Unglaubliche Angst vor dem Blutabnehmen, was machen?

6 Antworten

Du solltest nicht so viel Angst vor der eigentlichen Blutabnahme haben. Das ist nur ein kleiner piks und das war’s (wenn es eine erfahrene routinierte Person macht und kein Anfänger). Einige können das so gut, dass man fast gar nichts merkt. Bei der Blutabnahme gibt es etwas viel schlimmeres bzw. bedrohlicheres als der Piks. In ständiger Regelmäßigkeit sehe ich Blutabnahmen, die den Tatbestand einer Körperverletzung erfüllen zum Beispiel das Abtasten der Vene NACH der Desinfektion mit unsterilen kontaminierten Handschuhen bzw. Fingern. Die meisten sprühen das Desinfektionsmittel auf die Haut und warten aber nicht die vorgeschriebenen 30 Sekunden Einwirkzeit ab, sondern wischen das Desinfektionsmittel mit einem Tupfer gleich wieder ab. Weiterhin tasten sie mit ihren Finger noch einmal die Vene bevor sie in die Vene stechen. Es ist vollkommen egal ob die Person dabei Einmalhandschuhe trägt oder nicht, denn sie hat in der Zwischenzeit schon wieder so viele Dinge angefasst die mit Keinem belastet sind und die Keime sich dann am Finger oder Handschuh befinden (Staugummiband, Unterleg bzw. Stützkissen, Ablage, Stuhl, Griffe von Schubladen oder Kühlschrank, die Hand des Patienten usw.). Wenn sie danach auf die desinfizierte Haut die Vene abtastet, bringt sie wieder Keime auf die Haut die dann beim punktieren (stechen) mit in die Haut oder Vene geschoben werden können. Also kann man sich in diesem Fall auch die vorherige Desinfektion der Haut sparen. Sie ist damit überflüssig bzw. unwirksam geworden. Manche nehmen überhaupt kein Desinfektionsmittel sondern nur einen trockenen Tupfer oder auf dem Tupfer ist so wenig Desinfektionsmittel das man sich das Desinfektionsmittel auch gleich sparen kann. Ich habe auch schon Fälle gesehen, wo die Person mit ihrer Hand die Nadel etwas verbogen hat damit sie gerader in die Vene kommt. Das diese Nadel dann nicht mehr steril ist und die Bakterien und Viren so in die Vene gelangen leuchtet wohl jeden ein. Auch der Tupfer der nach der Blutabnahme auf die Punktionsstelle gelegt wird ist oft mehrfach mit unsterilen Fingern oder Handschuhen angefasst worden, so dass sich auch hier wieder sehr viele Keime auf dem Tupfer befinden die dann auf die offene Wunde gelegt werden. Auch eine kleine Punktionsstelle ist eine offene Wunde und muss auch so behandelt werden zumal ein direkter Zugang in eine Vene besteht. Man sollte dann zumindest den Tupfer noch einmal mit Desinfektionsspray behandeln bevor man ihn auf die Punktionsstelle legt. Manchmal wird nach der B-Abnahme mit dem Tupfer schon auf die Punktionsstelle gedrückt obwohl die Nadel noch in der Vene ist. Man darf aber erst drücken, wenn die Nadel herausgezogen wurde. Oft wird auch nicht auf die richtige Reihenfolge (Farbe) der Blutröhrchen geachtet welches dann den Befund ungenau machen kann oder der Pat. macht zu lange eine Faust. Dann steigt der Kaliumwert weil Blutkörper platzen und Kalium freisetzen. Der Arzt vermutet dann bei der Auswertung eine Nierenerkrankung. In Wirklichkeit war es nur ein Blutabnahmefehler. Um einen Eisenmangel (z.B. bei einer Anämie) festzustellen darf nicht nur das Serumeisen gemessen werden sondern auch das Ferritin. Im Ferritin befindet sich nämlich unser gespeichertes Eisen welches man dazu zählen muss. Aber weil das ein Laie alles nicht weiß, moniert dies auch keiner und keiner merkt bzw. weiß was da gerade alles falsch gemacht wurde und welche Bakterien und Viren er gerade in die Haut oder Vene bekommen hat. Dies geschieht in Deutschland jeden Tag tausendfach. Wir können nur froh sein, dass ein gesunder Mensch so ein gutes Immunsystem hat welches die meisten Bakterien und Viren erfolgreich bekämpfen kann. Gefährlich wird es aber dann, wenn ein Mensch kein gutes Immunsystem hat oder sein Immunsystem gerade geschwächt ist (alte Menschen, kranke Menschen, verletzte Menschen, Menschen mit Chemotherapie, Allergiker usw.). In diesem Fall kann eine harmlose Blutabnahme fatalen Folgen haben die bis zu einer Sepsis führen kann. Genauso schlimm ist es, wenn ein Mensch durch eine Blutabnahme mit einem MRSA infiziert wird den er dann nicht wieder eliminieren kann. Dabei wären doch all diese Fehler so einfach zu verhindern. Natürlich werden Menschen bzw. Patienten jeden Tag mit Bakterien, Viren, Pilzen usw. infiziert bzw. angesteckt (Krankenhaus, Arztpraxen, Ambulante Praxen, Zahnarzt, Einkaufzentren, Theater, Konzerte usw.) aber rechtfertigt dies eine unhygienische Blutabnahme? Dies stellt ein Eingriff in den Körper dar. Vieles lässt sich nicht vermeiden, aber einiges schon. Übrigens bei einer Blutabnahme in der Armbeuge spielen Rollvenen keine Rolle, weil man im "Y" Bereich einstechen sollte. Wird aber gerne als Entschuldigung verwendet.

Du kannst der Sprechstundenhilfe sagen, dass du dich beim Blutabnehmen auf eine Liege legen willst. Dann kannst du nicht umkippen. Blutabnahme ist Gewöhnungssache. Nach vielen erlebten Blutabnahmen stelle ich fest, dass man sich daran gewöhnt. Dann ist es nicht mehr schlimm und tut nur kurz weh. Also sei einfach tapfer. Als Tipp: nicht hinschauen, wenn du gespritzt wirst und das Blut läuft.

Ohje, das kenne ich. Früher habe ich immer dabei geweint, mich verkrampft und musste danach dann dort bleiben.

Habe dann angefangen etwas zur Ablenkung mitzunehmen. Mittlerweile ist es sogar so, dass ich dabei zusehen kann. Vielleicht hilft dir das auch.

Alles Gute! :)

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