Steuernachzahlung nach Kirchenaustritt?

5 Antworten

Ohne den Steuerbescheid gesehen zu haben, kann man die Frage nicht konkret beantworten. Es kann sich um einen Fehler beim Finanzamt handeln, es kann aber auch eine andere Ursache haben. So ist es ja so, dass, wenn von Ehegatten nur eine Person der Kirche angehört, und diese Person im Vergleich zum nicht der Kirche angehörenden Ehegatten relativ wenig verdient, das sog. besondere Kirchgeld als Kirchensteuer angesetzt wird. Hintergrund ist, dass man davon ausgeht, dass sich die Ehegatten das gemeinsame Einkommen teilen (Zusammenveranlagung), und von daher das Kirchenmitglied im Grunde mehr zur Verfügung hat als das eigene Einkommen. Oder anders: Es soll vermieden werden, dass man kirchliche Leistungen in Anspruch nimmt, ohne dafür den Beitrag zu leisten, den andere mit vergleichbaren finanziellen Möglichkeiten geben.

Danke für die Antworten.

Wir waren heute beim Finanzamt, es war ein Fehler von denen - die haben den Austritt meines Mannes nicht berücksichtigt und daher die laut Zahlen zu "wenig" gezahlte Kirchensteuer verrechnet.

Wir erhalten die zuviel einbehaltenen Steuern zurück.

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Im Steuerbescheid sollte stehen, dass für den Mann nur für x Monate Kirchensteuer berechnet wird, jedenfalls dann, wenn man nicht in Bayern wohnt...

Kirchensteuer wird (auch bei monatlichen Abzug) auf das Jahreseinkommen berechnet.

Erst ab 2016 kommt die Kirchensteuer nicht mehr in die Steuerberechnung.

die Kirchensteuer wird sehr wohl anteilig umgerechnet ......

der Ehemann hat defacto nur Kichrensteuer bis Juli 2015 zu zahlen. allerdings hebt ein erhaltenes Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld die Bemessungsgrundlage für diese 7 Monate

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