Mal so ein paar eigene Gedanken zu deiner Frage:

Im Endeffekt hast du ja hier bereits alle Komponenten auf Hutschienen montiert in dem dafür geprüften und zugelassenen Gehäuse.

Ich verstehe das jetzt so, daß du die Bauteile in eine Unterverteilung "verschwinden" lassen möchtest.

Technisch ist das mit Sicherheit kein Problem.

Aber:

  • Die Garantie geht dir dabei verloren, falls die Wallbox neu ist
  • Alle Leitungsparameter, insbesondere der Querschnitt sind auf die Installation im original Gehäuse berechnet
  • Der Charging-Controller kommuniziert mit dem Auto digital und handelt diverse Parameter wie den Ladestrom aus, bevor der Ladestrom zugeschaltet wird. Wenn du hier plötzlich längere Leitungen hast, oder welche mit anderem Schirmwerten oder Kapazität, kann dir das eventuell Probleme bereiten. "Kann" nicht "muss"

Ich würde jetzt hier auf dem Datenkanal mal im Originalzustand mit dem Oszilloskop mithören und entsprechende Frames als Screenshot festhalten um die Art und Geschwindigkeit der Kommunikation festzustellen. Dementsprechend kann man dann abschätzen über welche Distanz das sicher funktioniert.

Und du musst halt bedenken: Gerade beim Ladevorgang eines Fahrzeuges kommt es zu extremen Strömen. Da sind oft schon die vorhandenen Leitungen bis aufs äußerste ausgereizt...

...zur Antwort

Das ist mal wieder das berühmte Säbelrasseln...

Man möchte höchstmöglichst provozieren.

In der Pressemitteilung hieß es "Im Ärmelkanal". Eine Position wurde nicht genannt.
Dieser ist jedoch kein internationales Gewässer, sondern entweder Hoheitsgebiet von Frankreich oder Großbritannien.

Der Vorfall muß also in einem der beiden Länder seinem Hoheitsgewässern passiert sein. Und da kommt es halt jetzt darauf an - "Wer hält länger still"

Da dieses Gewässer eine starkbefahrene Schifffahrtsroute ist, sind die Positionen der Schiffe den jeweiligen Ländern bestens bekannt, so lässt sich die Darstellung ja leicht überprüfen. Ob dazu was veröffentlicht wird, bezweifle ich...

...zur Antwort

Im Modernen Leben eigentlich nur wenig.

Es gibt aber manchmal durchaus Situationen, in denen man einen Wunsch, eine Bitte oder eine Erleichterung einer Entscheidung anbringen möchte.

Dann stellt sich halt immer die Frage, welcher der 8 Millionen Götter denn zuständig ist. Der Shrine im Stadtviertel ist Hachiman geweiht, meine Bitte ist dann oft, das Anliegen an den zuständigen Gott weiterzuleiten - Ich weiß nicht, ob das richtig ist, das machen aber viele Menschen so.

...zur Antwort

Ich hatte insgesamt 6 Impfungen, da ich als Vielreisender einer erhöhten Gefahr ausgesetzt worden wäre, da ja jedes Land seine Maßnahmen anders gehandhabt hat.

Wobei die Gefahr im Nachhinein von vielen Quellen heruntergestuft wurde.

Nur direkt nach der zweiten Impfung ging es mir für einige Tage richtig schlecht:

  • Gliederschmerzen - insbesondere um die Einstichstelle am Oberarm
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit trotz genug Schlaf
  • Druck auf dem Kopf

Dies ging aber folgenlos vorbei. Alle anderen Impfungen verliefen ohne Komplikationen.

...zur Antwort

Ich habe gestern eine Meldung in einer Nachrichtensendung verfolgt und bin dazu etwas geteilter Meinung.

Die Steuerung der Orgel ist bereits elektronisch und digital. Klar, man muß mit der Zeit gehen. Inwiefern die Klangerzeugung noch mechanisch oder elektronisch ist, ging aus dem Einspieler nicht hervor.

Beim Design hingegen musste ich als Erstes an einen Vogelkäfig denken, der anscheinend mittels Hublifter verladen wird. Andere Kommentare sprechen auch von einem Design einer Wärmepumpe.

Mir gefällt es nicht. Es passt nicht zum ehrwürdigen Gebäude.

Ich lebe zwar mittlerweile im Ausland und bin nicht mehr sehr Christlich und damit nicht sehr penibel - aber mir hat damals beim Papstbesuch auf der Messe München die elektronische Orgel, die dann über PA mit sattem Klang wiedergegeben wurde, voll gereicht.

Man könnte durchaus von einer Fachfirma ein modernes PA-System in den Dom einbauen ohne daß viel davon für den Besucher sichtbar ist um das Gebäude entsprechend angepasst zu beschallen. Mittels digitalem Delay kann man den Klang sehr genau an das große Gebäude anpassen.

...zur Antwort

Rein technisch gibt es da nur eine Lösung: Ein Faradayscher Käfig - Also ein Cubus, der die elektromagnetischen Wellen entsprechend abschirmt.

Die Maschenweite ist entscheidend.

Als Faustregel gilt: Die Maschenweite sollte 1/10 der abzuschirmenden Wellenlänge sein. Wenn du jetzt Frequenzen < 10 GHz abschirmen möchtest, dann braucht es eine Maschenweite von 3mm.

...zur Antwort

Ich mach solche Sachen immer ganz einfach:

Bevor sich die Leute beginnen gegenseitig die Augen auszuhacken, lade ich jedem ein, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Eine jede Partei hat zur Wahl ein Wahlprogramm veröffentlicht. So auch der Parteiverbund des Bundeskanzlers.

Jeder ist eingeladen das mal durchzulesen und seine eigene Meinung zu bilden:

https://www.csu.de/common/download/Wahlprogramm_2025_von_CDU_und_CSU.pdf

Bei uns in der Firma müssen wir regelmäßig die Jahresziele reflektieren. Vielleicht sollte das der Bundeskanzler auch tun - ist ja auf seiner Webseite veröffentlicht ;-)

...zur Antwort

Das ist ja kein reiner ohmscher Verbraucher. Du hast in solchen billigen Geräten meist einen Gleichstrommotor mit Polwender verbaut. Der Polwender verursacht durch Umpolung jede halbe Umdrehung einen kleinen Funken. Der dabei entstehende Störimpuls wird über einen Funkenstörkondensator minimiert.

Beim Ausschalten ist der Entstörkondensator meist noch geladen, denn du wirst das Gerät niemals direkt im Nulldurchgang ausschalten.

"Normalerweise" "sollte" bei einer vernünftigen Ausführung parallel zum Entstörkondensator ein hochohmiger Widerstand geschaltet sein, der den Kondensator innerhalb weniger Sekunden entlädt.

Ja, sollte... bei solchen Geräten vom Chinamann kommt es darauf an, daß so billig wie möglich produziert wird und alles nicht zu 100% Nötige weggelassen wird.

...zur Antwort

Ja, das ist durchaus richtig und wichtig.

Dennoch um ein paar Missverständnisse auszuräumen, ein paar Ratschläge:

Du musst hier ganz klar unterscheiden:
Wenn du in Japan eine Arbeit aufnimmst, dann musst du automatisch auch die Sozialversicherungsbeiträge abführen. Die sind nicht so teuer wie in Deutschland, damit hast du aber bereits eine Basis-Absicherung.

Basis-Absicherung heißt, du bist Teil des ganz normalen Gesundheitssystems wie jeder Einheimische auch. Da spricht kaum jemand Englisch. Das muß dir bewusst sein.

Außerdem musst du unterscheiden, wenn es sich um einen Unfall während der Arbeit handelt, dann ist das ein Arbeitsunfall.

Ich kann dir aber aus eigener Erfahrung raten, vorzusorgen daß du im Falle einer schweren Verletzung oder Krankheit die Behandlung oder Rehabilitation in Deutschland fortführen möchtest. Auch wenn du Vorsorgeuntersuchungen wie Zahnarzt oder Hautkrebs-Früherkennung o.Ä. in Deutschland machen möchtest, wäre das der Fall.

Das, was du brauchst, nennt sich Expat-Versicherung. Ich schau mal schnell in meinen Vertrag:

Bei der Barmenia heißt diese Versicherung: "Krankenversicherung für Geschäftsreisende und Entsandte (Weltpolice)".

Arzt und Krankenhauskosten weltweit. Arzneimittel und Zahnärztliche Behandlung, Krankenrücktransport und Überführungskosten im Todesfall ; Deckung bis 150.000,-- USD.

Die Vorgehensweise ist weltweit die gleiche:
Wenn du zum Arzt gehst und sie nach deiner Gesundheitskarte oder Insurance fragen, dann antwortest du: Ich bin Selbstzahler - Bitte senden Sie mir eine Rechnung, hier ist meine Business-Card.

Wie bei den meisten Privat-Versicherungen musst du die Rechnung vorfinanzieren. Auf der Homepage der Versicherung gibt es ein Formular namens "Leistungsantrag", das füllst du aus, packst die Rechnungen in einen Umschlag und schickst sie an die Versicherung. Üblicherweise nach ca. 2 Wochen werden die Ausstände erstattet - vorausgesetzt du hast alles richtig gemeldet.

...zur Antwort

Die Debatte um die Sprach- und Gedankenpolizei ist schon schlimm geworden.

Aber kann es sich hierbei nicht einfach um ein Missverständnis handeln?

In einem öffentlichen Gebäude müssen Schilder zur Brandbekämpfung und Evakuierung in allen Fluren aushängen.

Im Falle der Feuerlöscher muß der nächste Standort genannt werden. In diesem Falle:

"Innen in der Küche"

Nicht vor, nicht neben, sondern im Inneren des Raumes in der sich die Küche befindet.

...zur Antwort

Da ist absolut nichts komisches dran.

Ganz im Gegenteil: Das Hobby ist sehr kreativ in vielerlei Hinsicht.

Der Aufbau und Betrieb so einer Modellbahnanlage vereint so viele Tätigkeiten:

  • Werken mit Holz
  • Elektrotechnik
  • Logisches Denken
  • Gestalten und Dekorieren
  • ...

Hier in Japan ist das Hobby weit verbreitet. Die Leute lieben ihre Bahn, da sie immer zuverlässig ist. Sie wachsen von Kindheit an damit auf. Es stehen täglich zahlreiche Fotographen am Bahnhof und auch das Sammeln von Modellbahnen ist beliebt.

Leider haben die Leute nur sehr wenig Platz in ihren Wohnungen, deshalb gibt es oftmals Clubs in Schulen. Ich war letztes Jahr mal beim Tag der offenen Tür einer Schule in Yokohama, die hatten eine riesige Modellbahnanlage.

...zur Antwort
Ja

Das ist ein sehr breitgefächertes Krankheitsbild, das von einer kleinen Stimmungsschwankung bis hin zu schweren Depressionen reicht.

Beim letzteren ist ganz klar ärztliche Hilfe nötig.

Das Schlimme daran ist aber meiner Meinung nach, daß eine Depression noch immer von vielen Menschen im Umfeld des Betroffenen als Schwäche oder Bagatelle abgetan werden und sich der Betroffene selbst dann immer weiter in die eigene Welt zurückzieht.

...zur Antwort

Da werden jetzt natürlich die Meinungen stark auseinander gehen, je nachdem aus welcher Sichtweise man das sieht.

Aus Kundensicht sollte eine Waschmaschine als ein Haushaltsgerät, das man sich in der eigenen Wohnung anschafft ja ein Leben lang halten - zumindest eine Generation lang.

Aus der Sicht heutiger Hersteller sollte das Gerät gerade die Garantiezeit überstehen.

Daß das keine Illusion ist, zeigt folgendes Beispiel:
Meine Großeltern haben Mitte der 60ger Jahre im Wirtschaftswunder ihr eigenes Haus fertiggestellt und haben eine neue Miele Waschmaschine gekauft. Ein robustes Gerät mit (damals) 380V Drehstromanschluss. Sie wurde von drei Familien genutzt.

Diese war durchgehend bis zu deren Tod im Jahr 2014 in Betrieb. Reparaturen, die angefallen sind, konnten einfach durchgeführt werden: Dichtung, Antriebsriemen, Motorkohlen...

Heute kann man davon nur noch träumen.

...zur Antwort
Meinung des Tages: Diskussionen um Bas' Aussage im Fernsehen - Wie steht Ihr zum Durchschlängeln von Motorrädern im Stau?

(Bild mit KI erstellt)

Ein Fernsehauftritt von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sorgt derzeit für hitzige Diskussionen über die Regeln im deutschen Straßenverkehr.

Geständnis im Live-TV

In der ARD-Talkshow „Caren Miosga“ plauderte die Politikerin freimütig über ihr Hobby und gab zu, sich mit ihrer Harley-Davidson im Stau regelmäßig an Autoschlangen vorbeizuschlängeln. Auf den Einwand der Moderatorin, dass dies illegal sei, reagierte die Ministerin überrascht und rechtfertigte ihr Verhalten mit der drohenden Überhitzung der Maschine sowie der Notwendigkeit von Fahrtwind.

Klare rechtliche Regeln

Die deutsche Straßenverkehrsordnung (StVO) lässt in diesem Punkt allerdings keine Ausnahmen zu. Das sogenannte „Lane Filtering“ oder das Nutzen der Rettungsgasse ist für Zweiräder strikt verboten, da Autofahrer im Stau nicht mit durchfahrenden Motorrädern rechnen und plötzliche Lenkbewegungen schwere Unfälle verursachen können. Wie Auto Motor und Sport klarstellt, drohen bei Verstößen empfindliche Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote.

Debatte über Sinnhaftigkeit

In den sozialen Netzwerken hat die Aussage eine Debatte entfacht. Während viele Motorradfahrende das Problem der extremen Hitze unter der Schutzkleidung teilen und auf Regelungen in Nachbarländern wie Österreich verweisen, kritisieren andere den lockeren Umgang einer Spitzenpolitikerin mit geltendem Recht. Die Argumente reichen von praktischer Notwendigkeit bis hin zum Vorwurf mangelnder Vorbildfunktion.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das "Geständnis" von Bärbel Bas im Fernsehen?
  • Welche Erfahrungen habt Ihr als Autofahrer mit vorbeischlängelnden Zweirädern gemacht?
  • Sollte Deutschland das „Lane Filtering“ nach dem Vorbild anderer Länder legalisieren, um den Verkehrsfluss zu entlasten?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten und wünschen Euch einen guten Start in den Tag!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

...zum Beitrag
Tolerierbar, wenn es langsam und vorsichtig geschieht.

Ich würde die Situation wie folgt einschätzen:

Der konkrete Fall der Politikerin der Regierungskoalition: Es steht mir hier eigentlich etwas das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, da man als Politiker - und noch dazu als Koalitionspartner der Regierungskoalition - eine Vorbildfunktion zu erfüllen hat.

Bekommen denn diese Leute von ihrer Partei kein Training mehr wie man sich bei öffentlichen Auftritten verhält? Solche Aussagen lässt die Politikverdrossenheit nicht gerade besser werden.

Meine Eigene Meinung zum Thema und Erfahrungen:

Eigentlich gibt es an dem Thema an sich nichts zu rütteln, denn es gibt eine eindeutige Definition in der Straßenverkehrsordnung, die dieses Verhalten definitiv untersagt.

Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, war ich auch viel beruflich auf den Autobahnen unterwegs und stand auf des Öfteren im Stau - gerade wenn ein Unfall passiert ist und Geduld gefragt ist.

Nicht nur einmal habe ich mitbekommen daß im stehenden Verkehr Türen von Autos geöffnet wurden, Kinder wollten aussteigen, da sie offenbar eine Notdurft verrichten wollten, die Eltern haben es noch zu verhindern versucht. Von hinten brausten in der Rettungsgasse Motorradfahrer in hoher Geschwindigkeit durch die Rettungsgasse. Nicht auszudenken, was da passieren kann.

Wenn eine Politikerin die drohende Erhitzung ihrer Maschine dafür rechtfertigt, hat offenbar ihr Motorrad einen Defekt und muß zur Reparatur oder sie hat ihren Führerschein zu unrecht.

Ich sehe aber solche Sachen immer mit Maß und Ziel. Somit würde ich die ganze Sache tolerieren, wenn eine ausreichend große Rettungsgasse frei ist und der Motorradfahrer in Schrittgeschwindigkeit mit beiden Beinen nahe dem Boden die Autos passiert immer in Acht, daß ein Auto einen rechts überholenden Verkehrsteilnehmer nicht erwartet. Ein Einsatzfahrzeug in der Rettungsgasse macht sich nämlich durch sein Sondersignal bemerkbar.

...zur Antwort
Komisch und an der grenze

Ich würde das jetzt mal so einordnen:

Wenn das ein Urlaubshotel ist, mit ausschließlich Feriengästen am Strand wo das Frühstücksbuffet schon weitgehend im Freien aufgebaut wird: Ja, da würde ich so etwas gelten lassen - würde es aber selbst nicht machen.

Ein absolutes NO GO ist es in einem Businesshotel oder gar in einem traditionellen Hotel. Ich selbst lebe und arbeite in Japan und da sehe ich oft diese Sache oft auf Schildern beschrieben mit eindringlichen Apellen an die ausländischen Gäste die Etikette zu wahren.

In Japan geht man sogar noch einen Schritt weiter: Die Slipper, die im Hotelzimmer stehen, bitte nur im Zimmer tragen. Zum Frühstück nicht barfuß und auch nicht in den Zimmerslipper kommen.

Es geht hier einfach um Hygiene und Respekt. Über die Hygiene lässt sich streiten, wenn man sowieso im sauberen Haus unterwegs war. Aber da bleibt noch der große Punkt des Respekts. Der Essensraum ist ein sauberer Raum, das Essen selbst in vielen Kulturen ein hochwertiges Ritual, wohingegen nackte Füße in vielen Kulturen als schmutzig und respektlos angesehen werden. Man braucht nicht auszudiskutieren in welchen Kulturen das ist. Da aber ein Hotel ein Treffpunkt vieler Kulturen ist, sollte da ein jeder eine Prise extra Rücksicht walten lassen.

...zur Antwort

Da würde jetzt bei mir gleich der Lötkolben rauchen... :-D

Ganz spontan:

Ich würde mal eine Runde über den Wertstoffhof drehen und mir eine alte LED Lampe schnappen - viele davon haben ein mattes Kunststoffgehäuse in Birnenform. Das wäre ideal. Die defekte Elektronik raus und einen RGB-LED-Chip rein.

Da man im Theater ordentlich was sehen soll, sollte der Chip schon ein paar Watt haben. Den Chip selbst versteckst du im Hals des Birnengehäuses - zur Ansteuerung 4 Leitungen:

R-G-B-GND

Entweder hast du einen DMX-Empfänger mit PWM-Wandler, ansonsten baust du den einfach selbst. Mit dieser Schaltung hier habe ich beste Erfahrungen gemacht und bereits zahlreiche DMX-Spielzeuge gebastelt:

http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/dmxled.htm

Jeden Kanal der LED einfach mit einem BUZ11 ansteuern, der LM317 ist als Strombegrenzer geschaltet, der Widerstand müsste entsprechend dem Strom der LED neu berechnet werden.

Die Elektronik baust du halt in die Säule der Straßenlaterne ein.

Mit dem BUZ11 ist es wie wenn man mit einer Kanone auf Spatzen schießt, der macht nämlich 30A :-D - aber dafür kostet er fast nichts. Letzte Woche 10 Stück für 300 Yen bekommen.

Und dann ran ans DMX-Pult :-)

...zur Antwort

Das ist ja mal eine tolle Anlage. Vor allem Die Electro Voice Endstufen sind noch welche von der robusten Sorte, die man auch noch repariert bekommt, wenn die einem jemand defekt auf dem Tisch stellt.

Die dürften aber nicht dein Problem sein.

Also ich tippe mal schwer, du bist der Haustechniker und man möchte jetzt dir den schwarzen Peter zuschieben, daß du das "goldene Händchen" hättest.

Ich muß dir aber gleich sagen, da wirst du um das entsprechende Equipment mit Frequenzspektrometer und alles was dazugehört, nicht herumkommen.

Aber du kannst schon mal sinnvoll vorarbeiten - ich spreche da aus Erfahrung, da ich mal in der Veranstaltungstechnik gearbeitet habe. Nichts ist schlimmer als wenn dir der Kunde sagt: Es brummt manchmal - aber jetzt gerade nicht :-)

Der gängigste Input, der wirklich weiterhilft:

Wann ist der Fehler zum ersten mal aufgetreten?
Kann dieser Zeitpunkt mit irgendeiner Änderung im System in Zusammenhang gebracht werden?

Beispiele: In der Gastronomie wurden neue Geräte installiert, es wurde die Heizung erneuert, an der Unterverteilung wurde gearbeitet, usw... Da kommen oftmals dann Signalwörter raus, die dem Techniker hilft.

In der Tontechnik hast du bei solchen Dingen fast immer ein Erdungs- oder Masseproblem. Du hast in der Unterverteilung alle Erdungspunkte, PE-Anschlüsse, usw auf festen Sitz überprüft und die Schrauben angezogen?

Es wurde auch in der Tontechnik nichts verändert? z.B. anderes Mischpult, oder es kam irgendein Effektgerät rein? Alle Anschlüsse sind symmetrisch, sprich von Anfang bis Ende per XLR ausgeführt - also nicht irgendwo ein Adapter XLR-Klinke im Signalweg?

Es hat nicht irgendjemand mal im Vorführraum oder im Endstufenschrank "mal was umgesteckt" und ein Gerät läuft plötzlich auf einem anderen Stromkreis oder gar Phase, was dir ein Masseproblem verursacht.

Es hat auch niemand im Signalweg mal den "Stecker verdreht" - Schukostecker sind nicht verpolsicher und du hast plötzlich zwei parallelgeschaltete Endstufen mit jeweils der Phase auf einer anderen Leitung. In der professionellen Tontechnik werden daher die blauen CEE Stecker verwendet. Kommt selten vor - aber auch schon erlebt ;-)

In dem Zusammenhang: Es war nicht in den letzten Wochen jemand von einer Firma da, der die DGUV-Prüfung gemacht hat, alles ausgesteckt hat und anders wieder eingesteckt hat (Ich spreche aus Erfahrung :-D).

Dann kommen die wichtigen Infos: WANN tritt das Knacken auf? Kann es mit einem Schaltzustand in Verbindung gebracht werden. z.B. immer wenn deine Klimaanlage läuft, immer wenn die Gastro ihren neuen Dämpfer einschaltet, usw...

Fang an nach Betriebsschluss Stromkreise freizuschalten.

Ist das Knacken irgendwie wiederholbar oder tritt es irregulär auf?

Von solchen Netzfiltern wie im Bild würde ich mal generell abraten, das sind Consumer Produkte - Ein Netzfilter muß in der Nähe des störenden FCU oder Netzteils geschalten werden. Wenn der Störimpuls bereits im Netz ist, ist es zu spät.

Was mir bei dir im Bild auffällt:

Die Erdungspunkte, der Endstufen sind nicht angeschlossen. Die, die auf einen gemeinsamen Sternpunkt führen sollten. Die Signalzuführung ist direkt in dem Kabelkanal hinter der Stromversorgung. Keine räumliche Trennung, gut möglich, daß das was einkoppelt. Kann ein defektes Relais oder Thermostates eines Kühlschrankes sein oder Zündspule einer Heizung, irgendwas was Impulse verursacht.

Dann muß halt herausgefunden werden wo das einkoppelt. Wenn es über den Signalweg kommt, hilft meist ein Übertrager. Stichwort Neutrik NTL1. Hilft oft Wunder, DC Störungen bleiben draußen, Masse wird abgekoppelt - da muß aber die Signalzuführung streng symmetrisch sein, damit sich die Störsignale eliminieren.

Zusammenfassend wirst du eine Fachfirma für PA-Technik brauchen, die dir die Nadel im Heuhaufen findet. Aber mit deiner wertvollen Vorarbeit wirst du denen eine langwierige und teure Fehlersuche ersparen können.

...zur Antwort

Würden? - Ich mach es schon :-)

Aber - wie immer: Ein paar gutgemeinte Ratschläge...

  • Ein Umzug in ein anderes Land sollte nicht aus Frust über eine nicht funktionierende Regierung oder anderen Dingen geschehen
  • Du solltest dich stattdessen mit deinem Zielland identifizieren - mit dem Land, seinen Leuten, dessen Kultur und Verhaltensweisen. Du bist derjenige, der sich anpassen muß
  • Du hast das Land bereist, und das nicht nur zum Urlaub in einem Touristenviertel
  • Du hast die nötige Qualifikation, daß du ein Arbeitsvisum oder eine Residence Card bekommst? Das läuft nirgends so wie ein Deutschland.
  • Du hast dich nach möglichen Arbeitsplätzen umgesehen und eine entsprechende Zusage?
  • Du hast einen "Notgroschen" auf der hohen Kante für alle Fälle?

Den Luxus und das "Schlaraffenland" Deutschland wirst du nämlich nirgends auf der Welt finden, mit vollständiger finanzieller und medizinischer Abdeckung. - Auch wenn in Deutschland darüber oft gejammert wird. Das musst du dir in den meisten Ländern selbst finanzieren.

Wenn du das beherzigst, dann steht dir die Welt offen und du hast einen sicheren Weg dorthin...

Bei mir ist es Japan geworden - Ein sicheres und sauberes Land mit einer präzise funktionierenden Infrastruktur und einer faszinierenden Kultur. Und wenn du insbesondere den zweiten Ratschlag beherzigst, wird man mit dir schnell Freundschaft schließen

...zur Antwort