Verbotsschild richtig formulieren und dürfen wir damit drohen?

9 Antworten

Wir hatten ursprünglich immer dieses fertige Schild an allen Seiten der Weide

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51xQ1TSQhEL.jpg

Und es hatte keinerlei Effekt. Zusätzlich hatten wir noch den "Spaß", dass Hundebesitzer es total lustig fanden, ihre Hunde auf den Weiden rennen zu lassen - auch wenn Pferde drauf waren. Unglaublich viele sind total respektlos und uferlos und missachten jede Form von Hinweis-, Verbots- oder Warnschildern. Deswegen glaube ich nicht, dass die meisten Schilder etwas bringen. Ausnahme ein Schild mit dem Warnhinweis: "Vorsicht! Ansteckender Hautpilz! Nicht anfassen! und wenn doch - direkt desinfizieren." Alles andere verpufft leider wirkungslos.

Das einzige, was tatsächlich etwas bringt ist ein Außenzaun, der im unteren Bereich Maschendraht hat, um Hundebesuch auf den Weiden abzuwehren, eine stachelige piekige Heckenrosenhecke und ein Innenzaun. Ein Tor, das unten ebenfalls Maschendraht hat und eine "Schleuse" - also eine Barriere am Innenzaun, zum Beispiel ein Absperrband, welches verhindert, dass die Pferde bis zum Tor kommen.

Was ich festgestellt habe, ist dass die meisten es als ihr Anrecht sehen, Weidepferde zu streicheln oder auch zu füttern. Bei uns ist es leider immer wieder der Fall, dass einige Großeltern mit ihren Enkeln anstatt Enten füttern zu gehen, der Meinung sind, die könnten ja auch Pferde füttern gehen und es überhaupt nicht akzeptieren, wenn die Besitzer das alles andere als gut finden.

Am sichersten ist ein zweiter Zaun innen, so dass die Spaziergänger nicht mehr an die Pferde kommen, am besten auch mit Strom (Warnschilder aufhängen!), Dazu gibt es fertige Schilder zu kaufen, auf denen erklärt wird, warum man Pferde nicht einfach füttern sollte. Und ganz wichtig: Im akuten Reheschub gehört ein Pferd nicht auf die Weide und viele können auch später nicht mehr auf die Weide gestellt werden, weil sonst neue Schübe drohen!

So wie Barock es schon sagte: Hinweise auf Krankheiten werden  völlig ignoriert. Viele Leute glauben  nämlich, Tiere seien  vernünftiger als Menschen und würden vom Instinkt daran gehindert, etwas zu fressen, was ihnen nicht gut tut.

Und wegen der Menge denken sie, ein Äpfelchen oder zwei könnten so einem großen Tier nichts schaden.

An einem Hof bei uns in der Nähe sind die Padocks entlang eines Spazierweges. Die Betreiber wohnen da. Und trotz entsprechendem Warnschild wegen drohender Krankheiten und trotz ewigen Diskussionen mit den Passanten wird weiter gefüttert....

Ein Zusatzzaun oder eine Dornenhecke sind wohl wirklich das einzige Mittel, um die Leute vom Füttern abzuhalten...

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DANKE für hilfreiche Antworten

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Die meisten der "Zoo-Besucher" sind freundlich. Trotzdem ist es befremdlich, wenn man sein Pferd versorgt und dabei von einer 5-köpfigen, begeisterten Familie beäugt wird, wie ein Affe im Zoo. Und es wird auch nicht besser, wenn Mama oder Papa den Kindern das, was sie da gerade alle gemeinsam sehen, simultan verbal übersetzt und erklärt und dabei totalen Nonsens redet.... Umgekehrt gehe ich ja auch nicht ungefragt in deren Gärten und gucke ihnen beim Unkrautjäten, Heckenschneiden oder Grillen zu und mache daraus ein Event für meine Kinder....

Aber wir Reiter müssen ja freundlich sein. Sonst sind wir arrogante Bonzen. Die Leute reagieren ja schon heftig beleidigt, wenn man sie freundlich bittet, ihre Hunde nicht auf die Weiden rennen und die Pferde jagen zu lassen oder ihre Haufen dort zu hinterlassen. Auch dass man nicht möchte, dass sie gefüttert werden, stößt auf Unverständnis. Und ich frage mich halt, warum das so ist. Warum glauben so viele Menschen, dass sie das dürfen? Warum ist es ihnen augenscheinlich auch total egal, ob sie mit dem, was sie füttern, unter Umständen sogar Schaden anrichten?

Kein Schild, mit egal welcher Formulierung hat bis jetzt ausgereicht, streichel- und fütterwütige Fußgänger aufzuhalten. Und wenn auf den Weiden Fohlen sind, dann kann ich verstehen, dass sie nicht wissen, dass gerade die jüngsten noch kein starkes Immunsystem haben und man sie eben nicht streicheln sollte, um sie vor Krankheiten zu schützen. Aber warum auch ganz höfliche Bitten auf Empörung und Unverständnis stoßen, das verstehe ich nicht. Die Leute reagieren sehr oft sehr frech und sehr heftig und das, obwohl wir wirklich freundlich sind. Ich denke, weil sie vielleicht doch irgendwo im Hinterkopf wissen, dass man das nicht machen sollte und sich ertappt fühlen.

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