Stützmauer, aber wie?

6 Antworten

Also ich persönlich, würde ganz egal für welche Art Mauer Du Dich entscheidest, diese entweder auf einem ordentlich armierten Fundament aufbauen und auf alle Fälle rückverankern, denn ein 1,20 Meter hoch aufgeschüttetes Material, kann ganz enorme Kräfte entwickeln, wenn es nass wird und anfängt zu Schieben! Gut das kostet eine "Kleinigkeit", dafür bist Du aber auf der sicheren Seite. Einfach hingestellte Mauern, so wie in einem Weinberg, haben einen sehr breiten "Fuss", der sich nach oben verjüngt, was aber auch bedeutet, dass eine Menge Material verbaut werden muss! Viel Glück

Der Meinung bin ich auch. Hier haben andere User was von Mauer aus Naturstein vorgeschlagen, doch egal ob Trockenmauer, oder Naturstein mit Betonfugen, sowas hält bei der Erdmasse niemals, und für einen tödlichen Unfall im Falle eines Erdrutsches , möchte sicher niemand die Verantwortung übernehmen.

Wie du schon sagtest : Betonfundament, dazu Stützmauer aus Beton mit einer passenden Neigung zur Erde hin ist das einzig richtige. An dieser kann man dann später eine Trockenmauer anlehnen lassen.

0

Aus natürlichen Steinen mit Beton zusammengemauert und zwar so, dass man das Beton nicht sieht. So sieht es für mich am besten aus und stabil ist es auf jeden Fall. Wenn du was Moderneres willst. Kannst auch zum Beispiel eine aus so Sandsteinkübeln machen.

Warum gibt man solche gefährlichen Ratschläge, die Fern jeder Realität sind ?

0

Hallo alsheimer,

abhängig davon was für Boden vorhanden und aufgefüllt wird entsteht unter Umständen so großer Erddruck das eine ungeprüfte Konstruktion ein Risiko birgt. Abhängig davon wie groß der Schaden sein könnte wenn die Erde ins rutschen kommt würde ich ernsthaft prüfen ob ein Bodengutachten und eine Statik sinnvoll ist. Wenn dahinter nur eine Wiese ist würde ich weniger Geld für die Prüfung und Berechnung ausgeben wollen als wenn dort die Sandkiste eines Kindergartens ist.

Jede Bodensorte hat einen sogenannten "Böschungswinkel". Wenn Du Erde, Sand oder irgendwelche anderen Schüttgüter auf einen Haufen schüttest entsteht von alleine dieser Winkel und der ist relativ sicher solange nicht z.B. der Wassergehalt die Rutschgefahr wesentlich verändert (wie bei trockenem, feuchtem und nassem Sand).

Hälst Du dich mit deiner "Stützmauer" nahe an diesem Winkel, bekommst Du kaum ein Problem. Senkrechte Wände sollten zugfest in die Böschung hinein oder tief genug im Boden verankert werden. Das geht mit Stahlspundwänden oder Stahlbeton am ökonomischsten aber findest Du das schön? Wenn Du Natursteine benutzt sollten die untersten Steine mindestens 2/3 der Wandhöhe als waagerechten Durchmesser haben, dann können die Steine darüber langsam kleiner werden. Ob Du die Fugen mit Mörtel, Beton oder trocken machst ist statisch nicht so wichtig. Da die auftretenden Kräfte Scher- und Zugkräfte sind hält der Mörtel fast nichts.

Finger weg von Eisenbahnschwellen, die sind so billig und vergammeln nicht weil sie extrem giftig behandelt sind und das Gift wäscht mit dem Wetter aus.

Viel Erfolg

kann mein Nachbar mit meiner Stützmauer sein Grundstück abstützen?

Das Grundstück des Nachbarn liegt einen Meter höher als meines,er pflasterte sein Grundstück komplett bis an meine Mauer, so das bei Regen das Wasser zwar ins Erdreich sickert aber auch gegen meine Mauer drückt und mir der Putz abfällt.Kann er meine Mauer für sein Grundstück als Stützmauer überhaupt benutzen?

...zur Frage

Kann der Nachbar eine 20 cm hohe Mauer "verbieten"?

Unser Grundstück (Neubau; kein Garten angelegt) liegt 30 cm unter dem Grundstück (fertiger Rasen) des Nachbarn. Es ist momentan keinerlei Einfriedung vorhanden. Wir hatten vor einiger Zeit angekündigt, dass wir den Höhenunterschied abstützen wollen, da wir nicht anböschen wollen. (Und der Nachbar will nicht auch nicht abböschen.)

Wir haben jetzt angefangen diese "Stützmauer" zu errichten; aus Mauersteinen, die 25 cm hoch sind. Inklusive Fundament steht alles auf unserem Grundstück. Da wir einen Unterschied von 30 cm überbrücken müssen, haben wir 2 Steinreihen gesetzt. Leider regt sich der Nachbar jetzt total über die zweite Steinreihe auf, von der er 20 cm sieht und die ihm jetzt angeblich den ganzen Ausblick von seiner Terrasse "verschandelt".

Hätte mein Nachbar eine Chance, damit durchzukommen, dass wir die Mauer zurückbauen müssen, weil sein Ausblick beeinträchtigt ist?? Er meinte nämlich, dass er die Mauer so auf keinen Fall akzeptiert.

Noch zur Info: Es handelt sich hier um seine hintere Grundstücksgrenze; zu den Nachbarn auf seiner rechten und linken Seite hat er übrigens jeweils zwei Meter hohe Sichtschutzzäune errichtet.

...zur Frage

Wer zahlt die Reparatur einer auf meinem Grundstück stehenden Stützmauer?

Auf meinem Grundstück steht eine Stützmauer die ein ca. 5-7 m tiefer gelegenes Grundstück "schützt". Aus dieser Stützmauer sind ein paar Ziegel rausgebrochen, was aber, nach Aussage einer Fachfirma, keine Gefahr für das darunter liegende Grundstück darstellt. Abrutschen kann dadurch nichts. Die Grundstückseigentümer verlangen aber das die Mauer saniert wird. Meine Frage dazu: Müssen die Eigentümer sich an der Sanierung beteiligen? Ich habe irgendwann gelesen, dass eine Sanierung einer Stützmauer von beiden Eigentümern übernommen werden muss, finde aber nichts dazu. Für eine Antwort wäre ich dankbar.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?