Strafzettel wegen zum großen Abstand zum Bordstein (Parken nicht am rechten Fahrbahnrand)

6 Antworten

Ich würde die Strafe berappen. Wenn Du Widerspruch einlegst, kommen evtl. noch höhere Kosten auf Dich zu.

Zahl die lieber das lohnt sich nicht, dagegen was zu machen - obwohl ich da auch noch nie was von gehört hab.

sicher mit den 30 cm? Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich das mal gelernt habe... normalerweise komme ich mit den 30 cm auch gut hin! :) Kommt es beim Einspruch gleich zu einer richterlichen Klärung? Kann ich mir bei 15 euro nicht vorstellen! Aber wie gesagt, wenn sich daraus ein riesen Stress entwickeln kann, würde ich die 15 euro akzeptieren. Nur würde ich grundsätzlich schon gerne den Sachverhalt schildern.

Darf man im Wendeplatz am re. Fahrbahnrand vor Kopf parken,wenn kein Parkverbotsschild vorhanden?

Habe im Wendekreis einer Sackgasse (wie früher dort üblich!) senkrecht aufgestellt geparkt und eine Verwarnung kassiert mit der Begründung ich hätte nicht am rechten Fahrbahnrand geparkt. Rückschluss: Ich darf im Wendekreis auch vor Kopf am rechten Fahrbahnrand parken wenn kein "Parken im Wendekreis verboten"-Schild vorhanden ist ?? MARNIE

...zur Frage

Verwarnung wegen Parken "nicht am rechten Fahrbahnrand" in Einbahnstraße

Ich habe das Motorrad meiner Schwester bei mir in der Straße zugegebener Maßen nicht ganz regelkonform (zu nah an einer Einmündung) abgestellt und fand ein paar Tage später einen Strafzettel. MIr wurde die Ordnungswidrigkeit "Parken nicht am rechten Rand" zur Last gelegt. Wo das Motorrad (siehe pink Pfeil im Bild: http://www.bilder-hochladen.net/files/jxpe-7-8f14-png.html ) links geparkt habe, ist aber eine Einbahnstraße.

Kann eine Verwaltungsstelle eine wegen einer eindeutig unzutreffenden Ordnungswidrigkeit erteilte Verwarnung aufrechterhalten und nachträglich die Begründung erweitern oder verändern?

Ich habe mich direkt an den Zeugen und Ordnungsbeamten per eMail gewandt und bekam als Antwort (wörtliches Zitat):

Ihr Einwand zu der Verwarnung mit dem Aktenzeichen [...] wurde geprüft. Der von Ihnen vorgetragene Sachverhalt rechtfertigt aus Sicht der Verkehrsüberwachung jedoch nicht die Rücknahme der Verwarnung. Zum Zeitpunkt der Beanstandung stand das Motorrad nicht am rechten Fahrbahnrand in der Hahnstraße / Finkenstraße. Eine Sperrfläche darf weder befahren noch beparkt werden und gilt daher nicht als rechter Fahrbahnrand. Somit ist klar, bei einer Sperrfläche handelt es sich nicht um den rechten Fahrbahnrand und es darf nicht neben ihr geparkt werden. Für den Fall, dass das Verwarnungsgeld nicht bezahlt wird, wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Wir bitten Sie, die weitere Korrespondenz ausschließlich mit der zuständigen Bußgeldstelle zu führen.

Ich habe den an meine Schwester gerichteten Anhörungsbogen zurückgeschickt und entsprechende Einwände unter Angaben zur Sache gemacht und darauf hin selbst eine Verwarnung mit Anhörung erhalten auf der angemerkt war:

Ihre Einwendungen wurden gewürdigt und durch den Anzeigeerstatter geprüft.Sie sind jedoch nicht geeignet, den Vorwurf zu entkräften.Da das Motorrad zu Zeitpunkt der Beanstandung nicht am rechten Fahrbahnrand stand und die Sperrfläche der Verkehrsführung dient und weder befahren noch beparkt werden darf. Es ist richtig, dass es sich um eine Einbahnstraße handelt aber dennnoch ist dieser Bereich freizuhalten, da es sich um eine Einmündung handelt, die von Fußgängern benutzt wird.

Also abgesehen davon, dass ich zweifle ob der Verfasser der Antworten einen Hauptschulabschluss hat...

das kann doch einfach nicht in Ordnung sein.

Vielen Dank und Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?