Unbefristeter Arbeitsvertrag nach Probezeit befristet?

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9 Antworten

Was soll denn der befristete Arbeitsvertrag beinhalten?

Den unbefristeten Arbeitsvertrag kann man mittels eines neuen (Änderungs-) Vertrags nachträglich befristen oder, sollte die Probezeit schon vorbei sein, mittels einer Änderungskündigung. Voraussetzung für die Befristung ist aber ein sachlicher Grund.

Wenn Dein jetziger AG Dir einen kalendarisch befristeten Arbeitsvertrag anbietet, kannst Du den unterschreiben. Diese Befristung wäre ungültig und Du könntest diesen Arbeitsvertrag später entfristen lassen.

Das Problem wird sein: Der neue Vertrag wird Dir vor Ende der Probezeit vorliegen. Unterschreibst Du ihn nicht, wird Dich der AG evtl. noch während der Probezeit problemlos kündigen. Liegt der befristete Arbeitsvertrag nach Ende der Probezeit vor, brauchst Du diesen nicht unterschreiben.

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Hier muss der zweite Satz des § 14 Abs.:2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)berücksichtigt werden:


(2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen
eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis
zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige
Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig.
Eine Befristung nach Satz 1 ist nicht zulässig, wenn mit demselben
Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes
Arbeitsverhältnis bestanden hat.
Durch Tarifvertrag kann die Anzahl der
Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung abweichend von Satz 1
festgelegt werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages
können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung
der tariflichen Regelungen vereinbaren.

Du Musst demnach einer befristeten Ausführung des Arbeitsvertrags nicht zustimmen. Gegebenenfalls kannst du auch das Arbeitsgericht bemühen, wenn der Arbeitgeber doch darauf bestehen sollte.


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Wenn Der Kredit schon durch ist hat diese mit deiner Arbeit nichts weiter zu tun, solange du Ihn bedienst.

Du hast in der Probezeit eine 2 Wöchige Kündigungsfrist danach eine 1 monatige.

Wenn dein Betrieb also unter 10 Mitarbeiter hat ist es irrelevant ob du einen befristeten oder unbefristeten Vertrag hast, du kannst jederzeit mit einmonatiger Kündigungsfrist entlassen werden.

Sollte dein Betrieb über 10 Mitarbeiter haben ist eine Unbefristung von Vorteil da man dich nichtmehr so einfach gekündigt werden  kann. 

Allerdings bist du noch in der Probezeit. Man wird dich zum Ende der Probezeit kündigen und dir dann einen neuen befristeten Vertrag anbieten. Nimm ihn oder fang an dir was neues zu suchen.



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Das halte ich für nicht richtig. Frag nach dem Grund und sprich mit dem Betriebsrat. Der muss solchen Personalien zustimmen.

Falls Ihr keinen Betriebsrat habt, bleibt als letzter Schritt nur der Anwalt. Ist natürlich ein sch... Start in den neuen Job.

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Also ganz so leicht ist das nicht. Wenn du noch in der Probezeit bist, können sie dich kündigen, wenn du den neuen Vertrag nicht unterschreibst. Außerdem ist es normal nicht sofort einen unbefristeten Vertrag zu erhalten

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Kommentar von DinoSauriA1984
18.08.2016, 11:33

In der Kombination "Entweder...oder" könnte man auch den Tatbestand der Nötigung sehen. Ohne fachliche Beratung ist man da aber auf jeden Fall aufgeschmissen :(

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Hi, vielen Dank für euch - sehr bescheiden alles.. ich habe leider noch nicht die nötige Lebenserfahrung um da richtig zu reagieren - Betriebsrat gibt es, ist ein sehr großes Unternehmen! >3000 MA

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Kommentar von 1nefrageheute
18.08.2016, 11:57

meine Probezeit endet am 15.9. - mein Arbeitsvertrag beinhaltet eine reguläre Kündigungsfrist beider Seiten von 2 Monaten nach Ende Probezeit!

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Was ist das denn für ein Quar? Während Probezeit undbefristet (und man kann ja jederzeit doch gekündigt werden), um dann nach Ende der PZ zu befristen?

Wen wollen die vera*?

Die holen sich das beste für sich raus, in der PZ haust Du rein wie doof, um den unbefristeten Job zu kriegen.. und dann ätschibätsch, jetzt kommt Befristung.

Das kriegen sie nur hin,w enn Du Dir das gefallen lässt. Denn sie müssten den ersten Vertrag ändern/aufheben. So geht das nicht!

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Kommentar von DinoSauriA1984
18.08.2016, 11:39

Das ist aber immer schon so gewesen. Jeder neue Job fängt mit einer Probezeit an, die, wenn es vertraglich so vorgesehen ist, in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mündet.

Grundsätzlich ist es auch einem Arbeitgeber nicht zuzumuten, die Katze im Sack zu kaufen. Das ist auch von Betriebsräten und Gewerkschaften nicht zu beanstanden.

Das Problem hier ist natürlich die Vertragsänderung nach der Probezeit:

http://www.fachanwalt.de/ratgeber/probezeit-bei-befristeten-arbeitsvertraegen

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Frechheit sowas -.- such dir was Anderes und unterschreib den befristeten nicht...

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Wenn du einen unbefristeten hast, können die den nicht einfach ändern

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