Taxiunternehmen gründen - lohnt sich das?

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12 Antworten

So, so 35 % für "Dich" - kaufmännische Kenntnisse ungenügend.

Die Kosten für die Mitarbeiter in der Zentrale, Geschäftsräume - Mobiliar etc, notwendige berufliche Versicherungen, BG, Kosten für die Taxis selbst - von Anschaffung, über Versicherung, KFZ-Steuer, Inspektion, Reparaturen, Kraftstoff etc.

was Du alles mit 35 % bezahlen willst - Hut ab. Aber Du kannst auch gleich mit Betriebseröffnung ein Antragsformular zur Insolvenzanmeldung ausfüllen.

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Kommentar von Brandenburg
09.07.2017, 18:05

Wobei der Fragesteller auch prüfen sollte, wieviel andere Taxiunternehmen evtl. in seiner Umgebung sind, Stichwort "Konkurrenz", welche ihm ggfs. wortwörtlich das Wasser abgraben.

Auch prüfenswert wäre die Frage: Gibts denn überhaupt das nötige Fahrgastaufkommen bzw. Bedarf damit zumindest EINIGERMAßEN der Umsatz stimmt?

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In den meisten Städten musst du dafür erst einmal eine Konzession kaufen.

Das kann schnell mal einen Betrag von 50.000 € ausmachen.

Dann ist es nicht mehr so einfach, Taxifahrer auf Provisionsbasis fahren zu lassen. Ihnen steht der gesetzliche Mindestlohn zu.

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Kommentar von Blumenacker
09.07.2017, 18:48

Man sollte hinzufügen:  50.000,-- € für jede einzelne Konzession.

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Ich kenne das Geschäft. 65 % sind Traumtänzerei. Es gibt - nicht ohne Grund - kein Taxiunternehmen, das solche Löhne zahlt.
Außerdem ist inzwischen die MIndestlohnverpflichtung im Taxigewerbe angekommen - zumindest in Deutschland. Momentan sind das 8,84 € pro Stunde. Wieviel Prozent das vom Umsatz sind, hängt sehr davon ab, wieviel Umsatz der Fahrer in der Stunde macht.

 Kann man eigentlich ein Taxiunternehmen gründen?

Ja, kann man. Aber die Kenntnisse über das Geschäft müssen wesentlich profunder sein als das, was man aus deiner Frage herausliest.

Und geht das bzw. lohnt sich das?

Ob sich das lohnt, hängt sehr vom eigenen Arbeitseinsatz, vom persönlichen Lebensstil und von kaufmännischen Fähigkeiten ab.

Man sieht ja schließlich  immer noch Taxen genug herumfahren - und halbverhungert sehen die Fahrer nicht aus.

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Gute Frage. Ich habe erst vor einigen Tagen den Personenbeförderungsschein abgelegt.

Erst einmal eine Untersuchung beim Arzt & auch die Augenarztuntersuchung. Das liegt dann bei ca. 300 € mit einem Psycho-Reaktionstest

Das habe ich bei einem Arbeitsmediziner abgelegt, der nebst Dr. med auch noch Dipl-Ing ist. 

Der hat mir mal erzählt, daß der Tüv gern korpulente oder adipöse Leute erst einmal durchfallen läßt, so daß eine kostenpflichtige Fahrprobe anfällt. 

Die nehmen erst einmal eine Schlafapnoe an, der Test kostet nochmals extra

Dann das behördliche, polizeiliche Führungszeugnis für 13 €. Ortkenntnisprüfung für 56 €, es sei denn, Du hast < 50.000 Einwohner in der Stadt.

Wir fahren dann eher Flughafenzubringer sowie Krankentransporte. Hier kommt noch mal der mind. Erste Hilfe Kurs dazu für 35 €

Der Antrag kostet bei uns 42,60 €, wenn Du die neue Karte noch nicht hast, sondern noch den rosafarbenen FS oder gar den Grauen, mußt Du das auch noch umtauschen mit einem neuen biometrischen Paßfoto. 

Die Umschreibung auf die neuen FS kostet nochmals Geld

Eine Taxikonzession dauert lange, wir haben allein 1 Jahr Vorlauf für die Patiententransporte.

In Kassel sowie anderen Orten gibt es dann noch Mini Car als Konkurrenz zu den Taxen, die dürfen aber nicht an Taxenstandorten stehen, sondern müssen telef. angefordert werden. 

In Gießen bei meiner Oma gab es damals die sog. Grünen Laubfrösche ebenfalls als Alternative zu den Taxen.

Dann gibt es Probleme mit Chauffeurdiensten wie Uber, das haben manche Städte schon verboten.

Viele Standzeiten bei Taxen, 

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Extremer Wettbewerb, lohnt sich eigentlich niciht.

Eigentlich gibt es zu viele Taxis. Kann man sehen an dne Flughäfen wo die Taxis stundenlang warten bis sie endlihc einen Fahrgast haben.

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Es hängt natürlich von der Region ab und ob dort Bedarf besteht.

Mir ist jedenfalls keine Region bekannt, wo nicht bereits ein harter Konkurrenzkampf besteht.

Aber mit deiner Rechnung von 65 / 35% wirst du wahrscheinlich sehr schnell zahlungsunfähig sein, da du nicht einmal deine Betriebskosten damit decken kannst.

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du hast da leider sehr oberflächliche und unzureichende infos über den betrieb eines taxiunternehmens.

seit es den mindestlohn gibt, sind umsatzabhängige vergütungen schnee von gestern, wer es trotzdem macht, riskiert seine lizenz. auch aushilfsfahrer müssen mind. als minijob mit anmeldung geführt werden

du musst als erstes selbst taxifahrer sein oder werden und versuchst dann, eine taxi-lizenz mit oder ohne auto zu erwerben. je größer der ort, an dem du wohnst, umso größer sind erfahrungsgemäß die wartelisten für anwärter auf eine freie lizenz. und ohne darfst du kein taxiunternehmen betreiben. wenn du dann alleine fährst, hast du es selbst in der hand, was unter dem strich übrig bleibt, um ggf. eine zweite zu kaufen.

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was kosten die fahrzeuge , mit taxiausstattung ,pro stück ?

wie hoch sind die kreditkosten , zzgl telefon und funkzentrale ?

wie teuer sind sämtliche versicherungen , pro kfz ?

wie hoch sind die unterhaltskosten für kfz und  geschäftsinhaber ?

wieviel umsatz ist erforderlich , um das monatliche ziel zu errreichen ?

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Also die Stadt gibt meines Wissen erstmal ein Kontigent an Menge von Taxis vor und vergibt Lizenzen

Am einfachsten ist es wohl eine Lizenz zu kaufen, von jemanden der in Pension geht oder was anderes zu machen. Denke aber das das nicht ganz billig ist.

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Dann google mal wie wenig Umsatz ein Taxifahrer pro Monat generiert und dann rechnest Du dir das Ganze mal aus...

Zudem wird das nicht mit deiner Idee das unternehmerische Risiko auf deine angestellten Taxifahrer abzuwälzen... Die musst Du auch bezahlen wenn sie keine Fahrten haben, also einfach 65% vom Umsatz geben wird nix...

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Lohnt sich nicht. Die Wartungs- und Spritkosten sind enorm. Das Auto muss dauernd geputzt werden (innen und außen) und Versicherung kostet auch (wesentlich mehr als für Privatpersonen).

Taxifahrer verdienen fast nichts, frag doch mal einen.

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Uber gibt es in Deutschland nicht mehr, die wurden verboten. Üblicherweise wird 50:50 abgerechnet. Die Konkurrenz ist groß und du brauchst massenhaft Kapital, um deine Autos anzuschaffen bzw. hohe Bonität für Leasing.

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