Technisches Fachabi, aber kaufmännisches Studium?

3 Antworten

Die Regelung ist wie folgt: Der Erwerb der Fachhochschulreife (etwa über eine Fachoberschule) berechtigt zum Studium aller (!) Studiengänge an deutschen Fachhochschulen Es spielt dabei keine Rolle, in welcher Ausbildungsrichtung man die Fachhochschulreife erworben hat. Entspricht die Ausbildungsrichtung jedoch nicht der späteren Studienrichtung (z.B. ein Absolvent der Ausbildungsrichtung Technik möchte später einen Wirtschaftsstudiengang studieren), dann muss bis Studienbeginn noch eine sogenannte "Vorpraxis" abgeleistet werden (meist 6 Wochen und bezogen auf den beabsichtigten Studiengang). Eine frühere kaufmännische Tätigkeit könnte bei geeignetem Nachweis angerechnet werden. Natürlich macht es bei einer technischen Vorbildung beruflich gesehen mehr Sinn, nach Erwerb der Fachhochschulreife ein passendes Ingenieurstudium zu absolvieren. Aber es ist eben auch zulässig, von der Technik in die Wirtschaft zu wechseln. Man sollte allerdings (wie immer bei solchen Wechseln) berücksichtigen, dass die entsprechenden Vorkenntnisse im Regelfall fehlen (hier etwa Wirtschaftsmathematik, Rechnungswesen, usw.), was den Studienbeginn erschweren kann.

Wenn man eine technische Ausbildung hat, dann ist es meist ratsam das man was technisches studiert.

Den Zusammenhang scheinen viele einfach nicht kapieren zu wollen..

Ein technisches Studium skaliert sehr gut mit einer technische Ausbildung und der Berufserfahrung in dieser Disziplin. Viele Stellenangebote verlangen ein techn. Studium und bevorzugen Leute, die auch eine techn. Ausbildung absolviert haben.

Beispiel von einem Spezialmaschinenbauer für elektrische Kontakte. Man sucht einen Entwicklungsingenieur:

Anforderung 1: Technisch orientiertes Studium
Anforderung 2: Mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung / Konstruktion
Anfroderung 3: Praktische Erfahrung z.B. in Form einer technischen Berufsausbildung ist von Vorteil

...

Man sieht, es werden eher die Leute eingestellt die eine passende Ausbildung zusätzlich aufweisen können.

BWLer gibt's wie Sand am Meer. Ich würde mir den Richtungswechsel verdammt gut überlegen. Zudem ist es in vielen Betrieben möglich aus der Technik (Konstrukteur, Ingenieur, ...) in den Vertrieb zu wechseln, bei passenden Fortbildungen, Fähigkeit und Neigung.

https://www.onlinebewerbungsserver.de/WJJobs/Job.aspx?ID=309-100-228&c=_84_29H3_D3_F6_CC_3B_E1n_16_9A_E7_21_EBy_BB_87_BBf_BDR_CD_5D_3A_C5p_93_BC_F59_9CF_9Drw_A7_B4_26_D3_9A8_8C_8E_7Dw_A9_81_93_3A_98_B6_19_E6_ED_12_F5_A8_28K_9CS_CFr

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das "Fachabi" bedeutet fachgebundene Hochschulreife.

Als Techniker hast Du daher keinen Zugang zum Wirtschaftszweig oder anderen Zweigen der Fachhochschule außer eben dem technischen Zweig.

Weil im Internet überall steht, dass es völlig egal ist auf welcher Schule man sein Fach Abi macht. Man kann trotzdem jeden Studiengang an der Hochschule absolvieren.

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