Verhalten von Leistung bei erhöhung von Spannung

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Wenn die Leistung verdoppelt werden soll, muss bekanntlich (bekannt aus anderern foren) die Spannung x4 genommen werden.

Nein, andersrum.

P= U x I

Wenn nun bei konstantem R, die Spannung verdoppelt wird, verdoppelt sich auch der Strom (I = U / R), und damit vervierfacht sich die Leistung.

Warum erhöht sich automatisch der Strom? Wenn ich die Spannung erhöhe, senke ich doch bekanntlich den Strom (z.B. hochspannungsleitung)

Lieg ich mit meiner Annahme nicht richtig?

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@gogo1994

Bei konstantem Widerstand steigt der Strom, wenn ich eine höhere Spannung anlege.

Wenn an einem 10 Ohm Widerstand 10 Volt anliegen fliesst 1Ampere Strom

Wenn an diesem 10 Ohm Widerstand 20 Volt anliegen, fliessen 2Ampere Strom.

Ohmsches Gesetz.

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@gogo1994

Anscheinend hast du recht, aber erklären kann ichs mir noch nicht ganz...

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@gogo1994

bei Überlandleitungen wird eine gewisse elektrische Leistung übertragen.

Um diese gewisse Leistung zu übertragen, kann ich entweder eine hohe Spannung und kleinen Strom, oder einen kleinere Spannung und höheren Strom verwenden. Da hast Du schon recht.

Das ist schon richtig. Da der Verbraucher am Ende der Überlandleitung genau eine gewisse Leistung aufnimmt (z.B.: xxx MegaWatt), bleibt in der Formel P = U x I die Leistung P ja konstant. (Durch die Trensformatoren am Anfang unf Ende der Übelandleitung) #ändert sich der Netzinnenwiderstand -> Damit bleibt die Lesitung konstant. Aber das ist eine komplexeres Thema.

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Wenn die Leistung verdoppelt werden soll, muss die Spannung verdoppelt werden. P=(U^2)/R brauchst du, wenn ein Widerstand im Spiel ist.

Da immer ein Widerstand im Spiel ist, wenn man über Leistung nachdenkt, kommt raus, daß man die Spannung um den Faktor Wurzel(2) erhöhen muß. Das Quadraht davon (siehe Formel) ergibt bekanntlich 2.

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@weckmannu

Das ist richtig. Ich meinte, wenn ein Widerstand bei der Rechnung gegeben ist.

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R ist eine konstante... das ganze hat allerdings einen kleinen haken. es funktioniert nur bei ohmschen lasten wie heizwendeln oder glühbirnen.

lg, anna

Glühbirnen sind keine ohmsche Last --- sie erhöhen den Widerstand überproportional zur Leistung!. Der Kaltwiderstand einer Glühbirne ist ca. 1/10 des Widerstands bei Nennleistung.

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@weckmannu

Glühobst ist ein (fast) reiner ohmscher Widerstand, allerdings temperaturabhängig.

Ohmsch ist er trotzdem, oder hast Du schon mal von einem cos Phi einer Glühbirne gehört?

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