Studieren und Leben in Schweden oder in Norwegen? Für welches Land soll ich mich entscheiden?

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5 Antworten

Ich studiere in Oslo und ich habe keine Sprachprobleme hier, da die skandinavischen Sprachen recht einfach sind. Aber es stimmt, dass es sehr viel mit Kosten verbunden ist. Ohne ein Einkommen überlebt man hier nicht lange. Im Vergleich zu Schweden werden meiner Meinung nach wirtschaftliche Kurse sehr stark gefördert und Tourismus gibt es auch mehr. Doch genaueres zu Schweden kann ich nicht sagen, doch ich habe gehört, dass man dort bessere Jobstellen bekommt. Ich hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen

Egal, ob das ein englischsprachiger Studiengang ist: Bevor du eine Studienzusage bekommst, musst du den Bergentest bestehen, also einen Sprachtest. In Schweden brauchst du auch den Sprachtest fuer`s Studium.

Fuer beide Laender musst du einen Finanzierungsnachweis erbringen, d.h. eine Studienzusagen bekommst du nicht, wenn du vorgibst, dich groesstenteils mit Arbeit zu finanzieren. Dein Notendurchschnitt muss auch stimmen. Fuer Auslaender werden Punkte abgezogen. In Oslo sind "Abstellkammern" bereits so teuer, dass du mit 1000€ fuer`s Wohnen kaum hinkommst, ganz zu schweigen von den Lebenshaltungskosten.

Warst du überhaupt schon mal in einem der Länder?

Ich schon und ich finde nicht, dass die Lebensqualität generell so unterschiedlich wäre. Das hängt ein bisschen davon ab, wo genau man sich befindet. Die Landstriche weiter nördlich sind schon recht einsam, das kann eine Herausforderung sein.

Und die Sprachen und Mentalitäten sind ähnlich, aber eben nicht gleich. Du musst schon selbst herausfinden, was besser zu dir passt.

Eher schweden da norwegen sehr teuer ist, schau doch mal in upssala nach einem studienplatz.

Ich weiß nicht ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle, da ich noch etwas Schulzeit vor mir habe, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich nach Norwegen gehen.

Ob das stimmt, ist die andere Frage, aber ich habe gehört, dass es in Norwegen umgerechnet 17,50€ Mindestlohn (😳) gibt. Klar, dann sind die Preise auch doppelt so teuer wie hier, aber wenn man 1-2 Jahre lang, in Norwegen arbeitet, und das Geld so gut wie möglich spart, hätte man ja für die weitere Lebenszeit in Deutschland ein wunderschönes Startkapital, um dann dort zu studieren.

Hab ich auch gedacht, riskant finde ich es nur wenn man als Student arbeitslos ist, da glaube ich sind die Lebenskosten zu hoch.

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@EternalDespair

Mach einfach mal die Rechnung auf: In N ist der Mindestlohn gerade mal doppelt so hoch wie in Deutschland. Hier sind aber allein die Lebenshaltungskosten eher 3x so teuer wie in Deutschland und wenn du gezwungen bist zu mieten anstatt Eigentum zu haben, wirst du dich umgucken, was du bezahlst.

Als Student muss man VOR der Studienzusage die Finanzierung belegen. Dass man sich ueber Arbeit finanziert, funktioniert nicht.

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