US-Wohnmobile in Deutschland kaufen?

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3 Antworten

Um das noch halbwegs preisgünstig zu bekommen, würde ich in den Staaten fliegen, und dort ein gutes gebrauchtes kaufen. Der Rücktransport kann man selber organisieren, da gehört nicht viel dazu, und auch die wenige Umrüstungen die erforderlich sind, sind bezahlbar. Es geht da um "Kleinigkeiten" die aber notwendig sind, um das Fahrzeug durch den deutschen TÜV zu bekommen. Z.B der Winkel der Befestigung der Sicherheitsgurte muss verändert werden, die Scheinwerfer, und vor allem auch die Gasanlage, denn die Amerikaner haben andere Ventile.

Es ist alles gut machbar, und mir hat das auch großen Spaß gemacht. Aber ich würde dennoch davon abraten. Der Benzinverbrauch ist hoch, und das kann doch erheblich ins Geld gehen. Weiter gibt es ein "Statusproblem". Wer mit einem Ami irgendwo aufkreuzt gilt als "Exot" und überall wird ein paar Euro mehr berechnet. Auch gerät man mit einem Amerikanischen Fahrzeug noch schneller ins Visier der "Greifer". Auch gibt es Probleme mit dem Beschaffen von Ersatzteilen. Man kann sie ohne weiteres in den USA bestellen, aber das Schicken ist teuer. Aber vielleicht hält Ihnen der Preis davon nicht ab. Trotzdem würde ich ihn selber in USA aussuchen, weil sie dort eine schier unendliche Auswahl haben.

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Kommentar von Mediachaos
16.03.2017, 11:27

Ich war vor einigen Jahren in FL mit einem gemietete Wohnmobil. Das hatte einen Benzinmotor und verbrauchte umgerechnet ca. 25l. 
Nicht direkt kompatibel mit hiesigen Treibstoffpeisen. 
Der Winnebago war auch, obwohl ziemlich neu, an allen Ecken und Enden m.E. sehr mangelhaft zusammen"gedengelt". Kein Vergleich mit hiesigen Wohnmobilen.
Auf den ersten Blick groß, geräumig, gemütlich. Auf den zweiten und dritten: Pfusch, miserables Fahrwerk (superweich, lenkbar wie ein Boot ohne Kiel) und eben der ungeheurer Verbrauch.
Das ist natürlich kein allgemein gültiges Urteil, aber ich muss zugeben, ich bin jetzt schon etwas voreingenommen. 

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Der Markt der Amis ist kleiner geworden und geht auch weiter zurück, da es kaum noch Händler gibt und die Fahrzeuge Spritfresser sind. Dazu kommt, dass die Ersatzteile um ein vielfaches Teurer sind, da diese aus den Staaten erst geliefert werden müssen. Einige Versicherung haben höhere Beiträge für die Amis oder lehnen eine Versicherung gleich ab. Ein guter Händler ist RSF in Ochtrup.

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