von Vype hat!?

Die Vype, ein Produkt der Tabakindustrie, wird mit der Akkuspannung von 3.7V arbeiten. Das benötigt wenig Elektronik.

Denn dann hätte der winzige billige VypePen3 ja mehr Volt-Leistung, als ein Profigerät!?

Nein, heutige Akkuträger können die Spannung und somit die Leistung(5-200W) stufenlos regeln. Das was du als Profigerät bezeichnest, war es vielleicht mal vor 10 Jahren.😀

Wenn du dampfen willst, würde ich dir eine offene Dampfe empfehlen, die du problemlos mit handelsüblichen (günstigen😂) Liquid nachfüllen kannst.

Bist du Raucher und willst du umsteigen oder zum Spaß dampfen?

Etwas Lesestoff:

https://www.wolke101.de/fakten/

Gruß, Franky

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Nichtraucher und Dampfer seit 2016

Boah.... das ist eine der Schrottstudien von Leuten, die weder vom Dampfen, noch von Elektrik ne Ahnung haben. Wie Franky schon geschrieben hat: Schadstoffe entstehen erst bei massiver Überhitzung und damit haben die "Volt" nicht sooooo viel zu tun.

Volt ist Spannung (meisst des Akkus, bei der Vype ist die geregelt, das IMMER eine feste Spanung anliegt) und aus Spannung und Widerstand des Heizelementes ergibt sich die Leistung, die am Heizelement wirkt. Ich kenn die Daten der Vypes jetzt auch nicht, aber die dürften ne Spannung zwischen ca. 3,3 und 3,7V ausgeben. Nehmen wir mal die Mitte mit 3,5V und als Widerstand des Heizdrahtes (da ich den auch nicht kenne) 1,8 Ohm an - das ergibt dann laut Ohmschem Gesetz eine Leistung von knapp 7 Watt. Ich hatte mal die erste Vype und da ist nicht viel und recht dünner Draht drin, welcher prima mit den 7 Watt klarkommen sollte, ohne zu überhitzen.

Jetzt kümmert sich das Ohmsche Gesetz aber nicht drum WIE der Widerstand überhaupt zustande kommt - die (angenommenen) 1,8 Ohm vom Vype-Draht kann man nämlich aus wenig dünnem Draht bauen oder auch aus viel dickem und auch aus unterschiedlichem Material.... bei der Vype ist es wenig dünner Draht und ich nehme jetzt einfach mal Kanthaldraht an - wenn der Draht 0,2mm dick ist, braucht man für die 1,8 Ohm knapp 4cm Draht. Nehme ich jetzt aber einen Draht, der 0,5mm dick ist brauch ich schon 24cm davon und wenn ich Draht nutzen würde, der nur 0,1mm Dick ist, reicht 1cm davon für 1,8 Ohm. Oder man nimmt verschiedenes Material: bei Kanthal 0,2mm bleiben es die 4cm Draht, nehme ich gleich dicken Nickeldraht brauch ich fast 60cm davon, um auf 1,8 Ohm zu kommen. Und hier kommt das Entscheidende: der Leistungsbedarf eines Heizelementes richtet sich nach seiner Masse: wenig Masse = wenig Leistung und viel Masse = viel Leistung nötig/möglich: wir haben in diesen Beispielen IMMER 1,8 Ohm und IMMER 3,7 Volt, also auch IMMER knapp 7 Watt. Der angenommene Vype Draht kommt damit prima aus, für den dickeren und den Nickeldraht sind die 7Watt viel zu wenig und die werden kaum warm und der gaaaanz dünne Kanthaldraht würde bei 7 Watt vielleicht sogar durchbrennen, weil es für den zu viel ist...

Das sich aus Volt und Ohm die Watt ergeben, haben wir ja jetzt schon gelernt - und mehr Volt bei gleichem Ohm ergeben eben auch mehr Watt und mehr Watt = mehr Hitze... von daher ist die Schlussfolgerung dieser Studie nicht soooo dämlich. Die haben aber noch mehr nicht beachtet:

  1. Die Hersteller sind nicht so dumm wie die Tester - die bauen die Geräte schon so, das Volt und Ohm ne passende Leistung ergeben, wenn es sich um nicht regelbare Geräte handelt
  2. der Nutzer - (massiv) überhitzter Draht kokelt das Dochtmaterial an und verbrennt das Liquid und das schmeckt sooooo eklig, das das keiner freiwillig dampft :-)
Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich dampfe seit 5 Jahren und bin aktiv in Foren

Der Draht ist wohl 9 mal „gezwirbelt“ oder gedreht und der Name „kanthal“ 32- 34. Aber danke für die Antwort

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@SuckMikeHawk

ja.. wie Franky dir schon geschrieben hatte: 9 Windungen aus Kanthaldraht und der Durchmesser des Drahtes ist 32 - 34ga. GA ist eine amerikanische Maßeinheit für den Drahtdurchmesser und 32ga sind 0,2mm. 34ga sind 0,16mm... wobei 0,16mm Draht ist echt arg dünn... das kommt irgendwie nicht hin mit 9 Windungen, dabei wäre der Widerstand dann sehr hoch (um 3 Ohm)... 32ga kommt da weit eher hin, da landet man nämlich bei ca. 2 Ohm.

Hab grad mal auf der Seite von Vype nachgeguckt - die schreiben der Pen hat 6 Watt... also hat der entweder eine Regelelektronik verbaut, die die Akkuspannung in konstant 6W umwandelt oder die Elektronik gibt eine kostante Spannung (Volt) aus, die zusammen mit dem Widerstand des Drahtes 6W ergibt. So oder so bist du damit vollkommen im grünen Bereich und musst dir keine Sorgen machen :-)

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Siehe erster Kommentar zum Artikel -> Unklare Studie ohne Belege.

KEINE wissenschaftlich korrekte Studie konnte je Formaldehyd in bedenklichen Konzentrationen (also höheren als in der Umgebungsluft) nachweisen.

Ausserdem ist die Spannung mit der der Verdampfer betrieben wird komplett irrelevant.
Einzig und allein die Temperatur mit der verdampft wird verändert die Messungen.

Jetzt kann ich aber sagen wir mal 210°C mit 3,3V, mit 5V oder gar mit 8V erreichen... Wo genau soll also die Aussage der Studie sinn machen?

Die Angabe 5V - - - 0,5A bezieht sich auf den USB-Anschluss des Gerätes und gibt Auskunft über die Ladespannung von 5V mit einem Strom von 0,5Ampere.
Hat mit der tatsächlichen Spannung an der Coil nicht die Bohne zu tun.

Der "VypePen3" ist ein typisches Amazon-Billigprodukt und kaum in einem gut sortierten Dampferladen zu finden. Einfach weil das Teil Schrott ist.

TL;DR:
Die Studie ist schon schlecht und der Artikel reisserisch darauf fokussiert, die E-Zigarette zu verunglimpfen.

Woher ich das weiß:Hobby – Dampfer und Nichtraucher seit 2014

Ok.. danke. Glaubst du denn der Vype ePen 3 gehört eher zu den Geräten mit niedrigerem oder höherem Volt? BZW mit höherer oder niedrigerer Temperatur beim verdampfen? (Gibt ziemlich wenig Dampf nur ab)

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@SuckMikeHawk

Das kommt auf die verwendete Coil an.
Da ich auf die schnelle keine Beschreibung von den Pods gefunden habe, kann ich dir das nicht sagen.
Ich kann dir aber eine generelle Empfehlung aussprechen.

Pod-systeme sind unwirtschaftlich und meißt qualitativ am unteren Ende der Skala einzuordnen.
Wenn du anständig dampfen möchtest (also so mit gutem Geschmack) dann geh in einen anständigen Dampferladen und lass dich beraten.

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@Mirse87

Der Draht ist wohl 9 mal „gezwirbelt“ oder gedreht und der Name „kanthal“ 32- 34

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Der Draht ist wohl 9 mal „gezwirbelt“ oder gedreht und der Name „kanthal“ 32- 34

Das könnte die Wicklung der Vype sein?!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Nichtraucher und Dampfer seit 2016
 - (Technik, Technologie, Rauchen)

Danke dir! Er hat wohl 6 Watt .. Dann hat er wahrscheinlich mehr Volt als 3,7

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