Umgangsrecht - Welche Rechte und Pflichten als Mutter

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Hallo Romy, also zum Einen verhälst du dich ja zu Gunsten des Friedens und deines Kindes bereits sehr entgegen kommend und kooperativ.

Was die Feiertage angeht, so kenne ich vom Hörensagen nur Beschlüsse bei denen dann von Jahr zu Jahr immer Heiligabend oder Sylvester getauscht wurden, also beispielsweise 2014 ist das Kind Heiligabend beim Vater und Syvester bei der Mutter, 2015 dann Heiligabend bei der Mutter und dafür Sylvester beim Vater.

Was die Klage angeht, so bin ich gespannt, ob er diese überhaupt einreichen wird, denn vor jeder Verhandlung findet ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des JA statt, der dann eine Empfehlung fürs Gericht schreibt.

Dieser sollte ihm dann eigentlich schon einmal erklären, dass eine Klage gegen dich, sein Leben nur unbequemer machen würde, denn die Bring und Abholpflicht liegt bei ihm.

Feste Bring- und Abholzeiten sind ebenfalls üblich, sowie bei deinem bisherigen Verhalten, der Richter, wenn er alle beisammen hat, dem lieben Kindsvater wohl erklären wird, dass auch er in gewissem Rahmen auf euer Familienleben (Urlaubsreisen etc.) Rücksicht zu nehmen hat.

Das Absagen von Umgangsterminen kann man auch so auslegen, dass im Grunde das Kind einen Anspruch auf Umgang mit dem Vater hat, er also eigentlich nur aus wichtigen Gründen absagen sollte, aber das ist in der Praxis kaum durchzusetzen. Nichts desto trotz wird er dazu bestimmt auch etwas gesagt bekommen, wenn er den Rechtsweg gehen möchte.

Wie gesagt, ich denke bei einer Klage seinerseits kannst du nur gewinnen, wenn du bei deiner Einstellung bleibst die Umgangsangelegenheiten so friedlich wie möglich zu regeln.

Du musst dich aber nicht aus einem schlechten Gewissen heraus zum Spielball seiner Zeiteinteilung machen lassen.

Also bleibe sachlich aber bestimmt und lass das Ganze auf dich zukommen.

Momentan ist alles ja noch freiwillig, und da macht dein Ex halt, was er will ohne Rücksicht auf dich und ohne Rücksicht auf das Kind. Du denkst an das Kind und beugst dich gerade nach seinen Wünschen. Aber wenn er seine Wünsche plötzlich anders sieht und kurzfristig absagt, kannst du nichts mehr planen. Ergo das erste was ich abstellen würde: ihm auch noch das Kind bringen. Wer bist du denn, dich so verarschen zu lassen. ich fürchte, ihr werdet dann doch Umgangsrecht mit Jugendrichter besprechen müssen, aber vorher erkundigt ihr euch doch nach einer Mediationsmöglichkeit. Ich sehe für euch noch Hoffnung im Umgang mit dem Kind. Für das Kind ist diese Situation am Schlimmsten, für dich am Zweitschlimmsten.

geh zum Jugendamt und lass die Zeiten festlegen. Auch ein guter Schritt wäre, dass er das Kind an einem neutralen ort selber abholen muss. dann passen Mitarbeiter des Jugendamtes solang auf das Kind auf, und die Zeiten werden von neutraler Stelle überwacht. Und nein, du bist sicher nicht verpflichtet ihm das kind zu bringen. Er hat ein recht auf Umgang, aber er ist auch verpflichtet, sich an zeiten zu halten und das kind zu den festgelegten zeiten zu holen und wieder zurück zu bringen. Genauso, wie du dich an diese zeiten zu halten hast.

Probleme im Umgangsrecht mit dem Kindsvater

Guten morgen,

Ich habe ein typisches Problem mit dem Umgangsrecht. Mein Ex-Mann und Ich sind seit 2 1/2 Jahren getrennt und unser gemeinsamer Sohn lebt bei mir.Er hat ADHS und massive Verhaltensprobleme und wird daher auch dementsprechend behandelt.Nun ist es so,dass Ich seit 1 1/2 Jahren versuche mit dem Vater einen "GEREGELTEN" und "FESTEN" Umgang auf die Beine zu stellen.Um das Kindeswohl nicht weiter zu strapazieren,da der kleine besonders viel Struktur braucht. Der Vater ist leider nicht in der Lage dieses in den Griff zu kriegen und da habe ich mich gezwungen gesehen einen Anwalt aufzusuchen. Der Vater nimmt das Kind,wenn überhaupt,nur ein Wochenende im Monat und hat ihn bisher auch nur eine Woche in den Ferien Betreut. Immer wieder kam es vor das Diese Wochenenden Väterlicherseits verschoben oder abgesagt wurden.Man kann sich vorstellen wie das Kind darauf reagierte :( Meine Anwältin hat den Vater darauf hin mit einem Brief kontaktiert in dem steht,dass ich den Umgang "zeitweilig" auf Eis legen möchte bis eine gute Regelung gefunden ist. Da mehrere Gespräche bereits übers JA liefen und scheiterten.

Nun kommt der eigentliche Punkt!!!!!!

Der Vater ignoriert dieses Schreiben einfach und möchte heute sein Kind holen. Ich persönlich möchte jetzt wissen ob ich dieses Schrieben vom Anwalt rechtskräftig machen kann und ihm das Kind in diesem Fall verweigern darf,bis eine vernünftige Regelung Väterlicherseits gefunden ist.Denn alles andere entspricht meiner Meinung nach auf keinen Fall dem Kindeswohl..

MfG

Mimi R.

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Besuchsrecht für Baby

Hallo! Ich habe eine dringende Frage bezüglich Besuchsrecht für ein 10 Monate altes Baby. Ich habe mich noch in der Schwangerschaft von meinem jetzigen Ex getrennt, da es einfach nicht passte. Wir haben uns aber trotzdem noch relativ gut verstanden und er hat mir auch viel geholfen bzw. auch viel versprochen. Leider waren viele leere Phrasen dabei. Nichtsdestotrotz: Wir haben ein gemeinsames Kind! Da ich bereits eine größere Tochter habe (Umgang klappt hervorragend trotz immer mal gewisser Differenzen), bin ich der Meinung, ein Kind benötige Mutter UND Vater! Tja und nun bin ich in der Situation: Vater meldet sich oft wochenlang nicht (bsp. weil er beleidigt war; weil ich weiß nicht warum, termin hatte er nicht wahrnehmen können weil auf Arbeit was nicht ging, danach hat er sich wieder wochenlang nicht gemeldet usw). Nun habe ich ihn festgenagelt, den Oktober komplett zu planen. Jede Woche eine Stunde (Kind fremdelt schon mit ihm, weil der Kontakt so selten ist!) für den Anfang. Dachte, danach könnten wir das dann langsam steigern. Aber letzte Woche war er dann da, wusste überhaupt nichts mit dem Kind anzufangen und diese Woche hat er den Termin verschwitzt. Er hat behauptet, die Uhrzeit vertauscht zu haben. Aber grundsätzlich hat er IMMER eine passende Ausrede parat! Ich habe ihm nun angedroht, den Umgang auszusetzen, da mein Kind ein zuverlässigen Vater gebraucht hätte. Immer wieder Versuche. Noch bekommt sie es so ja nicht mit, aber wenn meine Tochter älter ist, wäre sie doch untröstlich, wenn ihr Vater sie versetzen würde! Was soll ich tun? Kann/Sollte ich die weiteren Termine streichen und hoffen, dass er sich nicht meldet? Oder soll ich erneut hoffen, dass er sich ändert? Ich kann nicht mehr! Mir tut meine Kleine soooo leid! Er interessiert sich überhaupt nicht für sie. Fragt nicht mal nach auch nicht in den Zeiten wo er sich nicht hat sehen lassen. Es interessiert ihn überhaupt nicht, wie die Entwicklung ist, was sie kann und mag oder nicht mag usw. WIe würdet Ihr hier weiter machen? Vielen Dank schon mal!

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