"Turnusmäßige Wohnungsbesichtigung" rechtens?

6 Antworten

Die anderen Antworten sagen es: Es ist des Hausbesitzers (oder dessen Verwalters) Recht, sich in angemessenen Abständen über die Bausubstanz, Schäden etc. vor Ort zu informieren. Aber eben nur angemeldet. Und nur in Deinem Beisein. Du brauchst auch keine Schränke oder dergleichen zu öffnen.

sieh nach, was dazu in deinem mietvertrag steht. normalerweise hat der vermieter das recht, nach voranmeldung und terminvereinbarung in betimmten abständen die wohnung zu besichtigen. Auch z.B. wenn umbauten, restaurierungen, neue fenster, bad, etc. vorgenommenwerden sollen muß der vermieter ja vorher den bestand abklären

Die Wohnungsbesichtigung ist rechtens und verstößt auch nicht gegen das (Grund-)Gesetz.

Die Unversehrtheit der Wohnung bezieht sich nur darauf, dass man nicht hinter deinem Rücken in die Wohnung darf, außer wenn dies aufgrund von Unfällen (z.B. Brand, Wasserschaden) unvermeidbar ist.

Die Wohnungsbaugesellschaft kündigt sich vorher an und möchte die Wohnung in deiner Anwesenheit besichtigen. D.h. sie klingeln und du lässt sie rein.

Solche Wohnungsbesichtigungen dienen dazu, Schäden an der Wohnung und/oder am Haus zu analysieren, um zu analysieren ob da etwas saniert werden muss. Dabei kann es sein, dass Wasserleitungen, Heizungen, Fenster und/oder die Stromversorgung geprüft werden.

Danke für deine Antwort :-)

Ich kenne derartige Wohnungsbesichtigen auch aus vorangehenden Mietverhältnissen nicht, deswegen bin ich da etwas überrascht. 

Jedenfalls ist mir generell nicht wohl dabei, wenn Fremde mir in die Wohnung kommen (Ausgucken von Wertgegenständen), vor allem wenn es gleich mehrere Personen sein sollen und ich zu der Zeit alleine bin. Darum werde ich jedenfalls jemanden als Zeugen kommen lassen.

Ich hoffe nur, dass es nicht irgendwie zu Stress kommt, weil ich die Raufaser an einer Wand dunkelblau gestrichen habe... =) Man weiß ja nicht, was sich insbesondere solch großen Unternehmen gegen den "kleinen Mann" einfallen lassen.

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@jolanthe

Wenn im Mietvertrag nichts über die Anstreichfarbe steht, dann kann keinesfalls jemand etwas wegen dem Anstrich sagen.

Wohnungsbaugesellschaften ist so etwas meist aber auch egal. Für die sind Miethäuser reine Wirtschaftsobjekte, die durch die gezahlten Mieten Geld bringen und gut...

Es sind meistens eher Privatmieter, die einen aufstand machen, wenn ein Mieter nicht so in der Wohnung lebt, wie es ihnen passt.

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Muß der Laminatfußboden, der bei Einzug in der Wohnung lag bei Auszug rausgerissen werden von mir?

Gestern war Wohnungsbesichtigung der Wohnungsgenossenschaft bezüglich der leidigen Schönheitsreparaturen. Im MV ist ein üblicher Fristenplan vorgegeben (3,5,7 Jahre je nach Abnutzung) mit den klassischen Arbeiten wie Streichen der Wände, Heizungen, Fußböden etc.pp. Als ich vor 11 Jahren einzog, lag in der ganzen Wohnung Laminat. Lediglich nicht im Arbeitszimmer, da habe ich auf eigene Kosten Laminat verlegen lassen. Für das Streichen der Wände gab es damals das Geld zurück (den Kontoauszug mit dem Posten "Reparaturkosten" habe ich noch.). Nun verlangt die Genossenschaft, daß ich bei Auszug alles neu streiche. Und den Laminatboden überall rausreisse, da er mir gehören würde. Ist das rechtens? Letztes Jahr wurde im Häuserblock gegenüber sowie dieses Jahr die Wohnung über mir wochenlang von der Genossenschaft renoviert. Kacheln und Fliesen in Bad und Küche rausgerissen, ebenso die Toilette, Waschbecken und die Elektrik neu verlegt. Ich kann mir kaum vorstellen, daß dies in meiner Wohnung nach Auszug nicht ebenfalls passiert.Nachzuweisen ist dies natürlich vorerst nicht. Die komplette Ausführung der Schönheitsreparaturen (Heizung hat z.B. Lackschaden nachdem techem neue Meßkörper eingesetzt hatte) insbesondere das komplette Entsorgen des Laminats auf meine Kosten erscheint mir willkürlich. Angeblich habe ich das vom Vormieter übernommen (den es damals garnicht gab) und in meinem Übergabeprotokoll ist überhaupt nichts vermerkt. Habe ich irgendwelche rechliche Grundlage, dies zu verweigern? Die Unterschrift gestern habe ich nicht gegeben und erstmal um Zusendung des gestrigen Protokoll gebeten.

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Frage bezüglich Mieterhöhung und damit zusammenhängenden geforderten Anwaltskosten ohne zuvor eine Mahnung erhalten zu haben - ist das zulässig?

Liebe Leute,

meine Hausverwaltung hat mich am 07.07.2015 das erste Mal angeschrieben und mich über eine geplante Mieterhöhung zum 01.102015 unterrichtet.

Verschiedene Mieter aus meinem Haus haben sich versammelt. Zwei davon waren beim Mieterschutz und haben sich über die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung informiert. Während der Mieterverein sagte, dass bei einigen Mietern eine Teilzustimmung gerechtfertigt sei, sagte man ihnen, dass bei anderen Mietern die Mieterhöhung nicht gerechtfertigt sei, wie z.B. in meinem Fall.

Im September 2015 schrieb ich der Hausverwaltung, dass ich der Mieterhöhung nicht zustimme, weil ich bereits die Miete zahle, die dem Mietspiegel entspricht (berechnet nach dem Mietspiegel auf http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/)

Daraufhin hörten weder ich, noch die anderen Mieter, die der Mieterhöhung auch nicht zugestimmt hatten, etwas von der Hausverwaltung. Selbst bei den Mietern, die eine Teilzustimmung erteilt hatten, wurde nach wie vor die alte Miete abgebucht.

Dann erhielten ich und einige andere Mieter am 05.11.2015 einen Brief von der Hausverwaltung, in dem wir nochmals gebeten wurden, der Mieterhöhung zuzustimmen, während andere Mieter gar kein Schreiben erhielten, obwohl sie auch nicht der Mieterhöhung zugestimmt hatten.

Dieses Schreiben war kein Mahnschreiben, sondern lediglich eine nochmalige Bitte der Mieterhöhung zuzustimmen und zwar bis zum 13.11.2015 - also innerhalb von 4 Werktagen - obwohl die HV wochenlang auf unsere Briefe gar nicht reagiert hatte.

Ein weiteres Mal antwortete ich, dass ich dem Mietspiegel entsprechend keiner Mieterhöhung zustimmen müsste, dass die HV aber gerne meine Wohnung besichtigen könne, um sich selbst ein Urteil zu bilden, denn bei einer Wohnungsbesichtigung vor ca. 2 Jahren hatte die Angestellte der HV mir selbst gesagt, das sich die am schlechtesten ausgestattete Wohnung im ganzen Haus hätte, was mir aber zuvor bekannt war.

Nun habe ich heute am 27.11.2015 ein Schreiben vom Anwalt der HV erhalten, in dem ich aufgefordert werde, dass ich der Mieterhöhung bis zum 07.12.2015 zustimmen müsste, ausserdem die Anwaltskosten bezahlen müsste und rückwirkend für die vergangenen 2 Monate die neue, also die erhöhte Miete zahlen müsste.

Meine Frage ist, ob eine Hausverwaltung einen Anwalt einschalten darf, ohne, dass sie zuvor eine Mahnung rausgeschickt hat, und dem Mieter die Anwaltskosten anlasten kann und meine andere Frage ist, ob es rechtens ist, dass ich nun rückwirkend die erhöhte Miete zahlen muss, obwohl die HV auf mein Schreiben im September nicht geantwortet hatte und sich dann erst am 05.11.2015 wieder meldete, obwohl die neue Miete seit dem 01.10.2015 geltend gemacht werden sollte?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Mit lieben Grüssen

Lia

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