Teleskopprothese mit Kronen entfernen

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Es wäre erst einmal sinnvoll zu erfahren, ob du Teleskope oder Konuskronen hast. Die Teleskopkronen sind auf 0° zu der Zahnachse gefräst, das heißt, ist parallelwandig, die Halte- oder Haftkraft besteht so lange, bis ein kleiner Kontakt auf mindestens 2 gegnüber liegenden Flächen besteht. Das Herausgliedern dieser Art Prothese ist umso umständlicher, als da meherere Kronen vorhanden sind, und diese auch noch über einer bestimmten Konstruktions-höhe und -länge verfügen. Die Konuskronen können von 2 - 4° im Fall der Kobaltchrom- und bis zu 6° in Fall der Goldkronen gefräst worden sein, die Haftkräfte treten erst bei der vollständigen Berührung der schrägen Flächen. Das Ausgliedern dieser Art Kronengetragener Prothese ist wesentlich leichter, da in dem gleichen Augenblick, da die Flächen Kontakt verlieren, die Prothese herauskommt. In beiden Fällen ist folgendes zu beachten: hohe Abzugskräfte, heftiges Ziehen bringen REIN GAR NICHTS, die Doppelkronen sollen gerade dieser Kräften und Belastungen entgegenwirken. Die Prothese solltest Du mit Hilfe zweier kleinen Küchentuchblätter fassen - wg. der besseren Friktion an den relativ glatten Außenflächen der Prothese - und mit ganz kurzen aber bestimmten Bewegungen den Haftkontakt versuchen zu überwinden. Es ist eine Art leichtes Ruckelns, links-rechts, nicht viel Kraft anwenden aber häufiger "zupfen". Wenn die Haftkraft so gut ist, würde vielleicht in einer ruhigen Minute im Badezimmer vor dem Spiegel, mit einem Tuch in dem Waschbecken üben - die Haftkraft kann reduziert aber auch gleich beseitigt werden, und danach wird es komplizierter. Viel Glück und Ausdauer, Gute Zeit! LG, Nx

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Vielen Dank für die Auszeichnung. Hoffentlich funktioniert es jetzt mit deinem Zahnersatz zu deiner Zufriedenheit.

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Ich hatte das gleiche Problem, Mein Zahnarzt hat dann die Prothese recht und links ein wenig ausgedehnt und zur Verstärkung je einen kleinen Metallstift eingearbeitet. Jetzt kann ich die Prothese mit den Daumen problemlos entfernen. Die eingebauten Stifte sieht man nicht und sie stören auch nicht.. Vielleicht kann man das auch bei dir machen - viel Glück

Einfach etwas "loswackeln", also nicht unter die Prothese greifen, die Nägel einkrallen und ziehen, sondern erst ein bißchen wackeln, damit Luft unter die Prothese kommen kann. Dann geht es mit leichtem Zug und leichtem Weiterwackeln recht einfach raus. Wäre sie lockerer, würdest Du kein Brötchen essen können.

Wer weiß Rat? Kasse lehnt Zahnarztwechsel bei Zahnersatz ab

Seit März 2010 bin ich in Behandlung. Im Juli 2010 bekam ich 6 Frontzähne im Oberkiefer abgeschliffen, Kronen wurden drübergeklebt. Gleichzeitig wurde eine Prothese (Geschiebe) für alle hinteren fehlenden Zähne angefertigt. Diese saß Weihnachten noch nicht richtig. Die Zahnärztin schickte mich zu ihrem Zahntechniker (35km entfernt u. ich habe kein Auto), habe mir Auto geliehen, bin im Januar da hin. Dieser meinte, die Prothese könne ja gar nicht passen, er würde eine neue anfertigen. Geschehen, im Februar bekommen. Ich fragte die Zahnärztin, wann denn die Frontzähne endlich einzementiert würden. Zitat: Kann so bleiben bis sich die Kronen von selber lösen. Im Mai wurde ich am Kehlkopf operiert. Narkosearzt bestand auf das Festmachen d. Zähne, ansonsten könnten diese durch die Instrumente beschädigt werden oder rausfallen. Ich wieder zur Ärztin. Sie versuchte die Zähne zu lösen, blutete stark, sie hörte auf und meinte:" Quatsch, wir lassen das so, die halten schon". Nach dem Versuch d. Losmachens waren die Zähne loser als vorher. OP ging aber gut.Vor 14 Tagen verabschiedeten sich 3 Kronen (oben Front rechts) und ich bekam einen Schock: Meine eigenen abgeschliffenen Zähne drunter alle schwarz und faul. Kein Wunder, kam ja auch die ganze Zeit Essen usw. dran, weil die Kronen ja lose waren. Von 1 Zahn brach sofort ein Stück ab, ich rief mal wieder an f. einen Termin z. Einzementieren, keine Chance, zur Zeit keine Termine. Daraufhin ging ich zu einem anderen Zahnarzt, dieser würde sie sofort festmachen, aber nur mit ok der Barmer. Diese lehnte ab mit der Begründung: Die Gewährleistungspflicht beträgt 2 Jahre. Ich soll zu der Zahnärztin zurückgehen. Ich kann aber einfach nicht mehr. Bin eh ein Angstpatient, der Hickhack seit 1 Jahr usw. Zur Zeit klebe ich die 3 Frontzähne mit Haftcreme, um überhaupt unter Menschen gehe zu können. Die Teilprothese für die hinteren Zähne auf beiden Seiten kann ich natürlich da nicht dranmachen, so laufe ich seit Wochen ohne rum. Was kann ich tun? Ich habe die Barmer gebeten, mich zum Gutachter zu schicken (der auch letztes Jahr den Zahnersatz genehmigt hatte), keine Chance. Ich komme nicht weiter und bin mit den Nerven am Ende. Ich fahre i 3 Wochen in Urlaub und laufe noch immer so rum. Wer weiß Rat, an wen kann ich mich wenden? Wer hilft mir?

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Ich habe seit kurzer Zeit eine sogenannte Teleskop-Zahnprothese für den Oberkiefer. Äußerlich harmoniert der Zahnersatz sehr gut mit den verbleibenden Zähnen, allerdings habe ich beim Tragen große Schwierigkeiten. Bei dieser Prothesenart verbindet ja ein Metallsteg bzw. eine Gaumenplatte die beiden Zahnreihen. Dieser Metallsteg liegt nicht ganz am natürlichen Gaumen an und beim Essen schieben sich ständig Nahrungsreste zwischen Gaumen und Steg. Das macht das Essen und Tragen sehr unangenehm. Außerdem muss die Prothese sofort nach dem Essen entfernt und gründlich gereinigt werden. Wer kennt Hinweise bzw. Hilfsmittel, die diese Probleme lösen oder verbessern können.

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Mfg Verena

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