Steuererklärung Werkstudent & Festanstellung

3 Antworten

Eine Pflicht zum Lohnsteuerjahresausgleich gibt es nur für Verheiratete, weil nur durch diesen Jahresausgleich sicher gestellt werden kann, dass nicht beide Partner die "bessere" Steuerklasse verwenden (wenn sie z.B. in verschiedenen Bundesländern arbeiten und deshalb unterschiedliche Finanzämter zuständig sind). So war es zumindest vor ein paar Jahren.

Geh doch zu einem Lohnsteuerhilfe-Verein und lass die Leute dort durchrechnen, ob sich ein Jahresausgleich für Dich lohnt. Wenn nicht, dann nicht. Und wenn das FA etwas von Dir will, wird es sich schon melden.

Ok, danke für die Antwort. Ich denke ich werde die nächsten Tage mal zum Lohnsteuerverein schauen ...

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Du kannst davon ausgehen, dass das FA beide Einkünfte kennt. Diese Daten werden heute elektronisch übermittelt. Deine Lohnsteuerkarte dient nur noch zu deiner Information.

Deine Steuerlast errechnet sich auch auf alle Einkünften, also Student und Festanstellung.

Ok danke, das war mir im Grunde schon klar, meine Frage war eher: Muss ich die Einkünfte aus dem Werkstudentenjob anders angeben als die Einkünfte aus der Festanstellung?

Es kann ja nicht sein, dass sich 2 Monate Studentenjob (mit knapp 1000 € brutto pro Monat und ca 3% gezahlter Lohnsteuer) genauso verhalten wie eine Festanstellung mit einem Lohnsteueranteil von ca 18% ... Oder verstehe ich hier grundlegend etwas falsch?

Und meine übergeordnete Motivation ist natürlich: Lohnt es sich für mich überhaupt eine Steuererklärung zu machen?

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@joeyguacamole

deine gesamten Einkünfte von einem Jahr werden addiert. Dazu gehört Gehalt und auch ggf. Zinsen, Renten etc. Von daher ist es auch unerheblich wie viel du in welchem Monat verdient hast. Wenn du z.B. nur 3 Monate arbeitest und dann 20.000€ pro Monat verdienst hast du ein Jahreseinkommen von 60.000€ und musst dieses gemäß Tabelle versteuern.

Die andere Frage ist natürlich, lohnt sich für dich eine Einkommenssteuererklärung? Wenn du tatsächlich nachzahlen musst, und nicht vom Finanzamt zu einer Steuererklärung aufgefordert wirst, würde ich sie nicht machen.

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@Heidrun1962a

Alles klar, danke nochmal. Ich denke ich werde dem Rat von aida99 folgen und die nächsten Tage mal beim Lohnsteuerverein vorbeischauen ...

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Beide Einkünfte werden als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erfaßt (also zusammengerechnet)...

Das Finanzamt hat alle Daten vorliegen, da Sie elektronisch übermittelt wurden...

Um Dir Ärger zu ersparen, empfehle ich dringend, alle Einkünfte ordnungsgemäß zu erfassen.

Der Status Werkstudent ist für die Steuer völlig unerheblich; dieser ist ein Begriff aus dem Sozialversicherungsrecht.

Kleinunternehmer & Werkstudent --> Steuererklärung?

Folgende Situation:

Ich bin seit August 2014 Gewerbetreibender und falle unter die Kleinunternehmer-Regelung. Nebenher bin ich noch seit 19.02.14 als Werkstudent tätig. Vom 01.01.14 - 19.02.14 war ich in einer Festanstellung tätig.

2014 kam folgendes bei der Steuererklärung raus:

Betriebseinnahmen: 7.094,50€ Betriebsausgaben: 1.004,92€ Steuerpflichtiger Gewinn: 6.089,58€

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Bruttoarbeitslohn: 11.635€ (2345,50€ davon aus der Festanstellung, Rest Praktikant und dann Werkstudent) Lohnsteuer: 347,13€ Soli: 15,44€

Steuernachzahlung 2014: 479,10€

Nun bin ich gerade bei der Steuererklärung 2015:

Betriebseinnahmen: 17.382€ Betriebsausgaben: 4.481,11€ Steuerpflichtiger Gewinn: 12.900,89€

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Bruttoarbeitslohn: 10.329€ Lohnsteuer: 0€ (Ich hatte unterjährig Lohnsteuer gezahlt, diese wurde mir aber vom Arbeitgeber im Dezember 2015 wieder gut geschrieben)

WISO schlägt mir nun eine Steuernachzahlung 2015 in Höhe von 2120,55€ vor. Ich verstehe nur nicht ganz warum so viel. Ich hätte mit ca. 1.100€ gerechnet und würde auch im Vergleich zum Vorjahr plausibel sein. Auch verstehe ich nicht warum mir die Lohnsteuer wieder gut geschrieben wurde, bin ich abzüglich der Pauschale und Aufwendungen unter den Freibetrag von 8.472€ gekommen?

Wenn ich im Steuerprogramm alle Angaben zu meiner Selbständigen Tätigkeit mache (Beitriebseinnahmen und Betriebsausgaben) ohne die Lohnsteuerbescheinigung schlägt mir WISO eine Nachzahlung von 154€ vor... sobald ich die Lohnsteuerbescheinigung vom Werkstudentenjob eingebe erscheint die bereits erwähnte Nachzahlung über 2120,55€.... kann das wirklich sein??

Bitte um Hilfe.

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Meine grundsätzliche Frage ist: Gibt es weiteres, dass ich bei solch einer Erklärung angeben kann? Meine gezahlte private studentische Krankenversicherung? Sonstige Versicherungen? Da ich keine Lohnsteuer gezahlt habe, kann mir der Staat auch nichts zurückgeben. Klar. Ist es möglich hier den sogenannten Verlustvortrag anzuwenden?

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