USB Sticks bei Computerschulungen?

crimsonfire  19.06.2025, 19:29

bitte was? kannst du das ganze auch in nem allgemeinverständlichen deutsch sagen?

YorkNtl 
Beitragsersteller
 19.06.2025, 19:38

Ich versuche, Leute davon zu überzeugen, ihre Daten auf die eingebaute Festplatte zu speichern und Daten zu sichern. Sie nehmen USB Sticks und sichern nichts. Wie überzeugen?

4 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

Als Fachmann sage ich immer: Kein Backup - Kein Mitleid...

Entweder müssen die anfallenden Daten in einem zur Verfügung gestellten Server oder Cloud-Dienst gespeichert werden. Aber auch hier ist nie eine 100%ige Verfügbarkeit gegeben und ein Haftungsausschluss sorgt auch hier daß die Daten im Zweifelsfall weg sind.

Ich gebe hier bei solchen Sachen und uneinsichtigen Usern immer das Beispiel als auf dem Gelände von der Firma Universal im Jahre 2008 ein Feuer ausgebrochen ist. Daten, Filme, Magnetbänder von unschätzbarem Wert waren WEG! Backups? Lagen im gleichen Gebäude...

Wenn es das nicht gibt, dann auf der lokalen HDD speichern. Aber auch hier heißt es ganz klar: In regelmäßigen Abständen ein Backup erstellen, am besten auf eine externe Festplatte. Wenn es sensible Daten sind, dann die HDD verschlüsseln. Schlüssel in einem Passwortmanager speichern, der NICHT auf dem zu speichernden Computer liegt, sondern z.B. auf einem entsprechend gesichertem Smartphone...

Ich weiß, da gehen die Meinungen weit auseinander... jeder macht das anders.

Gemeinsam hat es aber: Ein Verständnis für Backups muß sein, ansonsten gibt es kein Mitleid und höchstens sehr teure Konsequenzen...


YorkNtl 
Beitragsersteller
 20.06.2025, 11:10

Wenn der Dozent 1993 nicht die Existenz von Unformat vermittelt und vor 10 Jahren ein Dozent erklärt, eine Festplatte müsse mit dem Hammer zerstört werden, weil sie nicht gelöscht werden könne. ...dann sind die Opfer auch Opfer des Dozenten.

Also Festplatten können sicher gelöscht werden und ich habe es vermittelt. Mit Erfolg? Hm

Klawittertag  27.07.2025, 10:10
@YorkNtl

Festplatten können nicht sicher gelöscht werden. Die einzige Lösung ist wirklich die Festplatte mechanisch zu zerstören.

Also, dein Text, den solltest du mal echt überdenken oder mal eine Rechtschreibkorrektur etc. überarbeiten lassen.

Das ist natürlich nicht böse gemeint, aber an deinen Satz/Sätzen etwas daraus zu schließen, Uff.
Ich empfehle dir auch mal: rechtschreibpruefung24.de. Der KI-Schreibassistent ist Gold wert. (Glaub mir, meine E-Mails, egal ob Anwalt etc., sehen und lesen sich deutlich besser.)

Zu deinem Beitrag:
Selbst ich benutze USB-Sticks, wenn ich etwas mitnehmen muss oder woanders etwas zeigen soll etc.
Eine große externe Festplatte ist daher zu unpraktisch. Wer seine Daten auf einen USB-Stick speichert, hat/hatte es ja schon vorher auf der Festplatte.
Aber ja, ich gebe dir recht, es wäre dumm, das nicht vorher extra nochmal zu sichern. Ich selbst habe daher eine Cloud usw.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

YorkNtl 
Beitragsersteller
 19.06.2025, 19:56

Ob im Jahr 1992 oder 2011 kein Dozent kümmerte sich um den Wert der Daten der Schüler. Versehentlich wurden Datenträger formatiert oder wurden unbrauchbar. Meine Warnungen kamen rechtzeitig und blieben unbeachtet.

Ich finde eine alleinige Datenspeicherung von wichtigen Daten auf einem Medium für nicht sinnvoll. Die Daten sollten in deinem Fall sowohl auf den USB-Stick wie auch auf der Festplatte gespeichert werden.

Was meinst du mit Datensicherheit? Wenn du die Zugänglichkeit der Daten für Dritte unterbinden willst, gibt es Möglichkeiten: Verschlüsselungs-Software.

Die Haltbarkeit von Daten auf Speichermedien ist begrenzt, die Speichermedien müssen zwingend "gewartet" werden.

  • Haltbarkeit von internen HDD´s : 3-5 Jahre
  • interne SSD´s: ca. 10 Jahre
  • USB-Sticks: 10-30 Jahre.

Das temporäre Abspeichern von wichtigen Daten ist auf dem USB-Stick statistisch betrachtet also durchaus sinnvoll.

Wenn versehentlich Daten auf dem Stick formatiert wurden, dann ist das augenscheinlich ein Anwenderfehler nicht die Schuld des USB-Sticks.


YorkNtl 
Beitragsersteller
 27.07.2025, 12:09

Die höheste Ausfallrate habe ich bei USB Sticks, die 930 pro von Samsung und die SSD bei einem Freund sind über 10 Jahre alt (und gesund), einige rotierende Festplatten sind über 15 Jahre alt und einsatzfähig (Backup).

Wenn Leuten vom Dozenten nicht gesagt wird, wie Daten gesichert werden müssen, dann gibt es eine Mitschuld. Ich war sauer und traurig, als eine Kommilitonin ihr Referat durch Formatierung verlor. Uns wurde beigebracht, nichts im PC zu speichern und meine Argumente verhallten.

Auch heute speichern Nachbarn und Verwandte auf USB-Sticks und ich habe keine Ahnung, wie es ihnen anerzogen wurde.

Über den Diebstahl von Daten rede ich hier nicht (hätte ich erwähnen können).

dadurch, dass du ihnen kurz einfach sagst, dass die daten bei einfacherer sicherung deutlich anfällig sind verloren zu gehen (zB usb stick verlust, oder beschädigung, verlust mit der zeit, versehentliches überschreiben / formatieren)