Stromstärke reduzieren um Bleiakkus zu laden?

5 Antworten

Für die Langlebigkeit des Akkus empfiehlt der Hersteller einen Ladestrom von 1/10 der Nennkapazität des Akkus. Das ergibt dann in der Regel die maximal erreichbare Anzahl an möglichen Ladezyklen.

Beim Laden mit deutlich höherem Ladestrom wird sich der Akku einerseits deutlich stärker erwärmen und die Gasentwicklung nebst schädlichen Oxidationsprozessen stark erhöhen. Das kann man nicht ( zu ) oft machen.

Je nach Akkutyp reguliert der Bleiakku je nach Ladezustand zwar in gewissen Grenzen selbst den Stromfluss, aber es muss halt immer im Rahmen der Vorgaben bleiben. 

Messe mal die Leerlaufspannung Deines Ladegerätes und schalte dann mal in Reihe zum Voltmeter eine Glühlampe von einem Fahrradscheinwerfer ( 6 Volt / 2,4 Watt ) dazu in Reihe. Messe dann den Spannungsabfall im Stromkreis.

Wenn Du dann immer noch über etwa 6,9 - 7,2 Volt misst, so belasse die Glühlampe im Stromkreis und schalte dazu noch den Akku in Reihe.

Dann hast Du im Kurzschlussfall schon mal eine Strombegrenzung auf max. 0,4 A. ( 400 mA ). 

Das Gerät lädt mit 5Ah? Oder doch mit 5A?

Miss einfach mal die Stromstärke, mit der der Akku geladen wird, ein paar Sekunden hält der das schon aus.

Liegt die im Rahmen, ist alles OK, liegt sie über 150mA, musst Du einen Vorwiderstand in den Stromkreis einbauen.

Das Meßgerät hat einen Widerstand, deshalb ist der gemessene Strom niedriger als ohne Meßgerät.

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die reduzierung des ladestromes ist eigendlich nur so lange wichtig, wie die ladespannung deutlich höher ist, wie die derzeitige akkuspannung. ich sag mal, wenn er nicht unter 40% restkapazität ist, was er eigendlich nicht sein sollte, damit er nicht vorzeitig stirbt, dann müsste das eigendlich hin hauen, wenn man ihn ungedrosselt auflädt.

lg, Anna

haut nicht hin - siehe Antwort von parhalia

Liebe Anna, dein Fach ist Starkstrom, Antworten zu anderen Gebieten sind riskant!

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