Tonsillen Karzinom steht im Raum!?

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3 Antworten

Bei 3 HNO-Ärzten wart ihr, keiner hat ein Tonsillenkarzinom vermutet, nur der Hausarzt hat auf die Möglichkeit hingewiesen. Vielleicht sieht das ja wirklich anders aus.

Ein MRT wurde gemacht, es wurde kein Karzinom gesehen! Das ist für mich die wichtigste Aussage. Sprecht den Arzt noch einmal darauf an!

Ich würde mich da eher auf die HNO-Fachärzte verlassen. Der Hausarzt hat ja auch keine Diagnose gestellt, sondern eine Möglichkeit genannt und euch weitergeleitet.

Die Mandeln/Tonsillen gehören zum Lymphsystem des Menschen, haben die wichtige Funktion der Infektionsbekämpfung. Immer wenn sie arbeiten, schwellen sie an. Das ist ein gutes Zeichen. Abschwellen können sie erst, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Mittelohrentzündung, vereiterter Zahn - das sind typische Einsatzgebiete der Mandeln.

Ich würde mir niemals leichtfertig die Mandeln herausschnippeln lassen. Da muss schon ein ganz wichtiger Grund vorliegen.

Wie lange beobachtet ihr denn die Mandeln schon? Seht ihr genau hin und könnt Vergrößerungen und Verkleinerungen im Laufe der Zeit erkennen? Ist der vereiterte Zahn restlos beseitigt? Ist da vielleicht noch einer? Ist die Mittelohrentzündung restlos abgeklungen?

Auch Angst und Aufregung können krank machen! Also entspannt euch erstmal!

Danke für Deine Antwort. 

Da ich mich immer ärgere ,dass man so selten liest wie es ausgegangen ist, möchte ich nun berichten was zwischenzeitlich passiert ist. Mein Mann war nochmals beim Hausarzt, da die Schwellung deutlich zurück ging. Wir haben dennoch einen Termin beim HNO Ende März, denn er wird um eine Mandel Op nicht herum kommen. 

Es stellte sich heraus dass mein Mann hinter der Mandel einen Abszess hat der nun erst mal mit Penicillin behandelt wird. 

Nachdem mein Mann mir Samstag Abend sagte dass er das Gefühl hat die Schwellung ist zurück gegangen ( Er habe nicht mehr das Gefühl es würde im Hals stören beim essen und reden  ) hab ich mal nachgesehen, denn man konnte am Morgen noch deutlich dieses ( DING ) im Hals erkennen. Nun sah ich nur noch eine kleine Schwellung hinter der Mandel aber jede Menge Eiter.

Nun ist somit schon mal klar dass es kein "Tumor" ist.

Wir warten aber trotzdem noch den Termin beim 4. HNO Arzt ab. 

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@naddel80

Na prima, dann ist diese Sache ja schon mal geklärt.

Ich nenne eine Erkältung, Entzündungen, einen Abszess o. ä. gern eine Feuerwehrübung für das Immunsystem. Das kann der Krebsabwehr, falls das ein Thema ist, nur gut tun.

Ein Antibiotikum macht das, was eigentlich das Immunsystem tun sollte. Zu viele Antibiotika machen das Immunsystem faul, deshalb bin ich persönlich damit sehr zurückhaltend. Aber bei Euch war das jetzt sicher gut und richtig. Denn so sind alle Nebenprobleme bei Eurem Termin am 30. beseitigt. 

Ich vermute auch, dass bis zu eurem Termin die Mandel deutlich abschwellen wird. Ob sie dann immer noch heraus soll oder muss? Vielleicht ist ja dann auch die Frage nach dem Lymphom vom Tisch. Alles Gute!

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@Rudolf36

Soooooooooooooo . . . seid Ihr inzwischen etwas weiter? Oder ist die Sache abgeschlossen? 

Darf ich fragen, wie der Stand der Dinge jetzt ist? Eine Zwischen- oder Abschlussmeldung wäre nett. 

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So auch hier jetzt ein Abschlußbericht für alle interessierten. 

Mein Mann wurde nun am 26.04.16 in der Uniklinik Mainz operiert. 

Vor der Op wurde noch eine Panendoskopie durchgeführt (Spiegelung der Luft- und Speiseröhre). 

Am Op Tag wurde er dann aufgrund seiner Schlafapnoe noch eine Nacht auf der Intensivstation überwacht. Es ging ihm erstaunlich gut am Tag nach der OP. 

Der nächste Tag war dann nicht mehr so gut. Es sind verdammte Schmerzen, aber Hauptsache die Mandeln und auch diese Wucherung waren entfernt. 

Nach 7 Tagen Klinikaufenthalt und 0 Eis von der Station :-( ging es dann nach Hause und wir warteten den Histologischen Befund der Pathologie ab. 

Und jetzt das Ergebnis. Es war wohl eine Wucherung die einfach nur entstanden ist durch jahrelange Entzündungsprozesse der Mandeln. Kein Lymphom kein Karzinom :-)

Ich habe im Moment einen Mann daheim der wie ausgewechselt ist. Er schläft nachts ohne Atemaussetzer, er ist ausgeschlafen am Morgen, er ist gut gelaunt, er hat wieder Schwung ist nicht mehr so antriebslos und lustlos. Es geht ihm im allgemeinen viel besser. 

Alle aussergewöhnlichen Weh wehchen die er in letzter Zeit hatte, scheinen vorüber zu sein. 

Was so ein paar kleine Mandeln mit einem Menschen im Alter anstellen können. 

Tja, was so ein paar kleine Mandeln mit einem Menschen im Alter anstellen können.

Im Alter? Ist dein Mann auch schon 70?

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Hallo,

so, wir waren dann ja jetzt beim 4. HNO Termin gewesen. Die Mandeln müssen raus, aber ein Karzinom schloß auch dieser HNO Arzt aus. Aber die Sache wäre trotzdem dringend und es sollte schnell gehen. Der HNO bei dem wir waren hat auch damals meinen Kindern die Mandeln genommen, aber bei meinem Mann traut er sich nicht ran. Da dieser HNO nur eine Belegabteilung im Krankenhaus hat und nicht immer anwesend ist.

Da mein Mann aber schon 40 ist und auch Bluthochdruck hat seit Jahren, möchte er lieber sicher gehen, und er soll in eine Klinik mit fester HNO Station. Wegen den Risiken der Nachblutung nach der OP.

Hab dann eine Liste mit Telefonnummern bekommen und durfte dann selbst einen Termin suchen. Den haben wir jetzt mal zur Voruntersuchung in der Uniklinik Mainz am 19. April. Mal sehen wie schnell es jetzt geht.

Laut dem letzten HNO hat er diese Wucherung schon sehr lange und durch eine Schlafanpnoe hat er sich diese Wucherung mit der Zeit durch starkes Schnarchen selbst "lang" gezogen.

Er hat jetzt erst mal für den Notfall, Cortison bekommen, falls es sich noch mehr vergrößert soll er das nehmen. Ist halt doch sehr unangenehm so ein Ding im Hals.

Ich bin echt gespannt wie schnell er jetzt einen OP Termin bekommt.

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