Untermietvertrag für ausländische Freundin für 0€?

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Wann darf der Vermieter Nein sagen?

Die Grenzen eine Untermiete abzulehnen sind eng: "Nur weil es ihm einfach nicht passt, kann ein Vermieter sein Einverständnis nicht verweigern", erklärtt Inka-Marie Storm vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Dafür brauche er "vernünftige" Gründe. Ein solcher läge vor, falls der Vermieter mit dem Untermieter bereits schlechte Erfahrungen als Mieter gemacht hat, weil dieser beispielsweise den Hausfrieden gestört hat.

Untervermietung einzelner Zimmer fast immer möglich

Das gilt besonders für Einzelzimmer. "Nur wenn es einen triftigen Grund gibt, darf der Vermieter die Untermiete untersagen", sagt Hermann-Josef Wüstefeld vom Deutschen Mieterbund (DMB) in Berlin. Ein solcher Grund tritt laut Rechtsanwalt Wüstefeld ein, wenn ein einzelnes Zimmer beispielsweise an eine vierköpfige Familie untervermietet werden soll. In diesem Fall ist das Zimmer überbelegt. Liegen keine gewichtigen Gründe für eine Ablehnung vor, habe der Vermieter auch keine rechtliche Handhabe: Egal ob der Mieter einfach nicht mehr alleine wohnen will, sich die Wohnung nicht mehr allein leisten kann oder für ein paar Monate außer Haus ist und sein WG-Zimmer in der Zwischenzeit in fremde Hände gibt – der Vermieter muss die Untermiete akzeptieren.

http://www.zuhause.de/untermiete-im-mietrecht-tipps-fuer-untermiete-und-untermietvertrag/id_57807880/index

Das war echt hilfreich, danke dir :))

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Komplett verbieten darf die Vermieterin die Untervermietung durch Dich nicht.

Besteht ein berechtigtes Interesse im Sinne des §553 Abs. 1 BGB , ist der Anspruch auf Untervermietung sogar einklagbar.

§ 553 Gestattung der Gebrauchsüberlassung an Dritte

(1) Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen. Dies gilt nicht, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann.

(2) Ist dem Vermieter die Überlassung nur bei einer angemessenen Erhöhung der Miete zuzumuten, so kann er die Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter sich mit einer solchen Erhöhung einverstanden erklärt.

(3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Nur weil die Untermieterin Ausländerin ist, darf die Vermieterin diese nicht ablehnen. Ein Argument könnte aber die Anzahl Menschen sein, die insgesamt in der Wohnung wohnen.

Eure Vermieterin kann aber z. B. die Miete erhöhen oder mehr Nebenkosten verlangen. Und bessere Freunde werdet Ihr mit der Aktion sicher auch nicht.

Nach § 553 Abs. 1 BGB muss der Vermieter einer Untervermietung zustimmen, wenn der (Haupt-)Mieter dafür ein berechtigtes Interesse hat. Das "berechtigte Interesse" könnten bspw. auch durchaus finanzielle Aspekte sein.

Nur weil die Vermieterin möglicherweise keine Ausländer mag oder sonstige Vorurteile hat, ist das noch lange kein ausreichender Grund, die Untervermietung zu untersagen.

Übergib der Vermieterin ein Schreiben mit dem Hinweis auf des ungenutzte Zimmer in deiner Wohnung und auf § 553 Abs. 1 BGB und fordere sie darin höflich (!) auf, innerhalb von einer Woche deinem Anliegen zuzustimmen.

Lass dir aber gesagt sein: Wenn mit dem Vertrag irgendwelche Leistungen o. ä. erschlichen werden sollen, die sonst nicht zustehen, wäre das Betrug und somit strafbar!

Ja da hast du Recht, die Vermieterin wohnt halt Tür an Tür mit uns und ist Rentnerin. Also sie sieht und hört alles. Keine Chance hier jemanden unbemerkt wohnen zu lassen (das würden wir auch nicht tun!). Wie gesagt, es steht nur auf dem Papier bis die Studentin was eigenes hat und wir ziehen sowieso um. Die Studentin hat auch kein Einkommen momentan (Vertrag ausgelaufen) und es ist unmöglich dass sie genau bis nächste Woche eine Whg findet und schon gar nicht, dass sie etwas dafür zahlt. Wenn da jemand einen Verdacht hätte, dann ist es kein Problem, dass Gegenteil nachzuweisen. Wir wollen ihr wirklich nur helfen (sie hat es mehr als verdient!) und wenn wir das tun können, ohne Dritten zu schaden und uns an der Gewissheit zu erfreuen, jemanden so sehr (unentgeltlich) geholfen zu haben, dann ist das eine gute Sache denke ich. :)

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@TrishTrish

Sie braucht dringen einen Mietvertrag

und

das steht nur auf dem Papier

lässt mich schon ein wenig zweifeln, ob das alles mit rechten Dingen zugeht. So wie du die Frage gestellt hast, hat das schon einen etwas anrüchigen Charakter, egal ob sie es "verdient" hat oder nicht.

Deshalb wiederhole ich hier nochmal ausdrücklich meine Warnung für den Fall, dass mit dem Vertrag irgendwelche Vorteile erschlichen oder Nachteile verhindert werden sollen. Denn in dem Fall wäre das Betrug und eure gut gemeinte Hilfe geht für euch alle nach hinten los!

Wenn ihr aber der Meinung seid, dass alles rechtlich ok ist, dann bitte...

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