Steißbeinfistel Behandlung. Wer hat Erfahrung damit?

6 Antworten

Hallo Die Frage ist jetzt schon mehrere Jährchen her aber trotzdem will ich eine Antwort da lassen :). Gegen Ende des letzten Schuljahres war ich auf dem Klo und plötzlich hat es richtig stark geblutet. Es hat schon öfters geblutet aber ich bin nie zum Arzt gegangen, weil ich Ärzte nicht so mag. Auf jeden Fall habe ich meine Mutter gerufen und sie hat gesagt, dass ich ein 'Loch' knapp oberhalb der Pofalte habe. Zuerst haben wir es versucht mit Zinksalbe (die hilft ja so gut wie gegen alles) das Loch wieder zum Zuwachsen zu bekommen. Es hat aber wieder angefangen zu Bluten und meine Familie hat mich zum Arzt geschleppt. Der wiederrum hat gemeint, dass man es nicht zwingend behandeln muss (was Schwachsinn war) und hat mich zum Krankenhaus geschickt. Die haben so ein Ultraschallbild gemacht und gesagt, dass ich zum Glück gleich gekommen bin. Wenn da nämlich in der Steißbeinfistel ein Haar drinnen ist, kann es Eiter bilden und dann nicht so schön enden. Alle Patienten von dem Krankenhaus mit einer Steißbeinfistel sind so spät gekommen, dass Eiter drinnen war, es entzündet war oder/und man viel rauschneiden musste. Dann hat mir der Arzt gleich einen Termin für den nächsten Tag in der Früh gegeben. Ich bekam Vollnarkose und habe nicht mal mitbekommen, wann ich eingeschlafen bin. Die waren alle total nett bei diesem Aufwachraum als ich so einen Becher mit Narkosemittel oder was auch immer das war, bekommen habe. Als ich wieder aufgewacht bin war ich total müde und leicht verwirrt. Ich wollte irgendwie aufstehen und selbst laufen und mein Kopf hat sich wie Watte angefühlt. Laut meiner Mama soll ich davor auch schon aufgewacht sein und z. B. gesagt haben, dass der Raum schief ist und so :D. Später, als ich einen klareren Kopf bekommen habe, hat man mich in mein Zimmer geschoben (ich glaub, dass ich da wieder halb am Schlafen war, hab nicht so viel davon mitbekommen). Die wollten, dass ich eine Nacht da bleibe. Die Krankenschwestern haben mir ab und zu Schmerztabletten gebracht und neue Infusionsbeutel angehängt. Nach der ersten halben Stunde wollte ich aufs Klo. Das hat ein bisschen gezogen und wehgetan bei der Wunde. Ich musste mich auch an diesem Ständer festhalten, weil ich von der Narkose nicht gerade laufen konnte (ich bin wieder, als ich eigentlich aufstehen wollte, wieder auf mein Bett geplumst). Als ich jedenfalls wieder zu meinem Bett kam, hab ich gesehen, dass das Pflaster total durchgeblutet ist und mein Bett mehrere Blutflecken hat. Der Arzt hat mir dann den Verband gewechselt und sie haben mir auf meine einzige Schlafanzughose ein Pflaster auf den Fleck geklebt, weil sie wussten,dass ich das peinlich finde so rumzugehen (war damals 14). Ich mache jetzt mal einen Zeitsprung zu dem Tag an dem ich Nachmittags nach Hause konnte. Ich saß im Auto und habe gedacht ich sterbe, weil mir mein Hintern bei jeder kleinsten Erschütterung weh tat. Aber gut. Was habe ich einen Tag nach der OP erwartet? Als ich Zuhause mit meiner Familie ausgestiegen bin ist mir aufgefallen, dass ein Fleck auf meinem Sitz ist. Ich habe voll angefangen zu heulen, weil ich nicht das Auto meines Vaters kaputt machen wollte und weil mir die Wunde so weh tat. Zum Glück konnte meine Mama den Fleck rauswaschen... Ein paar Tage später zu meinem Hausarzt gefahren bin, damit er die Wunde anschauen kann (sie sollte von selbst zu wachsen). Er hat nicht so verbunden wie es meine Mama und der Arzt im Krankenhaus es gemacht haben und dann hatte ich den Scheiß am Hals. Die Wunde hat angefangen zu nässen, weil er falsch verbunden hat und ich hatte wieder Flecken auf meinen Hosen. Es hat Wochen gebraucht bis es aufgehört hat. Peinlich war es nur als ich wieder in die Schule gehen durfte und es durchgenässt hat. Ich habe mir ein Kissen mitgenommen, weil der Stuhl so hart ist aber es tat trotzdem weh. Also hab ich mich dann bis zum Ende des Schuljahres krankschreiben lassen. Nur am Schluss war ich noch in der Schule und war im Gottesdienst (was weh tat...) und hab mein Zeugnis geholt. Irgendwann tat es dann gar nicht mehr weh. Also ich hätte keine Probleme gehabt, hätte mein Hausarzt nicht falsch verbunden. Aber die OP ging richtig gut rüber und der Arzt war auch total nett. Liebe Grüße

Hallo Zusammen :)

Ich weiß es liegt schon ein paar Jahre zurück wo hier der letzte Beitrag verfasst wurde aber ich dachte ich schreibe meine Erfahrung mit einer Steißbeinfistel auch mal rein.

Also vorab möchte ich sagen das man im Internet fast nur negative erfahrungen einer Steißbeinfistel op findet weil die glücklichen die keinerlei beschwerden hatten anscheinend zu faul sind etwas reinzuschreiben was ich sehr schade finde... Aber egal ich bin leider eine mit eher schlechteren Erfahrungen. Zu meiner Erfahrung:

Ich bin 24 Jahre alt (weiblich) und hatte am 04.06.2012 eine Steißbeinfistel OP. Ich habe eine Vollnarkose bekommen und meine Wunde wurde zugenäht da keine Entzündug vorlag. Die Wunde geht entlang der Po Falte und ist ca 10 cm lang sie wurde mit 9 Nähten verschlossen. Dazu hatte ich noch oben neben der Narbe eine Schlauch drinnen damit das Wundsekret ablaufen kann.

Als ich von der Narkose erwachte hatte ich keinerlei Schmerzen ich lag auf den Rücken aber ich habe mich sofort auf die Seite gedreht weil es unangenehm war auf der wunde zu liegen. Ich habe aber fast den ganzen Tag geschlafen da ich schon um sieben Uhr Morgens operiert wurde. Am abend durfte ich dann aufstehn und aufs WC gehn. Davor hatte ich Angst :) weil ich gedacht habe das das sicher weh tn könnte wenn man sich auf das Wc sitzt aber nichts keine Schmerzen ich konnte nur nicht gerade gehn da es etwas gezogen hat. Am nächsten Tag hatte ich auch keinerlei Schmerzen konnte alles normal machen sogar sitzen.

Am 06.06.2012 wurde mir dann zum Ersten mal der Verband gewechselt und der Schlauch wurde auch entfernt das tat etwas weh aber es war zum aushalten. Am gleichen Tag wurde ich zufrieden nach Hause entlassen. Ich hatte keine Beschwerden nichts aber ich glaube das lag daran das man im Krankenhaus so zugepumpt wird mit dem Infusionen und den Schmerzmitteln das man nicht wirklich was spührt :) was ich auch gut finde... Ich bekam Novalgin Tropfen verschrieben für die Schmerzen die ich 4 mal am Tag nehmen durfte bei Schmerzen. Alle zwei Tage musste ich Verbandswechsel bei meinem Hausarzt machen bis die Nähte rauskamen die 2 Wochen drinnen bleibem mussten.

Am zweiten Tag als ich zu Hause war fing der Horror an ich hatte solche schmerzen bei der Wunde und bei jeder Bewegung bekam ich einen Krampf in der Wunde ich habe nicht sitzen können, nicht wirklich gut liegen können und das gehen viel mir durch die Krämpfe auch schwer... Die Tropfen haben nichts geholfen und mein HA oder die Ärzte im LKH wussten auch nicht was das sein könnte sie meinten das gehört zur Wundheilung dazu.. Naja ich hatte die Krämpfe fast 2 wochen lang bis die Nähte entfernt wurden dann waren Sie verschwunden. Der Auslöser für die Krämpfe war eine Naht die zu tief drinne war und die beim anspannen der pobacken immer in den muskel gestochen hat, dass war der Auslöser für die Krämpfe...

Ich war total erleichtert nachdem die Nähte entfernt wurden hatte ich keine Beschwerden mehr und die Krämpfe die meine letzten Nerven raubten waren gott sei danke auch weg man war ich erleichtert :) mir ging es sehr gut. Vor Zwei Wochen hatte ich meine Abschlusskontrolle und alles hatte gepasst die Wunde verheitl schön und beschwerden hatte ich auch keine nur sitzen kann ich halt noch nicht lange... so paar tage später bekam ich eine weintrauben große wölbung unter der narbe ich habe mir nur gedacht das kanns jz nicht sein es tat zwar nicht so schlimm weh aber es war unangenehm habe mir gedacht es gehört dazu aber leidernicht am nächsten tag ist diess Ding aufgebrochen und eine Flüssigkeit aus Blut und Eiter ist herausgekommen ich bin natrülich sofort in die Notaufnahme gefahren. Aber die haben mich beruhigt und gesagt das sich darunter wundsekret angesammetl hat und etwas entzunden hat was aber nicht weiter schlimm sei und mit viel ein Stein vom Herzen sie haben mir das etwa 1cm aufgeschitten und dann das Sekret ausgedrückt bekamm einen verband rauf und alles war gut.

Jetzt 5 Wochen nach der OP geht es mir sehr gut habe keine Beschwerden mehr bis auf das das ich noch nicht lange sitzen kann aber das ist normal denke ich ;) und ab Mittwoch gehe ich wieder arbeiten.

Tut mir leid das es eher wieder eine schlechtere erfahrung war aber wollte nur mal meine Geschichte mitteilen wie es mir so ergangen ist. Ich hoffe ich konnte euch weiter Helfen und bei fragen stehe ich euch gerne per e-mail zur Verfügung :)

Liebe Grüße

Jessica

Habe das auch mal gehabt. Habe es auch ambulant machen lassen, war auch nicht so tief. Bei einem Freund, der das später auch hatte, hat man allerdings ein ziemliches Loch gegraben. Das musste dann von unten her wieder zuwachsen. Das war was fürs Krankenhaus, denn das muss immer wieder geöffnet werden und blutet dann entsprechend. Daher meine Meinung: es kommt darauf an, wie groß das Ganze ist. Lass Dir doch mal erklären wie das entsteht ! Es gibt das verschiedene Ansichten.

Also mir wurde schon gesagt, dass die Wunde offen bleibt und von innen heraus heilen muss. Geschnitten wird wohl bis zum Knochen. Die Wunde muss dann wohl so oft wie möglich ausgeduscht werden um sie möglichst sauber zu halten.

0

Steißbeinfistel Krankenzeit?

Hallo, ich wurde letzten Donnerstag Ambulant an einer Steißbeinfistel Operiert mit anschließender offenen Wundheilung. Nach der OP gab es Komplikationen es wurde eine Arterie getroffen und bemerkt hatte ich das erst zuhause als ich nur so vor mir hin blutete... Naja nach erneuten aufsuchen des Arztes musste ich ins Krankenhaus dort wurde es dann verödet... Eine Woche dannach tut nur noch das sitzen und liegen weh ab und an auch das gehen. Jeden 2ten tag muss ich zum Arzt zum wechseln des verbandes... Meine Krankmeldung geht allerdings nur noch bis einschließlich Montag heißt das ich gehe dann wieder Arbeiten nach einer Woche Krankenstand? Ich bin zudem Handwerker, Leitern Lösemittel und mehr. Wie sind eure Erfahrungen insachen krankmeldung nach der Op

...zur Frage

wie lange dauert es bis man nach einer Hydrozelen OP wieder schmerzfrei ist?

Hallo,

mein Freund wurde zuerst ambulant operiert und musste 2 Tage später ins Krankenhaus weil er heftige Blutungen bekam, dort wurde er dann erneut operiert. Jetzt liegt er schon seit über einer Woche im Krankenhaus, und kann kaum gehen und ohne Schmerzmittel hat er immer noch starke Schmerzen, also es gibt keinen Tag an dem er komplett schmerzfrei ist.

...zur Frage

Arzt verklagen, Aussicht auf Chancen?

Hallo! Meine Mama hatte am Montag die zweite Herzkatheteruntersuchung ihres Lebens. Die letzte war vor zwei Jahren, wo sie einen Stent eingesetzt bekommen hat. Da sie wieder Schmerzen in der Brust hatte sollte diese Untersuchung nochmal gemacht werden um zu schauen ob mit dem Herzen alles in Ordnung ist. Anders als letztes Mal fand diese Herzkatheteruntersuchung ambulant statt. Die kardiologische Praxis in der sie in Behandlung ist bietet das an, der Eingriff erfolgte in den Räumlichkeiten eines Krankenhauses. Uns kam das alles schon etwas suspekt vor, aber alle meinten das sei ein guter Arzt und man denkt ja auch ein Arzt weiß schon, was er tut. Bei ihrer ersten Herzkathteterunsuchung musste meine Mutter 8 Stunden danach strikt liegen bleiben und verbrachte danach noch eine ganze Woche im Krankenhaus. Dieses mal sollte sie noch am gleichen Tag nach Hause können und es wurde gesagt, dass sie nur 4 Stunden strikt liegen bleiben müsse und das mit den 8 Stunden wäre Quatsch! Schaden würde es zwar nicht so lange liegen zu bleiben aber es sei nicht erforderlich.

Nun gut. Um 8 Uhr früh war ihr Termin für den Eingriff. Der Arzt erschien aber erst um 9 Uhr und erst Viertel nach ca konnte es dann endlich losgehen. Er machte schon einen genervten Eindruck. Meine Mutter sagte mir später dass er 3 Anläufe brauchte um die örtliche Betäubung zu machen und es nicht hinbekommen hat, weshalb die Krankenschwester das dann tat. Nachdem meine Mutter aufgewacht ist kam der Arzt NICHT noch mal vorbei um nach ihr zu sehen. Es war die Krankenschwester, die uns entlassen hat. Kein Arzt. Und zwar wurde meine Mutter nach nur 3 Stunden entlassen, also nicht mal die 4, die Anfangs angegeben waren. Meine Mutter hatte Schmerzen als sie aufgestanden ist, die Krankenschwester hat sich den Druckverband angesehen, da war kein Blut und sie meinte die Schmerzen wären normal. Sind wir also nach Hause.

Wenige Stunden später ist meine Mutter unter Tränen aufgewacht. Wir riefen den Arzt der operiert hat in seiner Praxis an, weil uns das nicht normal vorkam, dass sie solche Schmerzen hat. Der hielt es nicht für nötig ans Telefon zu kommen. Wir riefen dann die Feuerwehr um sie ins Krankenhaus zu bringen, die Sanitäter riefen zwei Notärzte dazu, die ein großes Hämatom im Schambeinbereich festgestellt haben. Im Krankenhaus kam dann raus, dass meine Mutter innere Blutungen erlitt. Der Grund ist ganz klar: sie wurde zu früh entlassen, 3 Stunden sind einfach zu wenig!!!

Heute war meine Mutter in der Praxis, um mit ihrem Arzt zu reden. Er ließ sich auf kein Gespräch mit ihr ein, stattdessen wurde sie von einer anderen Ärztin untersucht.

Hätten wir Chancen zu gewinnen, wenn wir gegen diesen Arzt jetzt klagen? Das kann doch nicht sein dass er mit sowas davonkommt!

...zur Frage

Steißbeinfisteloperation?

Hallo,

Ich wurde operiert aufgrund einer Steißbeinfistel. Ich habe irgendwie Angst, dass die falsche Seite operiert wurde. Aber es sollte doch eigentlich unmöglich sein oder. Das Loch müsste nämlich auf beiden Seiten sein.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?