Umsatzsteuer als Betriebsausgabe bei Ist-Versteuerung?

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2 Antworten

hier darf die 10-Tage-Regel (§ 11 Abs. 2 EStG) angewendet werden.

Bei Dauerfristverlängerung allerdings fällt der Betrag auf alle Fälle in 2016, da erst am 10.02.2016 fällig

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Kommentar von wurzlsepp668
13.11.2015, 11:11

Geil!! bei einem korrekten Kommentar eine negative Bewertung ....

aber wer sonst keine Freunde hat ....

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Die Umsatzsteuervoranmeldungen werden beim Einnahme-Überschuss-Rechner überhaupt nicht als Betriebseinnahme oder - ausgabe gebucht. Das ergäbe auch keinen Sinn. Nur die Anmeldung einer Zahlung oder Erstattung ist für den Nicht-Bilanzierer überhaupt nicht von Belang. Dadurch entsteht nämlich nur eine Forderung oder Verbindlichkeit aus Steuern gegenüber dem Finanzamt, die für den Einnahme-Überschuss-Rechner bei der Gewinnermitttlung nicht berücksichtigt wird. Hier gilt das Zufluss-Abfluss-Prinzip. Ein Betriebsvermögensvergleich, der eben auch Forderungen und Verbindlichkeiten berücksichtigt, findet keine Anwendung.

Hinsichtlich der ertragsteurrechtlichen Behandlung ist es weiterhin unerheblich, ob man Ist- oder Sollversteuer im umsatzsteuerrechtlichen Sinn ist. Beim Einnahme-Überschuss-Rechner ist die ans FA abgeführte Umsatzsteuer in dem Jahr Betriebsausgabe, in dem diese gezahlt wurde und die vom Finanzamt erstattete Vorsteuer in dem Jahr Betriebseinnahme, in dem sie erstattet wurde.

Einzig § 11 EStG gilt es zu beachten - hier kommt es jedoch auch noch auf die Fälligkeiten an.

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