Träumt ihr als Frau von einer Hochzeit in einem weißen, "Prinzessinnen"-Kleid? Oder träumst du als Mann davon, dass deine Frau so ein Kleid zur Hochzeit trägt?

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Das Ergebnis basiert auf 49 Abstimmungen

heiraten ist generell nicht mein Ding 27%
ja (bin weiblich) 22%
nein (bin männlich) 18%
nein (bin weiblich) 16%
ist mir absolut egal (bin männlich) 6%
ist mir absolut egal (bin weiblich) 6%
ja (bin männlich) 4%

31 Antworten

Was soll dieser Unfug? - Meine Frau und ich haben eine Woche nach dem Abschluß unserers Studiums geheiratet und hatten beide kein Geld. Damit hat sich ein jeder von uns zur Hochzeit wohl festtäglich, aber schlicht gekleidet. Zwei Wochen später begann für uns der Schuldienst, womit auch nicht an Flitterwochen zu denken war. Unsere Hochzeitsreise haben wir dann in den Sommerferien nachgeholt, auch dies in bescheidenem Rahmen. Dies hat uns geprägt: Zeitlebens war uns das Geld für jeglichen Schnickschnack zu schade.

nein (bin weiblich)

Ich stehe dem Konzept Ehe sowieso eher skeptisch gegenüber.

Steuervorteile gibt es nur dann, wenn einer der beiden deutlich weniger verdient und in der Regel ist das die Frau. Dabei sollten die Steuervorteile diejenigen bekommen, bei denen Kinder leben.

Selbst dann hat für mich dieses Kleid mittlerweile viel mehr mit überladenen Erwartungen und das Erfüllen von Geschlechterklischees zu tun. Viel von diesen da-hat-sie-endlich-einem-abbekommen-Denken, mit dem ich wenig anfangen kann.

Außerdem sind da die Erwartungen von anderen, die meinen bestimmen dürften wie so eine Hochzeit abzulaufen hätte.

Da aber außer mir nur eine andere Person da mitquatschen darf, würde ich es inzwischen komplett anders als alle anderen machen, sollte ich doch mal wider Erwarten heiraten (Erbrechtsgründe oder Auskunftsgründe im Krankheitsfall). So eine Bikinihochzeit im Freibad oder Cosplayhochzeit fällt mir da spontan ein. Eingeladen werden dann auch nicht die, eingeladen werden sollten, sondern die, die wir wollen.

So viele Menschen gibt es nicht die nur wegen Steuervorteilen heiraten.

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@TitusPullo

Ich weiß nicht, ob heiraten, damit man verheiratet ist besser ist.

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@catchan

Du tust ja so als ob es etwas schlechtes ist. Es ist eine lange Tradition und was ist daran verkehrt mit der Familie und Freunden zu feiern das man einen Partner gefunden hat mit dem man sein ganzes Leben verbringen will. Gut, passt vielleicht nicht so ganz in die heutige Wegwerfgesellschaft, macht heiraten trotzdem nicht schlecht.

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@TitusPullo

Geht es Ihnen wirklich darum zu feiern, dass man jemanden gefunden hat, mit dem man sein Leben verbringen kann? Sind so weit ich das beobachten konnte die Ausnahmefälle.

Nur weil etwas eine lange Tradition hat, muss es nicht automatisch gut sein. Frag dich mal lieber woher die Höhe Scheidungsrate kommt. Da wird geheiratet, weil man verheiratet sein möchte, weil es die Eltern, Großeltern schon gemacht haben, weil man denkt das gehört einfach zum Leben mit dazu, das muss man machen.

Für viele gehört auch der Versorgungsgedanke, aber die gesetzlichen Regelungen bei der Ehe (steuerliche Vorteile wenn einer deutlich weniger verdient) ist einer wirklichen Versorgung hinderlich. Wirklich versorgt ist man in Deutschland nur dann, wenn man ständig arbeiten und zwar Vollzeit.

Steuerliche Vorteile bekommen nicht die, die Kinder erziehen, sondern Ehepaare, bei denen einer deutlich weniger verdient, völlig egal ob Kinder da sind oder nicht. Verkorkstes System, das auf einen rosaroten Bild von Ehe und Familie beruht, welches derzeit nicht mehr realistisch ist.

Das System drängt Frauen im Grunde dazu nur noch auf 450€-Basis zu arbeiten, denn steuerliche Vorteile und Familienversicherung macht anderes meist unrentabel.

Wenn der Mann früh stirbt oder es zur Scheidung kommt, steht die Frau da. Keine Rente später zu erwarten, keiner will ihr einen Job geben, da ist die Armut vorprogrammiert. Ich kenne da einige Fälle.

Dann schauen wir mal so an wie die Hochzeitsfeier selbst abläuft, wie ich diese Hochzeiten erlebt:

Eine riesige Menge an Gästen, weil man ja dieses und jenen Verein einladen musste sowie sämtliche Verwandte. Dazu Freunde und Arbeitskollegen. Teilweise wird ja eingeladen, weil man einladen muss. Denn sobald Onkel Ernst mitbekommt, dass geheiratet, würde er sich beleidigt fühlen, wenn er nicht eingeladen. Aber eigentlich mag man Onkel Ernst nicht. Also die Wahl zwischen Leute, die ich nicht mag auf der Hochzeit und jemanden zu beleidigen. Früher war es ja so, dass die Eltern einen beraten haben, wen man einladen muss, weil es sich so gehört. Dann hat man eine Menge an Gästen, für die man nicht wirklich Zeit hat und die zum Teil ab 18Uhr betrunken sind.

So sieht die Realität aus.

Also nix mit Wegwerfgesellschaft, sondern einfach keinen Bock auf scheinheiliges Gedöns.

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ist mir absolut egal (bin weiblich)

Wenn es soweit ist, würde ich mehrere Kleiderarten anprobieren und gucken, was mir am besten steht und gefällt.

Es könnte ein Prinzessinnen Kleid sein, falls ich es am schönsten finde, muss aber nicht.

Es könnte auch ein ganz anderer Schnitt werden.

Es kommt ja auch etwas auf die Location an, am Strand bei Hitze wäre ein Prinzessinnen Kleid undenkbar und einfach nur unpraktisch.

ja (bin männlich)

Hab jetzt mal gesagt "ja bin Männlich". Also mir würde es schon total gefallen, wenn meine Frau zur Hochzeit ein weisses "Prinzessinen"-kleid anhätte, auch wenn es eigentlich nur einmal getragen wird. Würde aber auch gerne selbst mal so ein Kleid anziehen da ich Crossdresser bin, und einerseits solche Kleider unheimlich schön finde und andererseits auch schon immer mal ein solches anprobieren wollte und immer noch will.

nein (bin männlich)
  • Nein, ich mag diesen Kitsch nicht so sehr und von Heirat träume ich schon mal gar nicht -- ein völlig überholtes Konzept.
  • Man kann doch wunderbar so zusammen leben, ohne sich ein ungewolltes juristisches Konzept überstülpen zu lassen, das quasi nur Nachteile hat. Bewusst so einen Vertrag eingehen, würde kaum jemand, Die meisten kennen bloß die Details nicht...
  • Übertriebene Märchenhochzeitkleider sind meines Erachtens auch eher albern und kitschig und noch dazu völlig unpraktisch und enorme Geldverschwendung. Kann man ja echt nur einmal tragen.

Wieso nur Nachteile? Steuerklassen etc? Ich kenne viele, die eher nur aus dem gegenteiligen Grund geheiratet haben, also wegen steuerlicher Vorteile. Bitte nciht als Kritik verstehen, ich lasse mich gern eines besseren belehren. Wundere mich nur über die aussage

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@ratsucher1912

Steuerliche Vorteile hat man ja nur, wenn die Gehälter stark unterschiedlich sind -- und dann zahlt man in der Realität erheblich mehr für die Frau als man Steuern spart.

Bei genau gleichem Einkommen ist der Steuervorteil genau Null.

Falls die Ehe scheitert, kann man gar nicht so viele Steuern gespart haben, wie es einen dann kostet....

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@Kajjo

Oh, verstehe. Eine bessere und schlechtere Steuerklasse macht natürlich nur Sinn, wenn die Kluft beim Gehalt weit genug auseinander liegt. Danke :)

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@ratsucher1912

Genau so ist es und falls das so ist, bezahlt der Mann meistens den Großteil der Alltagskosten und gibt dafür mehr aus als er Steuern spart.

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