Sterbehilfe bei COPD im Endstadium

6 Antworten

Offiziell ist Sterbehilfe nicht erlaubt. Von daher glaube ich nicht, daß Du irgendeinen Arzt dazu "überreden" kannst. Du kannst aber ziemlich deutlich machen, für wie überflüssig Du das ganze hälst und daß Dein Vater das auch nicht wollte - vielleicht zieht einer dann mal heimlich den Stecker. Kommt ja oft genug vor...

herzlichst beileid. aber bei sowas kannst du nur mit ärzte reden. es gibt ja auch sterbehozpiz oder so. rufe da einfach an un lass dich einfach mal termin geben oder so.

Ein verantwortungsvoller Arzt wird die Morphiumdosis kontinuierlich erhöhen, damit der Patient keine Schmerzen und Qualen leiden muss. Der Arzt nimmt dabei billigend in Kauf, dass der Tod früher eintritt, aber ein solches Verhalten wird vom Gesetzgeber toleriert, weil es nicht als aktive Sterbehilfe gilt. Ich würde an Deiner Stelle um eine Gespräch mit dem Arzt nachsuchen und darum bitten, dass alles getan wird, damit Dein Vater nicht unnötig leiden muss. Du gibst dem behandelnden Arzt damit in gewisser Weise auch ein Signal, dass Du als Angehöriger mit seinem Tun einverstanden bist.

Du wirst viel Kraft brauchen in den nächsten Tagen und Wochen, und ich wünsche Dir, dass Du diese schwere Zeit gut überstehst.

invasive beatmung

hat jemand erfahrung mit invasiver beatmung 24 std zu hause. ist das quälerei für den patienten? es geht um meine mutter, sie ist heute und ganz plötzlich ins künstliche koma gelegt worden. jetzt müssen wir entscheiden, ob wir sie für immer einschlafen lassen oder als invasive patientin zu hause betreuen lassen. sie will nicht von maschinen am leben erhalten werden. leider wussten wir bis heute nichts von dieser option, sie zu hause beatmen zu lassen. es war immer nur von einem pflegeheim und bettlägerigkeit die rede. das wollte sie nicht. nun hat der arzt heute gesagt, sie könnte evtl. auch wieder auf eigenen beinen stehen, also nicht nur im bett liegen. meine mutter hat seit ca. 8 monaten copd im endstadium. leider können wir sie nicht mehr fragen, da diese situation, trotz schwerer erkrankung, für uns völlig überraschend kommt.

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COPD Pferd, was tun?

Mein 'Nachbar' hat zwei Pferde. Blöderweise hat er vor ca 2 Monaten einen Schlaganfall+Gehirnblutung gehabt, er kann sich somit nicht mehr um die Pferde kümmern. Sie werden jetzt morgens und abends gefüttert und abends wird täglich gemistet. Bewegt werden sie nicht, jedoch können sie den ganzen Tag frei auf die große Weide und der Stall ist so groß wie zwei Boxen nur ohne Trennung. Ich bin früher öfter zu ihnen gegangen, hab es aber nicht mehr geschafft, wegen Schulstress. Heute war ich wieder bei ihnen und mir ist bei einer Stute aufgefallen, dass sie den Bauch zusammenpresst. Kurz bevor ich wieder ging fing sie dann an zu husten. Ich hab dann kurz gegoogled und bin auf COPD gestoßen.. Was kann man da so dagegen tun/ Wird die Stute noch reitbar sein? Hab auch gelesen, dass man den Pferden nasses Heu/Silage füttern soll. Bin nicht sicher, ob das der Typ, der die Pferde füttert das hinbekommt(Er hatte zwar auch Pferde aber zu denen weiß ich nichts). Da die Pferde nicht mir gehören, weiß uch nicht, wer für Tierarzt etc. verantwortlich ist, jedoch werde ich morgen(Freitag) die Frau des Besitzers anrufen und nachfragen, ob schon etwas unternommen wurde. Ich habe auch vor, wieder öfter hinzugehen und mich um die Pferde zu kümmern, also putzen und etwas bewegen(Da die Stute oben eben jetzt die Symtome zeigt und die zweite Stute erst vor einem Jahr angeritten wurde und ich nicht weiß, ob sie noch daran gewohnt ist(Wenn nötig wieder langsam mit satteln etc anfangen)). (Mit dem Typen der mistet bin ich auch nicht wirklich zufrieden, da er den Mist nur an den Rand des Paddocks macht ._. Werde da zunächst mal richtig sauber machen)

Danke im Vorraus

Lg

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Hallo,

braucht man die Erlaubnis des Patienten wenn man ins künstliche Koma versetzt werden muss, sofern er bei Bewusstsein ist?

Danke im Voraus!

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Ein sehr guter Freund von mir wurde nach einem schweren Verkehrsunfall ins künstliche Koma versetzt, die Ärzte wollen ihn erst in ein bis zwei Wochen wieder 'aufwecken' und zu wissen, dass es doch so lang sein wird ist ziemlich krass...

Ich habe in anderen Foren schon gelesen, dass Patienten im Koma oft doch recht viel mitbekommen (wenn sie von 'selbst' ins Koma fallen), aber ein künstliches Koma ist doch wie eine langzeit Narkose und dann bekommt er wahrscheinlich doch nichts mit, oder??

Ich werde zwar trotzdem so oft wie möglich bei ihm sein, aber vielleicht hatte ja auch jemand von euch Freunde oder Verwandte in so einer Situation.

Auf der Intensiv läuft zum Glück auch leise Radio über eine Art Lautsprecher, auch in den Patientenzimmern, und dann fühlt er sich hoffentlich nicht so einsam. Dieser Gedanke ist vielleicht 'blöd', weil er ja vielleicht sowieso nichts mitbekommt, was eigentlich gut ist, wegen der Schmerzen und allem, aber trotzdem..

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Bin ich in der richtigen Annahme, das jemand in ein künstliches Koma versetzt wird um ihm oder ihr ein Trauma zu ersparen? Ein Verwandter von mir hatte vor kurzem ein Lungenversagen und wurde ins künstliche Koma gelegt. Die Ehefrau ist der Meinung das es nicht nötig gewesen wäre. Sie besteht auf ihrer Meinung und zickt etwas herum. Ich bin allerdings der Meinung das die Ärzte es wohl mit Bedacht auf den Patienten getan haben. Auch um ihm unnötiges Leiden und Quälerei im Wachzustand zu ersparen. Nun sind wir halt unterschiedlicher Meinung. Hilft es dem Patienten im künstlichen Koma zu sein? Bitte nur erst gemeinte Antworten.

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