Streit weil ich unwissend einen nicht ausgeschilderten Privatweg lief und zusätzlich noch Drohungen ist das ok?

7 Antworten

Es gibt 3 Arten von Privatwegen

ÖffentlicheStraßen                                                                   gehören der öffentlichen Hand und umfassen verschiedene Arten von Verkehrswegen, von Bundesautobahnen bis hin zu Gemeindestraßen. Durch eine spezielle Widmung unterliegen Sie dem Straßen- und Wegerecht und dürfen von der Allgemeinheit genutzt werden.

halböffentlicheStraße                                                               befindet sich in privatem Eigentum und unterliegt daher nicht dem Straßen- und Wegerecht. Sie wird faktisch dennoch von der Allgemeinheit genutzt, weshalb auf ihr das Straßenverkehrsrecht gilt. Bei einem solchen Privatweg unterscheidet das Gesetz also zwischen Nutzungs- und Eigentumsrechten. Meistens handelt es sich bei halböffentlichen Straßen um Zufahrten für Parkplätze von Geschäften.

ReinePrivatstraßen                                                                   zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Von daher gilt hier auch nicht die Straßenverkehrsordnung. Häufig handelt es sich dabei um Zufahrtswege, die auf ein Grundstück führen, um dort Parkplätze oder Tiefgaragen zu erschließen, oder um Straßen für den Lieferverkehr von Unternehmen.


Das heißt nicht jeder Verkehrsweg, der auf den ersten Blick öffentlich wirkt, ist es auch. Auch wenn eine Straße oder auch nur ein kleiner Weg unmittelbar zugänglich ist, kann es sein, dass er sich im Besitz einer Privatperson befindet. Und diese darf die Regeln auf ihrem Grundstück bestimmen, wodurch die Privatstraße nur eingeschränkt benutzt werden kann.

Wenn Privatstraßen für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, hat der Besitzer des Grundstücks allerdings auch ein paar Pflichten gegenüber Autofahrern und Passanten, welche diese Straße passieren dürfen. Wenn der Eigentümer nicht möchte, dass andere Personen als die Anlieger diese Straße benutzen, muss er dies mit einem Schild „Privatweg: Durchgang verboten“ das Recht auf öffentliche Nutzung entsprechend einschränken.

Weswegen sollte man Dich anzeigen können? Es war weder ausgeschildert noch ein "befriedetes Grundstück", also eingezäunt. Damit fällt Hausfriedensbruch schon einmal in diesem Zusammenhang heraus.

Hinzu kommen die in das Länderrecht fallenden Wald- und Landschaftsordnungen. Wenn es zur freien Landschaft zu rechnen ist, bestünde sogar ein begrenztes Nutzungsrecht des Weges (NICHT der Felder ... apropos "Ein Bett im Kornfeld"), welches nur aus bestimmten Gründen beschnitten werden dürfte.

Passieren kann Dir also nichts. Es ist aber selten förderlich für nachbarschaftliche Kontakte, sich auf solche Rechte zurückzuziehen, wenn es einem nicht vom Eigentümer zugestanden wird, doch Du scheinst ja ein höflicher Mensch zu sein, dem man das nicht sagen muß.


Ach Gottle, Kopf einziehen, weg da !

Kann sich die Frau kein Hinweisschild leisten ? Ein paar €uros im Bastelmarkt.

Auch wir haben einen Privatweg, etwa sechzig Mater lang, an einem Steilhang. Ohne Schild dran. Ist offen. Kein Tor noch Kette.
Da kommen manchmal Leute von unten rauf, die Aussicht zu geniessen. Ich finde das gut. Derart schöne Landschaft, Aussicht und Frieden kann mir doch nicht "gehören" ? Manchmal mache ich den Unbekannten einen Kaffee, gebe ein Bier, einen Pastis, ein Glas Rosé, oder Orangensaft.
Auch kommen Jäger von oben aus'm Wald runter, mit ihren heulenden Hunden. Was ich etwas weniger schön finde.
Was ich gar nicht schön finde ist, dass Manche ihre Kippen in den Garten werfen. Die ich dann auflesen muss. Was mir körperlich schwerfällt. Ich hab' doch einen tönernen Untersatzteller mit Kies rausgestellt, als Aschenbecher. Aber so ist das eben. Blödheinis gibt es überall

Hundeverbot auf Wegen

Guten Tag,

Ich wohne in NRW seit kurzem und gegenüber unseres Hauses steht ein 7 Stöckiges Mehrfamilienhaus. An diesem Haus ist eine Treppe die in den Wald führt den ich jeden Tag besuche. Ich vermeide das begehen der Treppe weil an der Wand neben der Treppe ein Schild angebracht ist "Hunderverbot" "Privatweg" Ich benutze zum begehen des Waldes einen Trampelpfad der zu einem kleinen gepflasterten Weg führt . Nach diesem Weg, ungefähr 10m kommt ein weiteres Schild mit der selben Aufschrift was rechts zum Spielplatz gerichet ist.

Ich war immer der meinung die Treppe die zu den Garagen führt sei Privat und den Trampelpfad darf ich benutzen, sowohl ist mir klar das Hunde nichts auf Spielplätzen zu suchen haben. Aber darf mir der Hausbesitzer verbieten den Waldweg zu nutzen. Es ist nicht eindeutig beschildert das der kleine gepflasterte Weg dazu gehört, da ich ja auch dem Weg am Schild vorbei nicht nutze. Darf ich mich darauf berufen das das Schild Falsch hängt oder bin ich im unrecht und darf den Waldweg nun nicht mehr nutzen? Hausbesitzer hat schon gedroht uns anzuzeigen, ich sehe es aber nicht ein weil das ganze Dorf diesen Weg benutzt. Ausserdem habe ich von einem Anwalt aus dem Dorf erfahren das Privatwege und Schilder nur gültig sind wenn ein Name dort drunter steht. Mit der Begründung "Schilder sind frei erhältlich und müssen nur bezahlt aber nicht Notariel oder anderweitig beglaubigt werden"

Vielen dank im Vorraus

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Vorladung - Hausfriedensbruch u. Sachbeschädigung?

Guten Tag.

Vor einer Party (Gelände eines Freibades) waren ein Kumpel und ich schon etwas zu gut angeheitert und wurden deshalb nicht auf die Party gelassen. Nun kamen wir zu dem Entschluss, dies sei ungerecht und wir müssten über den Zaun klettern. Nach einiger Zeit wurde die Security aufmerksam, mein Kumpel flüchtete zurück über den Zaun und ich wurde gefasst und raus geworfen. Da mein Alkoholpegel leider nur stieg ging ich erneut über den Zaun und wurde erwischt. Diesmal wurde ich mit Kabelbinder an einem Geländer am Eingang festgebunden und man nahm mir meinen Ausweis ab und teilte mir mit, dass man nun die Polizei verständigen würde. In meiner derzeitig geistigen Verfassung bekam ich natürlich Panik bei dem Wort "Polizei" und befreite mich samt Kabelbinder vom Geländer, flüchtete von der Party und lief nach Hause.

Am nächsten Morgen ausgenüchtert, fuhr ich zurück und schilderte meinem Fall beim Bademeister, zahlte meinen Eintritt nach und entschuldigte mich. Dieser versicherte mir, dass er nicht nachtragend wäre und ich konnte mich ohne Probleme wieder dort sehen lassen.

Könnte sich dies überhaupt positiv auswirken? Oder wäre das egal wenn der Bademeister nicht direkt zum Veranstalter der Party dazugehört? Wieso Sachbeschädigung? Mir ist nicht bewusst etwas kaputt gemacht zu haben, und wenn dem so wäre, hätte mich der Bademeister sicher nicht freundlich aufgenommen.

Vielen Danke schon mal für kommende Antworten.

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Körperverletzung - soll ich eine Zivilklage einleiten?

Ich war gestern Abend mit meiner Tante im Auto auf dem Heimweg von der Weihnachtsfeier als uns ein sichtlich betrunkener junger Mann vors Auto torkelte. Er blockierte die Straße und schrie uns durchs Fenster an. Als ich ausstieg und ihn aufforderte zu gehen pöbelte er mich an, also drohte ich ihm mit Polizei. Als er weg lief blockierte er erneut die Straße diesmal für ein anderes Auto also rief ich die Polizei an. Als er das bemerkte stürmte er aggressiv auf mich zu und ich konnte ihn nur knapp mit einem Tritt abwehren, bei dem er mich jedoch am Bein verletzte.

Als die Polizei eintraf und ihn etwas weiter die Straße hoch fand, hatte er einen alten Mann vom Fahrrad getreten und schwer verletzt.

Ein Polizist nahm meine Zeugenaussage auf, fotografierte die Prellung an meinem Bein und riet mir ihn auf Schmerzensgeld zu verklagen. Strafanzeige wurde auf jeden Fall gestellt.

Der Typ wurde natürlich direkt verhaftet.

Meine Frage ist jetzt, soll ich das machen? Ich müsste mir einen Anwalt nehmen und den vermutlich erstmal aus eigener Tasche bezahlen oder?

Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt und wie lange kann sich der Prozess dann hinziehen, bzw. wie teuer kann das erst einmal für mich werden, wenn ich einen Anwalt einschalte?

Gruß EnoX

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da ihr nich klar war stieg sie aus und ging zu dem herrn und hagte nach der ihr klarmachte das es eine einbahnstrasse ist und er schon aus früheren begegnungen ärger mit anderen leuten hatte. das sah sie ein und entschuldigte sich sodass der herr das nummern schild durchstrich und fragte nach ob sie nun fürs nächste mal dran denkt worauf sie ja sagte

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