Urlaub nehmen, danach Kündigen!

7 Antworten

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Wieso hast du nur zwei Wochen KÜndigungsfrist und wieviele Tage pro Woche arbeitest du in der Regel, dass der Jahresanspruch 23 Tage Urlaub beträgt? Seit wann besteht das Arbeitsverhältnis?

Beim Urlaub muss der AG die Wünsche des AN berücksichtigen. Er kann dir die drei Wochen im Februar natürlich genehmigen. Urlaubsanspruch entsteht ja auch nicht monatsweise. Du hast im neuen Jahr erst einmal Anspruch auf den vollen Jahresurlaub.

Wenn du in der ersten Jahreshälfte ausscheidest, hättest du nur Anspruch auf Teilurlaub nach § 5 BUrlG. Hat der Arbeitgeber dir vorher schon zuviel Urlaub gewährt, ist das sein eigenes Pech. Verrechnung mit dem Lohn oder Nacharbeiten oder andere Art der Rückforderung ist n. § 7 BUrlG verboten.

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Nachtrag: den Urlaub, den du beim alten AG zuviel erhalten hast, kannst du bei einem neuen AG nicht nochmal in Anspruch nehmen! Der alte AG hat dir den genommen Urlaub zu bescheinigen und den darf dir ein neuer AG abziehen!

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Also dein letzter Absatz hat mir schon einige Fragen beantwortet. Danke.

Kündigungsfrist = weil der Vertrag erst seit nem halben Jahr besteht (wurde nach der Ausbildung zwar übernommen, aber danach natürlich neuer Vertrag).

Ich arbeite 5 Tage die Woche, 37,5 Sunden.

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@Hoffz

Die Kündigungsfrist von 2 Wochen hat aber längstens 6 Monate Gültigkeit. Wenn der Vertrag jetzt schon 6 Monate besteht, müsste im Februar eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder Monatsletzten gelten. § 622 BGB

Bei einer 5-Tage-Woche bin ich mit dem Urlaubsanspruch einverstanden;-) 20 Tage gesetzlicher Mindesturlaub lt. BUrlG sind ja überschritten.

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@ralosaviv

Sorry, bin noch in der Probezeit, diese endet im Februar ( ich sagte ja ca. ein halbes Jahr dabei) aber das spielt ja auch keine Rolle. Das mit der Bescheinigung wird wahrscheinlich jeder AG fordern, oder ?

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@Hoffz

Dann hast du Recht mit den zwei Wochen. Diese Kündigungfrist gilt bis zum letzten Tag der Probezeit, längstens jedoch für die Dauer von 6 Monaten.

Die meisten AG fordern eine Urlaubsbescheinigung.

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@ralosaviv

Ok danke für deine Beiträge, bin jetzt um einiges schlauer was das Thema angeht.

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WENN dein Urlaub genehmigt wird und du ihn genommen hast, ist er eben verbraucht. Wenn du dann anschließend kündigst wird dir dieser bereits gewährte Urlaub bescheinigt. Du hast also in der neuen Firma weniger oder gar keinen Anspruch mehr im laufenden Jahr.

Falls der Arbeitgeber aber den Eindruck hast, dass du bereits in der "inneren Kündigung" bist, wird er den Urlaub so früh im Jahr einfach nicht gewähren.

Da du erst im ersten Halbjahr arbeitest, muss er dem Urlaubswunsch sowieso nicht entsprechen. Bei einer Kündigung bekommst du den Urlaubsanspruch dann ausgezahlt.

Du solltest dir deinen Arbeitsvertrag noch einmal genauer ansehen,denn eine Kündigungsfrist von 14 Tagen zum Monatsende gibt es nicht,es sei denn, du hast noch eine Probezeit.Aber auch die würde nur bis maximal zum Ablauf von sechs Monaten Einfluss auf die Kündigungszeit haben, wäre aber bei der Übernahme nach der Ausbildung ungewöhnlich.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart wurde,und auch kein Bezug zu einem anwendbaren Tarifvertrag besteht,gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats lt. § 622 BGB .

Abgesehen davon musst du deinen Urlaub nicht komplett im Februar vergeuden,weil du die Arbeitsstelle wechseln willst.Der Arbeitgeber muss dir den genommenen Urlaub bescheinigen,und den Rest des Jahresurlaubs bekommst du vom neuen Arbeitgeber.

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Danke.

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