Vermieter verbietet das Übernachten von Freunden?

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12 Antworten

Nein, das darf er nicht. Was dein Bekannter in seiner Wohnung macht, geht den Vermieter nichts an. Man kann in seine Wohnung mitnehmen, wen man will. Man ist schließlich Besitzer der Wohnung, dafür zahlt man die Miete.

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Er bezahlt doch seine Miete immer pünktlich? Er darf durchaus Freunde in seiner Wohnung übernachten lassen. Der Vermieter darf sich auch nicht die Personen aussuchen, die das Haus betreten-als die Freunde des Mieters. Auch ist dieses kein Kündigungsgrund wenn Freunde des Mieters übernachten. Bei mutwilliger Zerstöhrung, Diebstahl oder sehr ungebührlichem Benehmen, kann der Vermieter eine Abmahnung schreiben.

Bis zu 3 Monaten kann ein Freund, Bekannter oder Verwandter eine Wohnung mit bewohnen.

Es sei denn, es ist eine schriftliche Klausel im Vertrag verankert. Ob diese allerdings rechtsgültig ist müsste dann geprüft werden.

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Nein. Dein Freund darf natürlich Besuch empfangen und auch mal bei sich schlafen lassen.

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Nein. Der Mieter hat Hausrecht in seiner Wohnung. Wenn Du dort nicht dauerhaft bist, darf der Vermieter Besuch nicht verbieten, auch nicht über Nacht. In Hotels und Pensionen, ist das anders.

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Natürlich hat er dazu kein Recht. Jeder Mieter darf Besuch empfangen, bis zu 6 Wochen am Stück. Verbote sind unwirksam.

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Den Vermieter solltest du wegen Beleidigung nach § 185 StGB anzeigen. Einen Zeugen hast du ja.

Typischer Vermieter nach dem Motto:  "Ich bin Eigentümer des Hauses, also gelten hier meine Gesetze."

Besuch muss weder angekündigt, noch genehmigt werden. 6 - 12 Wochen ( unterschiedliche Rechtsprechungen ) am Stück darf ein Mieter Besuch ohne weiteres bei sich wohnen lassen.

Was der Besuch für Sachen, ob er Glatze oder Irokesen Haarschnitt trägt, weiß oder schwarz, schwul oder lesbisch usw. ist, hat den Vermieter nicht zu tangieren.

Ein Vermieter kann im Übrigen nicht einfach so willkürlich für die Wohnung eines Mieters Hausverbot erteilen. Er kann für das Haus an sich ein Hausverbot aussprechen.

Das bedeutet aber nicht das man nicht mehr in die Wohnung des Kumpels darf. Man darf sich dann eben nur so kurz wie möglich im Haus aufhalten.

Einfach so einen Mieter raus schmeißen wie es einem Vermieter gerade eben passt, geht natürlich auch nicht. Ein Vermieter ist kein Herrenmensch nur weil ihm eine Immobilie gehört.

Ein Rausschmiss geht nur in Form der gesetzlich geregelten Kündigungen. Also zum Beispiel bei Mietschulden, Eigenbedarf, wegen ständig zu lauter ( 2 - 3 Abmahnungen ) Musik, leichte ( 3 Abmahnungen ) bis erhebliche ( hier bedarf es eventuell keiner Abmahnung ) Störung des Hausfriedens usw. .

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Nein, das darf er eigentlich nicht.

Es ist nicht erlaubt, das er zb. dauerhaft einen Freund -quasi als Untermieter-bei sich wohnen lässt aber das was der Vermieter da gemacht hat ist lächerlich. Er kann ihn deswegen auch nicht rausschmeissen.

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Nein. Der Vermieter darf dem Mieter der Wohung nicht verbieten Personen einzuladen und diese dort übernachten zu lassen! Egal wie die Person aussieht.

MfG Capone87er

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Du darfst laut Mietrecht jemanden ohne Abstimmung mit dem Vermieter sogar bis zu drei Monate bei dir wohnen lassen.

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Kommentar von albatros
21.01.2016, 19:01

... richtig: 6 Wochen.

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nur wenn ein Besucher  Ruhestörung begangen hat oder Gemeinschaftsräume wie Treppenhaus, Flur, Keller usw. beschädigt hat, dann darf ein Vermieter ein Hausverbot gegen Dritte  aussprechen.

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der Vermieter kann gar nichts solange die Miete ordentlich bezahlt wird,

kann zu berechtigter Mietminderung führen

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Kommentar von FachGoldAnwalt
22.01.2016, 04:40

Selbst wenn die Miete nicht ordentlich bezahlt würde, dürfte der Mieter weiter Besuch empfangen.

Wenn der Vermieter Besuch nicht zulässt, darf der betroffene Mieter nicht die Miete mindern.

Der Vermieter kann Besuch wirksam nur mit körperlicher Gewalt ( strafbar nach den §§ 185, 223 oder 224 StGB, je nach dem ) oder Drohungen ( eventuell strafbar nach § 241 StGB ) verhindern.

Diese Straftaten dürfte man nach § 32 StGB ( Notwehr ) brechen, die Polizei rufen und den Vermieter entsprechend anzeigen.

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Nein darf er nicht.

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