Trichotillomanie - Krankschreiben lassen?

2 Antworten

Schau ml hier

https://www.gutefrage.net/frage/was-kann-man-gegen-trichotillomanie-machen?foundIn=related-questions

Da sind wirklich gute Tipps dabei.

Ich willst mal ganz, ganz salopp sagen: zeig mir einen Menschen, der keinen "an der Waffel" hat! 

Und das ist echt nicht böse oder beleidigend gemeint!!!

Schau, die einen kauen sich ihr Leben lang die Fingernägel oder Nagelbett blutig oder beißen bzw zupfen an ihrer Lippe oder sind wie ich müde und schrecklich vergesslich.... 

Ich mach keinen Hehl daraus, dass mein Hirn eigentlich nur ein Nudelsieb ist und ich im nächsten Leben als Murmeltier auf die Welt komme... Klar ist es nervig für mich und andere, wenn ich stets alles vergesse oder meine Mittagsschläfchen 3 Stunden dauern. 

ABER: es IST nunmal so! Ich kann's nicht ändern. Aber ich kann mich damit arrangieren und offen damit umgehen!

Das solltest du auch! Warum etwas verstecken, wofür du nichts kannst?! Sag doch einfach, was los ist bzw dass dieses Haare ausreißen ein "Tic" ist! So wie die Menschen, die unkontrolliert Schimpfwörter rausschreien. 

Versteck dich nicht. Du bist nicht seltsam oder gestört!

Und deine Depriphasen? Mei... Glaub mir,, die hat wirklich JEDER! Egal ob mit 16 oder 36 oder welches Alter auch immer!

Das ist doch ganz normal! Aber deswegen gleich eine ganze Woche krank schreiben lassen? Wozu? Dass du dich Zuhause verkrümeln kannst und ordentlich leiden? ;-)

Nein. Das ist irgendwie der falsche Weg! Steh zu deiner Krankheit, Verstecke dich nicht. Dann hast du diese Phasen und Selbstzweck auch nicht mehr.

Außerdem, so selten ist deine Krankheit nicht! Selbst ich hab von Menschen gelesen, die sich zwanghaft die Haare ausreißen...

Danke für deine Antwort, kugel. (:

Ich habe mich mit dem Thema "was  gegen Trichotillomanie hilft" schon über längeren Zeitraum außeinander gesetzt und wie gesagt, es geht mittlerweile ganz gut. Ich habe gelernt damit einigermaßen um zu gehen und es zu akzeptieren (einfach aus dem Grund, da ich nich wieder vor Therapeut zu Therapeut rennen möchte). Ich weiß auch, dass Trichotillomanie nicht die seltenste aller Krankheiten ist. In Hamburg gibt es ja sogar auch Treffen für Betroffene und Angehörige. Die Dunkelziffer ist zudem auch extrem hoch, da viele nicht mit der Sprache herausrücken wollen.. Also im Endeffekt so wie ich. 

Mittlerweile bin ich auch schon sozialer als vor ein par Jahren, aber es gibt eben immer noch Phasen, in denen ich so eine Art "Anfall" habe und dementsprechend geschwollen Augen und rote Stellen im Gesicht. Da möchte ich dann ungern in die Öffentlichkeit treten. Ich hätte das in meiner Frage wahrscheinlich auch schreiben sollen. 

Danke für deine ehrliche Antwort! Das baut mich auf (:

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@Honeymuesli

Rot und geschwollen von dem Gerupfe? Sorry wenn ich frage. Ich kenn das halt nur vom hörensagen...

Ja. Ich kann dich verstehen, wenn du dich so nicht zeigen möchtest und die Krankheit an sich am liebsten unter den Teppich kehren willst.

Du bist halt auch erst 16 und nicht wie ich 43. Dein Alter ist ja so schon anstrengend genug - da kann man so einen "Mist" nicht auch noch gebrauchen bzw das auch noch offen zeigen oder darüber reden... ;-)

Weißt du, meine Tochter ist so alt wie du und hatte wirklich übelste Akne! Glaub mir, sie hat sich nicht nur einmal die Augen aus dem Kopf geheult und hätte sich am liebsten auf ewig vergraben oder wenigstens eine Papiertüte übern Kopf...

OK. Akne ist jetzt nicht ungewöhnlich, aber halt auch nicht normal, wenn das Gesicht wie ein Blumenkohl aussieht.

Oder mein Nachbarsmädel, das mit Schuppenflechte"gesegnet" ist. Auch im Gesicht.

Weißt du, die meisten Leute reagieren nur deshalb "komisch" weil sie nicht wissen, was der Grund für etwas ist. Weil Spekulationen eigentlich schlimmer sind, als zu sagen, was los ist! 

Nimm den Leuten doch einfach den Wind aus den Segeln, wenn sie glotzen! Sag, du hast nen Tic. Quasi einen Kurzschluss irgendwo im Hirn der dich zwingt Haare auszureißen. Wär dir auch lieber, wenn das nicht wär.

Selbstbewusstsein halt. Aber das kann man lernen ;-) aber eben nicht von heut auf morgen.

Wünsche dir alles Liebe und hoffe du findest einen Weg damit zurecht zu kommen! 

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Ob Deine Hausärztin verpflichtet ist, Dich krank zu schreiben, kann ich nicht sagen. Ich find's aber toll, dass Du allein schon so weit gekommen bist gegen die Trich, und Dir so große Mühe gibst obwohl sämtliche Deiner Therapeuten und Psychiater offenbar Vollpfosten von gestern sind, wenn sie noch nie von Trich gehört haben... Wow. Hätte ich nicht gedacht.

Ich glaube, es kann falsch sein, sich zu verkriechen, es kann aber auch falsch sein, sich nicht mal eine Auszeit zu gönnen wenn Du den Rückzug wirklich brauchst. Die Frage ist ja, ob Du die Zeit dann auch nutzt um etwas für Deine Genesung zu tun, langfristig. Denn irgendwann mal wird Dein Arbeitgeber später im Leben das nicht sehr lustig finden, wenn Du immer wieder ganze Wochen ausfällst. Aber such' Dir doch mal seriöse Infos im Netz (es gibt ja in Hamburg auch die Infostelle Trichotillomanie, die super Beratung macht) und bring sie Deiner Hausärztin mit. Dann kann sie vielleicht gemeinsam mit Dir überlegen, was Dir hilft, unter Umständen auch mal ein paar Tage Krankschreibung. Und sollte sie irgendwie blöd auf die Sache mit der Trich reagieren, also uneinfühlsam, mit anderen Worten unprofessionell bezüglich der Tatsache, dass die Trich eine Krankheit ist, dann solltest Du Dir eine andere Hausarztpraxis suchen.

Soweit mal mein Senf dazu - und ich wünsche Dir alles Gute!!!

PS: Habe selbst Trich (gehabt), bin glücklicherweise seit einiger Zeit reißfrei und hoffe, das bleibt noch lange so...

Haare sollen wegen Trich abgeschnitten werden. Was kann ich dagegen tun?

Guten Morgen

Ich kann nicht schlafen. Ich habe ein großes Problem. Ich bin 14 Jahre alt und habe seit einiger Zeit Trichotillomanie. Ich habe dabei den Zwang einzelne Haare auszureißen und diese zu essen.

Meine Eltern waren mit mir bei einigen Ärzten. Bisher war keine Therapie eine große Hilfe. Ich musste zum autogenen Training und zum Psychotherapeuten. Derzeit habe ich immer noch Verhaltenstherapie.

Ein Arzt wollte mir Antidepressiva verschreiben. Davor hatten meine Eltern zu große Angst und haben die Medikamente abgelehnt. Der selbe Arzt hat davor gewarnt dass sich ein Knäuel in meinem Magen bilden kann wenn ich meine langen Haare esse. Dieser müsste dann operativ entfernt werden.

Er hat gesagt dass meine Haare viel zu lang sind (ich habe polange Haare) und deshalb die Gefahr einer Knäuelbildung stark erhöht ist. Der Arzt hat gesagt dass meine langen Haare so schnell wie möglich abgeschnitten werden sollten. Bei einem Kurzhaarschnitt wäre die Gefahr wesentlich geringer.

Meine Mutter will nächste Tage mit mir zum Friseur gehen. Dort sollen mir dann meine polangen Haare abgeschnitten werden und ich bekomme einen Kurzhaarschnitt. Ich will auf keinen Fall dass mir meine schönen Haare abgeschnitten werden. Meine Mutter sagt dass ich dabei kein Mitspracherecht habe weil es um meine Gesundheit geht.

Was kann ich dagegen unternehmen? Ich liebe meine langen Haare und sie dürfen auf keinen Fall abgeschnitten werden.

Vielen Dank für Antworten.

LG Lucy

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Schluckbeschwerden, was kann das sein?

Hey liebe Community, Ich fange mal ganz von vorne an ( Auch wenn ich nicht weiß ob das erste etwas mit den zweiten zu tuhen hat). Vor ca. 3 Wochen hatte ich plötzlich in der Herzgegend ein ,,stechen" in der Brust. Nach 1er Woche ohne Linderung bin ich zum Arzt gegangen, er hat gesagt dass es von der Brustmuskulatur kommt und es bald weg gehen würde . So war es dann auch nach 2 Wochen. Nun ist der Schmerz kaum noch spürbar, man merkt es nur noch wenn sich darauf ,,konzentriert".

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