Unterschied von Mongulismus und Down Syndrom?

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Es gibt natürlich keinen Unterschied und das weist Du sicher auch ganz genau. Man sagt Mongloid nur einfach nicht mehr. Hier nicht und in Bulgarien sicher auch nicht. Akzeptiere das BITTE doch einfach einmal und lerne!!

https://www.trisomie21.de/down-syndrom/mongolismus-mongoloid/

"Mongolismus" / "mongoloid"

Warum nicht mehr von „Mongolismus“ / "mongoloid" sprechen

J.L.H. Langdon-Down (1828-1896)

Woher stammt der Begriff "Mongolismus"

Der Begriff "Mongolismus" geht zurück auf den britischen Arzt John Langdon Haydon Langdon-Down (1828-1896). J.L.H. Langdon-Down war medizinischer Leiter eines Heimes für geistig Behinderte, das „Asylum for Idiots at Earlswood in Surrey“.

Ihm war aufgefallen, dass manche Patienten von ihm Ähnlichkeit mit anderen Menschenrassen aufwiesen. Er unterteilte deshalb 1866 in seiner wohl bekanntesten Publikation "Observations on an ethnic classification of idiots" (London Hospital Clinical Lecture Reports, 3, 259-262) geistig Behinderte in die „kaukasische Familie“, in die „Äthiopische“ und „Malaische Varietät“, in „das Volk, das ... ursprünglich den Amerikanischen Kontinent bewohnte“ und in die „große Mongolische Familie“, die er sehr ausführlich beschrieb. 

Seine ethnische Klassifikation ging zurück auf die einhundert Jahre ältere Rassenlehre (von 1775) des Göttinger Anatoms Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840), der die Menschheit in diese - willkürlichen - Rassen unterschied. Die Blumenbach´sche Rassseneinteilung trug klar rassistische Züge – im Gegensatz zu der Langdon-Down´schen rein deskriptiv klassifizierenden Verwendung. Blumenbach betrachtete seine eigene, die kaukasische Rasse als die Rasse, die die angeblich schönsten Menschen in sich vereine und als Stammrasse anzusehen sei.

In den folgenden Jahrzehnten wurde oftmals auf die L. Down´sche Bezeichnung „mongoloid idiocy“ zurückgegriffen. Dabei wurden die L. Down´schen Ausführungen später teilweise stark missbraucht: Down-Syndrom wurde als Atavismus, als Rückfall in einen Grenzbereich zwischen tierischer und menschlicher Existenz, entsprechend einer angenommenen Minderwertigkeit der sog. Mongolischen Rasse angesehen.  

Beispiele für eine missbräuchliche Verwendung des Begriffs "Mongolismus"

1911 schreibt Weygandt, der führende medizinische Autor für "Schwachsinn" im ausgehenden Kaiserreich und in der Weimarer Republik, im Enzyklopädischen Handbuch der Heilpädagogik, dass bei Mongolen der „Mongolismus“ häufiger vorkomme. Er sah dies als Beleg dafür, dass die Mongolen auf einer niedrigen Entwicklungsstufe stehen geblieben seien (Vortrag von Prof. Wolfgang Jantzen, Universität Bremen, 1997, Zur Neubewertung des Down-Syndroms“ gehalten bei der Lebenshilfe e.V. in Rotenburg/Wümme)

F.D. Crookshank (1924, The Mongol in our midst. New York: Dutton) behauptete, Menschen mit Down-Syndrom seien ein Rückfall in einen „vormongolischen Vorfahr“, den Orang-Utan; die asiatische Rasse wurde als die am niedrigsten entwickelte bezeichnet.

Teilweise bis in die jüngste Gegenwart hinein wurde in Folge und Fortführung von Autoren wie Crookshank Menschen mit Down-Syndrom der Stempel des „nicht voll Mensch geworden Seins“ aufgedrückt (z. B. von Wunderlich, Engler et alii; zit. nach Prof. Dr. Werner Dittmann, 1999, Entwicklungsperspektiven bei Kindern mit Down-Syndrom, Leben mit Down-Syndrom, Heft 30, S. 7)

Warum nicht mehr von Mongolismus“ sprechen?

"Mongolismus" ist eine rassistische Verunglimpfung der Mongolen; Mongolismus wurde (und wird) in rassistischem Kontext gebraucht; mehrfach haben sich Vertreter der Mongolischen Volksrepublik gegen die Verwendung des Begriffs "Mongolismus" gewandt.

"Mongolismus" ist zugleich eine Verunglimpfung der Menschen mit Down-Syndrom durch die Gleichsetzung mit „Mongoloidem Schwachsinn“ bzw. durch Gleichsetzung von Menschen mit Down-Syndrom mit angeblich minderwertigen, nicht voll Mensch gewordenen Wesen.

1961 veröffentlichten 19 Unterzeichner in einem Artikel in „The Lancet“ die Aufforderung, den Begriff „Mongolismus“ nicht mehr zu verwenden: Darunter war ein Nachfahre von J.L.H. Down, Herr W. Langdon-Down und L. S. Penrose, die anmahnten, die Bezeichnung "Mongolismus" müsse zugunsten von "Langdon-Down-Anomalie", "Down-Syndrom" oder "Down-Anomalie", oder "kongenitale Akromik“ fallengelassen werden.

Erst 1965, als sich die mongolische Delegation bei der 18. Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegen den auch vom damaligen WHO-Präsidenten benutzten Begriff „Mongolismus“ gewandt hatte, wurde er in den Veröffentlichungen gemieden. Hintergrund für diese Entscheidung war (sh. Medical History, 1979, 23: 102 – 104): Im Jahre 1965 verlieh die 18. Generalversammlung L.S. Penrose einen Preis für seinen Beitrag zum Verständnis geistiger Subnormalität - vornehmlich des "Mongolismus" und der "Klinefelter Mongolen", so die Worte des Präsidenten der WHO-Generalversammlung.

Mittlerweile war die Mongolische Volksrepublik schon seit drei Jahren Mitglied der WHO und die mongolische Delegation ersuchte den Generaldirektor der WHO informell, diese verwerflichen Bezeichnungen in Zukunft zu vermeiden: "Der Name unsere Rasse soll nicht mehr in Verbindung mit dieser Behinderung benutzt werden". Der Antrag wurde einstimmig von allen Mitgliedsländern - dabei auch Deutschland - angenommen.

Im Jahre 1969 wies Batchelor darauf hin, dass die Ähnlichkeit sogenannter "Mongoloider" mit ethnischen Mongolen oberflächlich sei und dass die "Physiognomie des Mongoloiden auch dann erkannt werden könne, wenn das Individuum der Rasse nach Mongole sei", wie es auch zuvor von den 19 Unterzeichnern des Briefes von 1961 (s.o.) festgestellt worden war.

Somit ist es in keiner Weise mehr gerechtfertigt, weiter an dem Ausdruck "Mongolismus" festzuhalten. 

Sprich man Dr. Down einfach sein Patent entzogen. Weil es ja dann nicht mehr die selbe Krankheit ist.

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@HKDornbusch

Wie immer, verdrehst Du den Usern hier das Wort im Mund. Ein Wunder, dass überhaupt noch jemand auf Dich eingeht. Ich werde das in jedem Fall nicht mehr tun!

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@HKDornbusch

Dummes Zeug!

Es gibt kein Patent auf Krankheiten. Dr. Down wird gewürdigt, indem man die von ihm beschriebene Krankheit auch Down-Syndrom nennt.

Weggefallen ist lediglich die rassistische Bezeichnung dieser Krankheit.

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@HKDornbusch

Also irgendwie bist du echt hohl.

Der Mann bleibt für immer und ewig der "Entdecker" dieser Genanomalie. Dabei ist es völlig egal, wie man sie jetzt nennt.

Es wurde ihm auch kein Patent entzogen!!

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@Geocacher76
Es wurde ihm auch kein Patent entzogen!!

Weil es auch einfach keine Patente auf Krankheiten gibt.

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@NaIchHalt09

Aber ein Arzt wird dem Namen einer Krankheit zugeordnet als Entdecker.

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@HKDornbusch

Umbenannt, weil sich die Mongolen, in einer scheinbar behindertenfeindlichen Einstellung gestört dadurch fühlten, dass die Krankheit von Behinderten auch so heisst wie sie. Mal schauen, wann die Russen sich anfangen darüber aufzuregen, dass die Fische in der Dose Russen heissen.

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@HKDornbusch
Aber ein Arzt wird dem Namen einer Krankheit zugeordnet als Entdecker.

Und daran hat sich doch nie etwas geändert. Die Begriffe Down-Syndrom und Trisomie 21 sind weiter im Sprachgebrauch. Der Name des Erstbeschreibers dieser Krankheit wird doch immer noch verwendet.

Dass es danach Forscher gab, die die Krankheit auf einen Gendefekt zurückführen konnten (Trisomie 21) mindet doch nichts am Werk des Erstbeschreibers.

Lediglich die Beschreibung "Mongoloismus" wird nicht mehr verwendet, weil sie impliziert, dass alle Einwohner der Mongolei geistig behindert wären.

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@NaIchHalt09

Der Arzt hat keine Krankheit Down -Syndrom entdeckt. Sondern Mongolismus. Und der Grund warum der Namen geändert wurde, war, weil die Mongolen in einer scheinbar behindertenfeindlichen Art, die Namensänderung forderten.

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@HKDornbusch

Falsch. Er hat eine Krankheit entdeckt und sie als Mongoloismus beschrieben. Heute wird diese gleiche Krankheit Down-Syndrom oder Trisomie 21 genannt.

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@NaIchHalt09

Aber die selbe Krankheit. Weil die Mongulen in einer scheinbar behindertenfeindlichen Einstellung forderten, dass die Krankheit so nicht heissen soll.

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@HKDornbusch

Sag mal, ganz knusper bist du aber nicht mehr? Weil die Verwendung von Mongoloismus im Grunde genommen Mongolenfeindlich ist unterstellst du jetzt, Mongolen seien behindertenfeindlich, weil sie diese Benennung nicht mögen?

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@NaIchHalt09

Nein. Nur dann, wenn ich Behinderte als Menschen zweiter Klasse betrachte. Sonst ist es einfach nur eine normale Bezeichnung.

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@HKDornbusch

Nein, es ist eine direkt dem wissenschaftlichen Rassismus entnommene Bezeichnung. Es ist keine normale Bezeichnung, weil es von weißer Überlegenheit ausgeht und "Andersrassigkeit" mit "Krankheit/ Idiotie" vermischt, das ist nicht tragbar.

Findest du Rassismus so witzig um hier den Kasper zu machen damit?

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@Grobbeldopp

Wie Du siehst kämpfe ich gerade gegen einen. Ich finde Rassismus überhaupt nicht witzig. Genauso wenig wie Nationalismus. Beides spaltet die Gesellschaft.

Ich finde allerdings die Diskriminierung von Behinderten auch nicht lustig. Sondern eine Verletzung von Artikel 2 der allgemeinen Menschenrechte.

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@Grobbeldopp

Und jetzt bewertest du meinen Kommentar positiv. Auch raffiniert. Du willst dass dich heute noch jemand beleidigt, ne?

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Dass der Begriff "Mongoloismus" heute nicht mehr verwendet wird, versteht sich aus den vorgenannten Gründen von selbst. Stattdessen spricht man von Trisomie 21 oder Down-Syndrom. Soweit so gut. Aber, jetzt kommt das Problem: zum Down-Snydrom oder Trisomie 21 gibt es im Gegensatz zum überholten Begriff "Mongoloismus" kein Adjektiv, wenn man z.B. die Person mit diesem Krankheitsbild näher beschreiben will.
Früher konnte man schreiben "mongoloide Person". was würde man heute schreiben? In diesem Zusammenhang meinte mal ein Benutzer bei Wikipedia, es sei gut, das es für die heutigen Begriffe kein Adjektiv gibt, die Begründung blieb aus. So gesehen wäre es gut, wenn sich die Sprachwissenschaftler durchringen könnten zu einem Adjektiv zu "Down-Syndrom" oder "Trisomie 21", damit das selten noch verwendete Adjektiv "mongoloid" - mangels eines Adjektivs für Trisomie 21 oder Down-Syndrom endgültig aus dem Sprachbild verschwindet.
Man spricht ja auch bei anderen Krankheitsbildern z.b. von einer herzkranken Person.
Oder gibt es einen triftigen Grund, der gegen die Einführung eines Adjektivs zu "Trisomie 21" oder "Down-Syndrom" sprechen würde?

Heute wird die Bezeichnung Trisomie 21 verwendet.

Langdon-Down war der erste, der eine wissenschaftliche Arbeit darüber verfasst hatte. Diese Arbeit wurde ihm logischerweise auch niemals aberkannt oder entzogen. Es gab lediglich ein Umdenken im Sprachgebrauch.

Dann heisst die Krankheit also in Wahrheit immer noch wie 1866? Oder wo sind die Unterschiede? Sprich: Die Weiterentwicklung?

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@HKDornbusch

Nein.

Lies bitte mal ein Buch von 1866. Jedes 4. Wort wird heute nicht mehr verwendet.

Sprache lebt und Sprache entwickelt sich weiter

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@Geocacher76

Du, eine Doktorarbeit ist wie ein Patent. Der Grund, warum es heute noch einen Hitlerkäfer gibt, wie mir hier gerade einer verraten hat ist wohl. Man hat über diesen nichts Neues herausgefunden. Daher interessiert mich: Was ist da neu am Down-Syndrom?

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@HKDornbusch

Nichts ist neu.

Neu ist, dass man auch in der Medizin Abstand nimmt von diskriminierenden Bezeichnungen.

Das ist wie die Zigeunersoße

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@HKDornbusch
Du, eine Doktorarbeit ist wie ein Patent.

Nein, ist es keinesfalls. Nur weil du in dieser Wahnvorstellung lebst hast du keinerlei Recht, uns diese Haltung aufzwingen zu wollen.

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@NaIchHalt09

Was sonst. Damit ist festgehalten, dass es die Krankheit gibt. Die es ja dann nach Umbenennung nicht mehr gibt. Da ist es dann die Krankheit des neuen Namensgebers.

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@HKDornbusch

Oh, ich nenn jetzt Schnupfen nur noch Hurz, schon gibt es den Schnupfen als Krankheit nicht mehr?

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Werter Herr Dornbusch,

man hat Sie ANFANGS nicht darauf hingewiesen, dass Mongoloismus keine korrekte Bezeichnung sei, sondern mit Recht den, von Ihnen verwendeten Begriff "MONGOLI" bemängelt. Dies mit Ihren nicht mehr so guten Deutschkenntnissen zu begründen, halte ich im Übrigen für fadenscheinig, denn im allgemeinen beherrschen Sie diese Sprache, gerade als Journalist, doch recht gut.

Sie selbst haben dann einen Link gepostet, der im letzten Satz folgendes sagt:

"Somit ist es in keiner Weise mehr gerechtfertigt, weiter an dem Ausdruck "Mongolismus" festzuhalten."

Mehr kann und möchte ich Ihnen dazu nicht mehr sagen.

Hi

Es ist einfach komisch, eine mit Intelligenzminderung und verändertem Aussehen einhergehende genetisch bedingte Auffälligkeit so zu benennen, als würde sie einen einer anderen "Rasse" ähnlicher machen.

Da gebe ich Dir Recht. Dennoch wurde sie 1866 so eingetragen. Gilt jetzt eigentlich der Entdecker nicht mehr als Entdecker, weil er einen falschen Namen wählte?

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@HKDornbusch

Ich weiß nicht ob es da einNamensrecht gibt wie bei Artbestimmungen.

Es gibt zB. einen Hitlerkäfer- der wurde nicht umbenannt.

Krankheiten werden ständig umbenannt wenn man herausfindet dass der alte Name irreführend sein könnte oder auch diskriminierend wirkt. Oder auch sie werden gestrichen (sexuelle Parafilien und Homosexualität zB.)

oder denk an alte Bezeichnungen wie Schwachsinn, Wahnsinn, Hysterie, Retardierung, usw.

multiple Persönlichkeitsstörung- weg bzw. umbenannt/umstrukturiert

Niemand nennt Syphilis mehr nach irgendwelchen Ländern reihum.

... es ließen sich noch viel mehr Beispiele finden.

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@Grobbeldopp

In den meisten Fällen wurden die Krankheiten nicht umbenannt, sondern wegen neuer Erkenntnisse erhielten sie neue Namen. Daher meine Frage: Worin besteht der Unterschied?

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@HKDornbusch

Es gibt keinen Unterschied, aber man weiß zB. was die Ursache ist, und man braucht keinen Unterschied um einfsch zu sagen, dass man das nicht mehr so nennen sollte wegen der Mongolen bzw. Asiaten.

Es hat sich in der Hinsicht durchaus etwas geändert in der Biologie, nicht an der Krankheit, aber an den Rassen, die gibt es nicht mehr.

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@Grobbeldopp

Das mach schon sein. Berechtigt aber nicht zum umbenennen. Umbenennen kann ich bei neuerlicher Analyse. Weil sonst das Patent auf die Krankheit von Down verletzt wäre. Oder?

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@HKDornbusch

Warum berechtigt es nicht?

Ich meine, wenn Muttermale "Negerflecken" heißen würden...? Würde man auch nicht mehr sagen.

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@Grobbeldopp

Das ist aber irgendwie eigen. Irgendwann kommt man dann drauf. Coca-Cola heisst, weil am Anfang Kokain drinnen war. Also muss man es umbenennen.

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@HKDornbusch
Dennoch wurde sie 1866 so eingetragen.

Wo wurde es eingetragen? Es gibt kein Krankheiten-Patentamt, es gibt keine notarielle Urkundenrolle für Krankheitennamen. Der Erstbeschreiber hat diesen Ausdruck geprägt, es wurde in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen und jetzt ändert sich dieser Sprachgebrauch wieder. So what?

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@NaIchHalt09

Sicher. Er muss eine Arztschrift verfasst haben, in der er die Krankheit beschrieben und ihr einen Namen gegeben hat. Und arg finde ich es, dass die Krankheit wohl deshalb, weil die Mongulen behindertenfeindlich zu sein scheinen, sonst hätte sie es ja nicht gestört, den Namen der Krankenschrift verändern.

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@HKDornbusch

Genau, er hat eine nach damaligem Wissen und Sprachgebrauch wissenschaftliche Veröffentlichung gemacht. Du hast aber postuliert, dass der Name irgendwo eingetragen wurde. Einen Eintrag macht man in einem amtlich geführtem Register oder in einer Urkundenrolle. Bitte weise mir jetzt einfach mal nach, in welchem Register die Krankheit eingetragen wurde, wer dieses Register führt und wieso keinerlei Änderungen vorgenommen werden dürfen.

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@NaIchHalt09

Gut. Er hat eine Pubkujatuib gemacht. Dann ist der Name auch wo eingetragen. In seiner Publikation..

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@HKDornbusch

Nein.

Als Möchtegern-Journalist solltest du mit Wörtern umgehen können. Man trägt nichts in einer Publikation ein. Man veröffentlicht eine Publikation. Man beschreibt, benennt etwas in einer Publikation.

Man führt aber keinen EINTRAG in einer Publikation durch.

Hör doch endlich auf, hier die Worte so zu verdrehen wie sie dir gerade passen!

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@NaIchHalt09

Lenk nicht von der eigentlichen Frage ab. Eigentlich war es von den Mongulen behindertenfeindlich diese als was Schlechteres zu betrachten und eine Namensänderung zu verlangen. Die Behinderten damit zu demütigen. Wieso hat das die WHO mitgespielt?

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@HKDornbusch

Rassismus: Sklaverei, Holocaust, Völkermord an den Armeniern, japanischer Expansionismus, Verbrechen der Kolonialmächte, Sterilisierungen und Eugenik...

Kokain: Spaß

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@HKDornbusch

Dieses Argument habe ich von Anfang an antizipiert. Es ist richtig, aber so wie du es vorträgst ist es trollig. Du willst die Gutmenschen in die Pfanne hauen mit deiner Logik oder so, so kommt mir das vor.

  1. es geht nicht bloß um die Mongolen, sondern um die "mongolische Großrasse", die "asiatische Rasse"
  2. Das Down-Syndrom ist in gewisser Weise, überwiegend, ein Übel. Eltern, die erfahren dass ihr Kind Down-Syndrom haben wird finden das überwiegend weder völlig egal, noch gut. Das heißt nicht dass man feindlich gegenüber Menschen mit Downsyndrom ist oder dass diese ein Übel sind.
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@Grobbeldopp

Sorry. Der Vergleich ist unter einer einzigen Bedingung eine Diskrimierung der Mongolen. Wenn ich Behinderte als Menschen zweiter Klasse betrachte. Sind sie aber nicht. Nach Artikel 1 der allgemeinen Menschenrechtscharta ist der Behinderte gleichwertig.

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@HKDornbusch
Sorry. Der Vergleich ist unter einer einzigen Bedingung eine Diskrimierung der Mongolen. Wenn ich Behinderte als Menschen zweiter Klasse betrachte.

Das stimmt nicht. Ich kann deinen Diskussionsstil nicht ausstehen. Das kann man auch unter der Bedingung, dass Behinderung ein Übel ist als Diskriminierung sehen, und es geht nicht unbedingt um Diskriminierung, sondern um die beleidigende Art, um den unmodernen und an den wissenschaftlichen Rassismus erinnernden Begriff usw.

Sind sie aber nicht. Nach Artikel 1 der allgemeinen Menschenrechtscharta ist der Behinderte gleichwertig.

Ich gehe davon aus, dass du das selber nicht glaubst, sondern trollst. Du unterstellst mir, dass ich das glaube.

Ich habe keinen festen Standpunkt zu den Menschenrechten und zur "Gleichwertigkeit" von Behinderten. Gleichwertig inwiefern? Behinderung ist dadurch definiert dass man irgendwas nicht kann. In dieser einen Sache kann man nicht gleich fähig und vielleicht auch nicht gleich wertig sein.

Da kann man endlos über die Begriffe, über die gesamte Ethik die da dran hängt und die Begriffsgeschichte streiten, und du willst es im Vorübergehen als Gotcha benutzen um eine Krankheit mit einem aussortierten Begriff belegen zu können und uns unaufgeklärte "Linksextreme" oder als was du uns/mich siehst ins Boxhorn zu jagen?

Echt unangenehm, und ich habe auch keine Lust auf eine Diskussion wo ständig solche steilen und unreflektierten Behauptungen kommen bloß um zu gewinnen.

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@Grobbeldopp

Wenn ich Behinderte als gleichwertige Menschen betrachtet hätte, hätte ich gesagt: Na und. Ich vergleiche zwei gleichwerige Menschen miteinander.

Sie schauen sich ähnlich.

Und das mit dem ständigen "Trollen" etc. könnt ihr Euch gerne einmal sparen.

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@Grobbeldopp

Du, da fühl ich mich nicht als Sieger. Gewonnen hätte ich, wenn den Menschen klar wird, dass Behinderte gleichwertige Menschen sind. Und Du, ich bin Kommunist. Oder besser gesagt: Tolstoianer.

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@HKDornbusch

Oh du bist tatsächlich intelligent oder du hast dir irgendwie blind einen Diskussionsstil angeeignet der Leute abstößt und beleidigt, die nicht genau deiner Meinung sind. Jetzt bin ich der Böse, der an der Gleichwertigkeit von Behinderten zweifelt, und du der Kämpfer für die Menschenrechte. Lustig.

Die Ausgangslage ist, dass du Leute als "mongoloid" bezeichnen willst. Da kannst du so viel drehen dran wie du willst: Das geht nicht mehr.

Das kannst du rein praktisch gesehen schon nicht machen, ohne als aggressiv wahrgenommen zu werden.

Du spielst hier rum, du bist ein Provokateur. Das Thema Rassismus ist dafür ziemlich geschmacklos gewählt, aber darum so effektiv.

Ich spiele nicht rum, kann ich auch nicht. Ich sage was ich denke, statt rumzutrollen.

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@HKDornbusch

Du bist Kommunist und willst gern Leute als "mongoloid" bezeichnen.

Ja gut, also ich bin kein Kommunist und es ist nicht möglich Leute in der Öffentlichkeit als "mongoloid" zu bezeichnen ohne anzuecken, und das ist ok.

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@Grobbeldopp

Du, die Krankheit oder eigentlich Störung heisst seit 1866 "Mongolismus! .

Und so zu tun, als wäre man wegen einer Störung weniger wert erscheint mir eher faschistoid.

Wir haben das selbe extrem historisch schon einmal gehabt.

Als man Behinderte dann überhaupt als unwertes Leben titulierte, weil man meinte, dass sie nicht gleichwertig sind.

Und daher bin ich so dagegen, Behinderte als Menschen zweiter Klasse zu sehen.

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@HKDornbusch
Du, die Krankheit oder eigentlich Störung heisst seit 1866 so.

Stimmt nicht, sie heißt schon länger nicht mehr so.

Und so zu tun, als wäre man wegen einer Störung weniger wert erscheint mir eher faschistoid

Das ist doch polemisierend. Dein einziges Ziel ist es, mich in die Pfanne zu hauen, ebenso verhältst du dich in all den anderen Diskussionssträngen die du anzettelst.

Ich habe keine besondere oder seltsame Einstellung zu Behinderten. Ich sage nur korrekt, dass du das so pauschal nicht als Tatsache darstellen kannst oder als Glaubenssatz, ohne den man faschistoid wäre. Du schnappst dir ständig irgendwelche Stichworte auf und verdrehst sie, während du auf die eigentliche Kritik nicht eingehst.

Nun willst du mich als faschistoid bezeichnen, weil du gerne Leute als Mongoloide bezeichnen willst? Ja, sehr fein hingedrechselt. Besonders freuen würde es dich, wenn ich jetzt zu einer Beleidigung fortschreiten würde nehme ich an.

Ich kannte die eigentliche Geschichte des Begriffs nicht. Sie ist schockierend und zutiefst vom wissenschaftlichen Rassismus geprägt in einer Weise die mir nicht bewusst war. Down wollte damit direkt aussagen, dass diese Behinderten durch ihre Behinderungen quasi asiatisch sind, und dass Rassen außer der weißen Rasse Abweichungen von der Norm sind, die Analog zu Krankheiten sind.

Diesen Begriff verteidigen zu wollen, und sich dann in den Kommentaren mit seinem nutzlosen, aber funktionierenden Sophismus einen Spaß zu machen ist ekelhaft.

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@Grobbeldopp

Genau genommen war der Antrag der Mongolen faschistoid. Nicht Du. Du bist nur scheinbar der Meinung, dass dieser berechtigt war. Und das sehe ich im Rahmen meiner Meinungsfreiheit eben anders. Die Mongolen haben damals argumentiert, man solle die Krankheit umbenennen, weil sie sich diskriminiert fühlen würden. Sprich: Weil Behinderte nicht so viel wert wären wie sie, könnte man die Krankheit doch nicht so nennen. Genau damit haben sie Artikel 1 der allgemeinen Menschenrechte in Frage gestellt. Und die WHO hat dies akzeptiert.

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@HKDornbusch
Du bist nur scheinbar der Meinung, dass dieser berechtigt war. 

Nein, ich kannte diesen Antrag nicht. Ich brauche ihn auch nicht zur Beantwortung deiner "Frage" zu kennen.

Ich halte den Antrag für gerechtfertigt. Wie genau in ihm argumentiert wurde weißt du auch nicht. Es reicht aber völlig, dass ein Volk Mongolen heißt und dass ein anderes Volk eine genetische Besonderheit, die mit Intelligenzminderung und angeblich asiatischen Gesichtszügen einhergeht, nach diesen Mongolen benennt, obwohl die Mongolen so gar nicht aussehen und auch nicht intelligenzgemindert sind.

Das reicht. Es ist aber noch viel schlimmer, die Mongolen waren gar nicht gemeint, sondern eigentlich alle Asiaten (mongolische Großrasse), plus es war kein Zufall dass diese Krankheit so benannt wurde sondern wissenschaftlicher Rassismus auf dünnster Basis, und es wurde mindestens die Analogie, wenn nicht die Identität von "nicht weiß sein" und "Krankheiten/Idiotie" von Down behauptet, da dieser wissenschaftlicher Rassist war.

Down selber hat selbstverständlich Behinderte und andere Rassen für minderwertig gehalten, wenn es dir so sehr um die Gleichwertigkeit der Behinderten geht wäre es dir ebenso unerträglich, dass die Krankheit nach dem Entdecker benannt ist.

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@Grobbeldopp

Doch das weiss ich:

Weil man Behinderte wohl nicht mit einem Volk vergleichen könnte, soll die Krankheit umbenannt werden

Das war der Antrag. Und den finde ich aus Gründen der allgemeinen Menschenrechte nur einen Antrag, den man zurückweisen müsste.

Und Down lebte 1866 in Grossbritannien.

Warum hätte man damals einen asiatischen Rassismus pflegen sollen?

Die Krankheit war noch zur Kaiserzeit bekannt.

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