Vergleich der Tischsitten im Christentum und Judentum

5 Antworten

Die Tischsitten im Judentum (und ich nehme an, auch im Christentum) sind sehr von den umliegenden Kulturen beeinflusst...

D.h Yemenitische Juden haben ähnliche Tischsitten wie Yemeniten im Allgemeinen (auf dem Boden sitzend essen, etc), Juden in Deutschland haben im Prinzip dieselben Tischsitten wie die anderen Deutschen.

Was viellleicht besonders ist, ist dass religiöse Juden vor und nach jedem Essen einen Segensspruchen sagen (über Mehlspeisen, über Wein/Traubensagt, über Obst, über Gemüse, über andere Speise und Getränke) und sich die Hände aus einem Gefäss waschen, bevor sie Brot essen. Ausserdem wird Brot grundsätzlich immer mit Salz gegessen (der erste Biss wird immer gesalzen).

Ausserdem ist es im Judentum wichtig, dass man nicht gierig isst oder trinkt, nicht schlingt, sondern eher in kleinen Portionen.

Dann gibt es noch Regeln der Gastfreundlichkeit und und regeln für Gäste, z.B. darf ein Gast den Kindern des Hausherren nichts auf den Teller legen, wenn er nicht sicher ist, dass es von allem genug gibt, um den Hausherren nicht in eine Situation zu bringen, wo nichts mehr da ist, das würde ihn beschämen...

die Frage wurde im ersten Apostelkonzil geklärt - Juden essen kein Schwein, essen nicht Milch und Tier vermischt, und Christen aus nichtjüdischer Herkünft müsssen sich nicht dran halten, die können es halten wie sie wolllen. So der Kompromiss zwischen Jaakub Ha Zadikk (Jakob der Gerechte, der Bruder des Herrn) und Schaul (dem Begründer des Christentums).

Es darf nur Koscher gegessen werden und Milch und Fleischwaren dürfen nicht zusammen oder direkt nebeneinander auf den Tisch stehen.

Dann gibt es noch Regeln für die gastfreundlichkeit.

Und je nachdem wie streng gläubig man ist auch noch diversen anderen regeln. Die wurden hier aber auch schon gennant.


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