Uniform erlaubt ?

Die Jacke - (Jacke, erlaubt, öffentlichkeit)

5 Antworten

Bin damit schon mit passender Mütze, Koppel und Springerstiefel durch Köln marschiert, hat niemanden gejuckt. 

Lass es lieber bleiben, diese Jacken sehen den SS Uniformen sehr ähnlich Abzeichen oder nicht spielt keine Rolle, in der jetzigen Zeit ist das eh mit Vorsicht zu genießen.

Unsinnig! Die DDR hat die kompletten Uniformen des Dritten Reiches übernommen -in REICHSBAHN, Polizei, Militär, Rot Kreuz, Zivilschutz, etc. Die Träger müssten zu Kraneval Deiner Meinung auch zu tausenden verhaftet worden sein. oO

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Hallo!

Das erbsentarnmuster wurde nicht nur von der SS benutzt. Genau wie andere deutsche WK 2 Tarnmuster wurden diese nach dem Krieg auch von Bundeswehr und Polizei übernommen (!).

Die Jacke kann problemlos getragen werden -sofern sich keine Abzeichen mit verfassungsfeindlichen Symbolen darauf befinden. 

ich dachte die bundeswehr durfte bei der wiederbewaffnung keine uniformen der wehrmacht benutzen ? deswegen auch der ami helm und olive uniformen, oder war das doch anders ?

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@jwewa



Die Tarnmuster waren natürlich auch in der Bundeswehr weiter Bestandteil der Uniformen. 

Ich erinnere hier nur an das BW-"Leibermuster", oder das sogenannte "Amöben-Tarn" -von 1955 oder das Splittertarn-und Sumpftarn-Muster -das auch vom damaligen Bundesgrenzschutz verwendet wurde. 


Leider ein verdrängtes Thema der Bundeswehr-Geschichte...





"Die Entwicklungen von Tarnuniformen wurden jedoch nicht weiterverfolgt, da man sich bei der Entwicklung der Bundeswehrausrüstung an den Amerikanern orientierte und keine "visuellen Ikonen der NS Maschinerie" übernehmen bzw. wiedereinführen wollte. Durch die rein politisch motivierte Abschaffung der  Tarnmuster verschlechterte sich die Tarnung der Bundeswehrsoldaten erheblich und viel in die Zeit vor 1931 zurück.

Erst 1990 - 10 Jahre nachdem die USA ein vom Splittertarn abgeleitetes Tarnmuster eingeführt hatte - durfte die Bundeswehr ihr seit 1976 erprobtes Tarnmuster (die Flecktarnvariante B groß) einführen. Dieses Flecktarn bestätigte mit computergestützten Mitteln die Versuche von Otto Schick in den 30iger Jahren."




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