12 Antworten

Nein

Ich habe immer nur davon gehört, die Sprache aber nie gesehen, gelesen oder gehört.

mir reichen die Sprachen, die ich jetzt spreche (Deutsch, Englisch, Schwedisch und Französisch)

AstridDerPu, alias Astrid-The-Pooh, alias Astrid-Nalle-Puh, alias Astrid L'Ourson

jes flue

Immerhin kann man unseren früheren Paukern zugute halten, daß sie bewirkt haben, dahs/daß Esperanto sich erweitert hat und auch verbessert hat. Übrigens so schlecht, wie sie es zerredet haben >(ohne es wirklich zu kennen)< war es auch gar nicht einmal.

Z. B. sind im Plena Ilustrita Vortaro eine ganze Reihe "anti-mal-" Wörter - eine kleine Auswahl - schon aufgeführt, die auch in der Literatur dort vorkommen , siehe: eta = sehr klein, winzig; pita = klitzeklein; dina = dünn; minca = dünn von flächigen Sachen (Stoffen etc.); morna = tieftraurig; hektika = fieberhaft, hektisch; hasta / hastema = hastig, übereilt; fahrig; lanta= langsam; moroza = mürrisch, griesgrämig; morba = kränklich, gefährlich krank; sob = nach unten (hin); base = unten; sagita = pfeilschnell; kurba = krumm; luvi = aufkreuzen; ingesti = zu sich nehmen (Nahrung); fada = mit schwankender Stärke, fade; pruda = zimperlich, prüde; povra = bedauernswert arm; paûpera = arm, verarmt; sinistra = verhängnisvoll, unheimlich; salubra = zuträglich, heilsam; sinki = (ver)sinken; liva = linksseitig; beata = glückselig; stentora = schrill, überlaut; frida = kalt; lasciva = üppig; schlüpfrig; potenciala = imstande, vermögend; olda = alt; sepsa = faulend; (seneza = sehr alt); kurta = kurz; dura = hart; (shola = untief, seicht); iriza = regenbogenfarbig, prächtig schillernd; - usw. -

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Nein

Das ist aus der Mode gekommen, ähnlich wie Briefmarkensammeln. Ich bleibe bei Englisch und Russisch, insbesondere letzteres müsste ich noch verbessern. Hätte ich noch mehr Zeit, würde ich auch Türkisch lernen. Aber Esperanto ist zu wenig verbreitet und hat kein eigenes Land.

Aus der Mode??? Bei Duolingo gibt es Esperanto-Sprachkurse in vier Sprachen, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch; zumindest eine Lektion machen da pro Jahr 800.000 Lerner*innen. Eine so große Zahl kenne ich aus der ganzen Geschichte des Esperanto nicht.

Die Esperanto-Wikipedia hat mittlerweile über 300.000 Artikel. Die haben sich nicht von alleine geschrieben...

Für manche Leute scheint es also doch eher Mode zu sein, Esperanto zu lernen und zu sprechen oder zu schreiben.

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@WunschRolshoven

Esperanto ist ja wohl auf den vier Unterrichtssprachen immer das Schlusslicht, mit Ausnahme des spanischen Duolingo, wo Esperanto noch vor Schwedisch kommt. Aber bei dem englischsprachigen Angebot liegt es hinter Phantasiesprachen wie "High Valyrian" oder Klingonisch. Und es liegt auch hinter nahezu toten natürlichen Sprachen wie Navajo, Scottish Gaelic oder Hawaiianisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Phantasie- und Zwergsprachen auf ein so großes dauerhaftes Interesse stoßen, wie das die Zahlen der "Kursteilnehmer" suggerieren. Ich hab mich auch aus Interesse an Duolingo bzw. Neugier für verschiedene Sprachen angemeldet, lerne ernsthaft aber keine einzige bei Duolingo: So habe ich mich für Deutsch (!) angemeldet, einfach um Duolingo zu testen. Ebenso bin ich bei Russisch, Türkisch, Italienisch und Yiddish dabei. Mir ging es nur darum festzustellen, ob man mit Duolingo lernen kann - mir scheint das sehr schlecht zu gehen. Auf jeden Fall kann man meinen Beitrag zu den Userzahlen gleich wieder abzählen - Die Sprachen kann ich entweder bereits von woanders oder gar nicht. Auch die meisten anderen Teilnehmer sind wohl aus Neugier da, kostet ja auch nichts.

Die Esperanto-Wikipedia wurde von fleißigen Leuten geschrieben. Zu dem Fleiß kann ich den Esperantisten nur gratulieren. Aber die Zugriffszahlen für einzelne Artikel sind im Vergleich zu anderen Sprachversionen doch bescheiden. Und im Vergleich zur englischen (und einigen anderen großen) Wikipedia(s) sind die Esperanto-Artikel auch meist ziemlich kurz.

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Nein

Würde es auch nicht lernen.
Esperanto hat für mich absolut keinen Mehrwert außer vielleicht als Hirnakrobatik für Sprachenthusiasten.

Der Gedankengang, aus dem man Esperanto geplant hatte, ist ja eigentlich auch eher unnötig geworden. Mit Englisch hat man bereits eine Weltsprache, die auch nicht wirklich übertrieben komplex zu lernen ist. Ich wüsste nicht warum man dafür eine Plansprache benötigt, die einfach aus mehreren bestehenden Sprachen zusammengeschustert wurde.

Finde Esperanto an sich auch unverständlicher, vor allem wenn man bereits Sprachen spricht aus denen es gebaut wurde und für Leute die nicht aus Regionen kommen, aus deren Sprachfamilien sich Esperanto bedient hat, macht es beim Lernen ja dann auch keinen großartigen Unterschied mehr ob es sich um eine slawisch/romanische Plansprache handelt, oder direkt um eine bereits existierende aus der gleichen Ecke.

Hast du für deine Aussagen auch irgendwelche Quellen?

Mehrwert: wenn man Esperanto spricht, kann man sich mit Menschen aus über 120 Ländern unterhalten. Man kann zu Esperanto-Treffen fahren oder zu Treffen vor Ort oder man besucht Leute; dafür gibt es ein Gastgeberverzeichnis.

Englisch ist für Niederländer, Skandinavier und Deutsche vielleicht eher leicht zu lernen. Für Polen, Ungarn oder Chinesen sieht das ganz anders aus, viel schwieriger. Man sagt, Japaner brauchen so etwa viertausend bis fünftausend Stunden, bis sie Englisch gut sprechen. Das ist so viel wie etwa drei Arbeitsjahre, drei Mal so viel wie für uns :-o

So ziemlich alle können Esperanto in etwa einem Viertel der Zeit lernen, die sie für Englisch brauchen. Das gilt auch für z.B. Japanerinnen oder Vietnamesen. Das liegt daran, dass Esperanto sehr durchdacht aufgebaut ist und keine Unregelmäßigkeiten hat.

Hast du schon mal eine Stunde Esperanto gelernt? Dann sieht man das meist recht gut.

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@WunschRolshoven

Der Mehrwert von dem du sprichst klingt deutlich wichtiger wenn du es so schreibst wie du es gerade eben tust. 120 Länder klingt eben beeindruckender als 500.000 - 2.000.000 Sprecher weltweit, womit alleine in Deutschland mehr Leute Englisch beherrschen als global Esperanto. An der Umfrage hier alleine siehst du ja auch schon wie wenige es sind. Ich weiß auch nicht ob du schon mal probiert hast außerhalb der Esperanto-Community mit der Sprache erfolgreich zu kommunizieren. Mit Englisch kommst du bis auf ländliche Gebiete selbst im asiatischen Raum recht gut durch.

Man kann auch bei anderen Sprachen zu Treffen gehen um die jeweilige Sprache mit Lernern und in dem Fall sogar Muttersprachlern zu vertiefen. Das ist jetzt kein singulärer Mehrwert von Esperanto, sondern davon eine Fremdsprache zu beherrschen. Alleine in der moderat großen Stadt in der ich lebe kann ich zu kulturellen Veranstaltungen für russisch, türkisch, japanisch und spanisch sprechende Menschen gehen.

Die Aussage alle sollen angeblich Esperanto in einem Vierteil der Zeit lernen können halten ich für sehr gewagt. Ansonsten bitte Quelle dafür und eine die sich nicht nur auf die Behauptung stützt Esperanto wäre so super durchdacht aufgebaut. Da du offensichtlich Sprecher bist und ich es ja schon erwähnt habe, baut sich diese Sprache ausschließlich aus dem europäischen Sprachraum zusammen. Warum sollte es denn plötzlich für Japaner und Vietnamesen leichter werden diese Sprache zu lernen? Sie setzt sich ja nur aus Sprachfamilien zusammen, die mit ihrer Sprache absolut nichts zu tun haben.

Ich habe eine Auswahl der Vokabeln von Esperanto gesehen. Spanisch/Lateinisch anmutende Grammatik, deutsche Sprachlaute und größtenteils aus den romanischen Sprachen zusammengesetztes Vokabular. Ich hatte ein paar Jahre Spanisch und ein Esperanto Text wirkt auf mich etwas wie eine Mischung aus Spanisch und einer beliebigen slawischen Sprache, jedoch ohne kyrillisches Alphabet.

Darauf stützend würde ich auch mal die Vermutung tätigen, dass Esperanto mindestens genau so schwer für Japaner zu erlernen ist, wie jede andere indogermanische Sprache. Natürlich brauchen Japaner länger für Englisch als wir. Europäische Sprachen sind dem Englischen nun mal in Satzbau, Grammatik und Vokabular deutlich ähnlicher, was historisch betrachtet ja auch nicht weiter verwunderlich ist. Kann ich zumindest grob beurteilen, weil ich mal etwas japanisch gelernt habe und die Eigenheiten im Vergleich zu den 2,5 europäischen Sprachen, die ich spreche, kennengelernt habe.

Wenn ich mal ne Stunde Esperanto gelernt hätte, hätte ich wohl festgestellt, dass mir meine Spanischkenntnisse beim Erlernen dieser Sprache massiv weiterhelfen. Ebenso wie mir mein kleines Latinum geholfen hat als ich mit Spanisch anfing. Bei meinem Start ins Japanische hat mir nur geholfen, dass ich Anime mit Untertiteln schaue und daher mit Betonung und Aussprache halbwegs vertraut war. Außerdem haben die Japaner einige fast 1 zu 1 Kopien aus dem Englischen im Wortschatz.

Daher finde ich Esperanto wie gesagt vielleicht sehr interessant für Sprachenthusiasten, die z.B. an der Struktur oder dem einfachen Lernen und kommunizieren interessiert sind. Ansonsten steht es für mich aber auf einer Stufe mit Sindarin und Klingon. Nett wenn mans kann, aber nicht sonderlich hilfreich und Sindarin klingt ehrlich gesagt für meine Ohren eleganter.

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Einige scheinen nicht viel Sprachen - in der Tiefe - gelernt zu haben, sonst wüssten sie, dass einerseits die Überfülle an Vokabeln in der Tat nicht einfach und leicht ist. Und sich eine Sprache wie beispielsweise Ki-Suheli (eher auch eine Obersprache, überlagernd, für einfache Zwecke zurecht verkleinern, ist aber auch dasselbe, was im Anfang die Esperantofreunde gemacht haben. Das solte man/fraû nicht gleich verachten. Und zweitens, wer Englisch mit seinem Millionenschatz an kleinen Wörtern, die auch fast alle ziemlich verwechselbar schwer auseinander zu halten sind (Vergleich fast zu Chinesisch) plus den ganzen Idiomatismen obendrein (den speziellen Ausdrucksweisen) und dann noch den aufgenötigten 'größeren Redewendungen, ohne die es im Englischen nicht geht, also das hat Englisch zu einer der SCHWERSTEN SPRACHEN DER ERDE GEMACHT.

Ich weiss übrigens, wovon ich spreche. Und kenne ausserdem noch Latein (9 Jahre Schule), Griechisch (5 Jahre Schule), Spanisch (mehrere Kurse), Bulgarisch (mehrere Jahre Bulgarien-Aufenthalt, und Sprache ganz gelernt), Russisch (ein paar Semester), Französisch (Nachmittagskurs und noch Kurse später dazu), habe ausserdem mitgewirkt, Linguna zu bilden. Und bin 86 Jahre alt geworden (was sich verschlimmern kann.) -

Freundliche GRüße allemale !

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@bluaMauritius

Der "Millionenschatz an kleinen Wörtern" ist schon haltlos übertrieben, vor allem wenn man bedenkt, dass englische Muttersprachler bei 15.000 - 35.000 individuellen Wörtern angesetzt werden (abhängig vom Bildungsgrad). Das Oxford Dictionary erfasst ca. 170.000, die überhaupt im modernen Gebrauch sind und ich behaupte mal, dass ausgerechnet DAS englische Wörterbuch schlechthin da keine so schlechte Quelle ist.

Bin mir jetzt ehrlich gesagt auch nicht unbedingt sicher wie jemand, der scheinbar recht viele Sprachen angeblich mal irgendwie gelernt haben soll, von der Problematik einer Überfülle an Vokabeln reden kann. Wie schon aufgeführt verfügen selbst Muttersprachler nicht über ein Übermaß an Vokabeln. Für das Basisverständnis egal welcher Sprache benötigt man keine hoffnungslos große Menge an Wörtern. Dazu kommt obendrein noch das Kontextverständnis, mit dem man Aussagen auch dann versteht, wenn einem das Wort an sich fehlt. Als sehr unmotivierter Spanischschüler konnte ich beispielsweise in meinem ersten Jahr trotzdem dem Inhalt der original spanischen Sitcom folgen, die wir für besseres Hörverständnis im Unterricht regelmäßig geschaut haben.

Ich könnte jetzt auch nicht zwingend massive Redewendungen aufzählen, die im Englischen unabdingbar sind. Abgesehen davon gibt es so etwas in jeder Sprache und auch hier möchte ich wieder auf das Kontextverständnis hinweisen. Das bei "It's raining cats and dogs" nicht wirklich domestizierte Kleinsäuger aus der Atmosphäre hageln braucht man beispielsweise niemandem erklären.

Ab einem gewissen Verständnisniveau lernt man auch nicht mehr aktiv Vokabeln, sondern eignet sich das über Interaktion mit Muttersprachlern oder Medien in der Zielsprache an. Ich kann einen Haufen englischer Wörter nicht direkt übersetzen, aber ohne Probleme verstehen was damit gemeint ist.

Zusätzlich finde ich den Vergleich von Englisch und Chinesisch schon maximal absurd. Vor allem wenn man mit ähnlich klingenden Worten kommt möchte ich auf das Gedicht vom löwenessenden Dichter verweisen. Ein ganzes Gedicht nur aus Homophonen, dass ausgesprochen und romanisiert keinen Sinn mehr ergibt, sondern allein in ursprünglicher Schriftform lesbar wird.

Englisch als eine der schwierigsten Sprachen der Welt zu betiteln ist auch eher eine schwierige Aussage. Sprachen Schwierigkeitsgraden zuzuordnen ist generell ein ungenaues Unterfangen. Wie ich bereits in einem meiner Kommentare angemerkt hatte ist die Sprachschwierigkeit stark von der Kenntnis anderer Sprachen und der Muttersprache der lernenden Person abhängig. Beispiel: Ich habe im Ausland eine Japanerin in meinem Alter kennengelernt. Die Sprache der Wahl im multinationalen Haus war Englisch, was sie passenderweise sogar studierte. Nur war ihr Englisch substantiell schlechter, als das der restlichen Bewohner quer aus allen Bildungsschichten. Die einzige Gemeinsamkeit des Rests: Alle Europäer. Dafür sprach sie noch astrein Koreanisch, was sie aber nicht studierte und ein paar Fetzen Chinesisch.

Folglich ist die subjektive Schwierigkeit einer Sprache schon mal stark abhängig von externen Faktoren, die mit der Sprache selbst erst mal wenig zu tun haben.

Ich hatte in der Schule Englisch, Spanisch und Latein. Zusätzlich eine Zeit lang außerschulisch Französisch und aus Eigenmotivation wegen Verwandtschaft dort habe ich etwas Niederländisch gelernt. Satzbau, Grammatik, Vokabular waren in keiner dieser Sprache großartige Hirnakrobatik für mich. Teils leichter, teils schwerer, aber nie verbunden mit wirklich komplexem Umdenken. Das kam erst als ich Japanisch lernen wollte, weil eben diese Sprache weder kulturell, in der Schrift, noch in ihrem Aufbau große Ähnlichkeiten zu mir bekannten Sprachen hatte.

Es ist bei Plansprachen maximal möglich eine für alle Kulturkreise etwa gleich schwierige Sprache zu erschaffen, in der keine Sprachfamilie signifikante Vorteile hat und selbst das dürfte schon ein hartes Unterfangen sein.

Wie bereits vermerkt bastelt sich Esperanto aus slawisch/romanischen Sprachen zusammen, entbehrt aber vollständig afrikanischer, oder sinotibetischer Einflüsse. Das da jetzt jemand, der exakt die Sprachen gelernt hat, die Esperanto beeinflussen und obendrein auch noch einen Esperantid mitentwickelt hat, geringfügig voreingenommen ist kann ich ja bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.

Trotz allem bleiben alle bisherigen Plansprachen die Antwort auf ein bereits gelöstes Problem, was sich allein schon in ihrer Beliebtheit spiegelt. Vom Aspekt, des nonexistenten kulturellen Hintergrunds bei Plansprachen möchte ich da jetzt schon gar nicht anfangen. Diese Sprachen haben einfach kein "Gewicht".

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Nein

Nein, wir "sprichen" nicht Esperanto. Wenn schon, dann sprechen wir Esperanto.

  • ich spreche
  • du sprichst / Sie sprechen
  • er/sie/es spricht
  • wir sprechen
  • ihr sprecht / Sie sprechen
  • sie sprechen

Lern erst einmal richtig Deutsch! Danach kannst du dich immer noch mit Esperanto befassen, wenn du (zu) viel Freizeit hast.

oberlehrer?

tippfehler gibts bei dir nicht.

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@Klappstuhl001

Jaja, hinterher ist's immer ein Tippfehler. Seltsam, dass auf GF so viele User immer wieder die gleichen Tippfehler machen. Warum wohl "tuhen" sie das?

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@spanferkel14

weil sie das können :-)

hier wird auch jeden tag 10x gefragt : ich habe gevögelt, bin ich jetzt schwanger??

das regt mich schon lange nicht mehr auf.

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@Klappstuhl001

Tötest Du im realen Leben jeden, der Dich auf einen Mangel aufmerksam macht? Man nimmt es hin, lernt daraus und wird zunehmend besser. Das Leben besteht daraus, Fehler zu machen und sich zu steigern. Sich steigern kann man nur, wenn man weiß, dass es noch etwas zu verbessern gibt. Und da muss ein Hinweis einfach ohne Murren angenommen worden.

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@Klappstuhl001

Da sollten wir mal eine Statistik haben, wie oft der einzelne Benutzer diese Frage stellt. Ich bin sicher, ein paar Glanzlichter kommen schon auf Werte über 1.

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du schpeakst mir auhs dem hertzen...

Es ist schon sehr traurig, hier extrem viel Fehler zu sehen. Mal abgesehen davon, dass es einfach eine geringe Wertschätzung für den jeweiligen Leser ausdrückt, ist es ein schlechtes Vorbild.

Wird ein Wort laufend in mehreren Schreibweisen angezeigt, ist es doch klar, dass am Ende kaum jemand noch weiß, wie es richtig lautet. Insofern ist es unbedingt nötig, auf Fehler aufmerksam zu machen, auch wenn man oft genug belächelt oder beleidigt wird.

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@sumpfbub

Ach, der Vorwurf des Oberlehrers¹, der mir natürlich schon oft genug gemacht wurde, prallt an mir ab, ohne zu wunden Stellen zu führen. Ich bin und bleibe da ein Korinthenkacker, denn ich finde es einfach grauenvoll, wie unsere Sprache zum Teil durch Oberflächlichkeit, aber größtenteils tatsächlich durch mangelnde Deutschkenntnisse (und das eben auch bei unglaublich vielen Muttersprachlern!) in den letzten Jahrzehnten immer mehr verhunzt wird. Der Grund liegt wohl häufig darin, dass viele Leute gar nicht oder zu wenig lesen. Und wenn ich dann die lauwarmen Rechtfertigungen lese: "Im Internet kommt es nicht auf die Rechtschreibung an." Ich würde sagen, falsche Grammatik und falsche Rechtschreibung sind 2 Paar Stiefel. Oder dauernd die Rechtfertigung: "Ich bin Legastheniker." Was hier so alles bei den Usern diagnostiziert wurde! Bei manchem User ist die Liste seiner Psychosen, Defizite etc. seitenfüllend. Wenn's danach geht, ist er ja dazu verdammt, als Pflegefall behandelt zu werden.

¹manchmal auch regelrechte Schimpf- oder Hasstiraden

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@spanferkel14

Ich kann Dir nur beipflichten. "Im Netz ist alles erlaubt" führt dazu, dass es natürlich extremen Wildwuchs gibt und keine brauchbaren Vorbilder existieren, die auch von Massen frequentiert werden. Wenn das Netz die größte Informationsquelle ist, dann dient sie auch als Referenz.

Mein Glück war seinerzeit, dass ich meine Nase in Bücher gesteckt habe, die noch vor Druck lektoriert wurden. Selten, dass ein den Büchern mehr als fünf Fehlern enthalten waren - und das bei 500 und mehr Seiten. Heute kann man schon froh sein, wenn ein Satz nicht mehr derselben enthält.

Im Prinzip ist es nicht fürchterlich schlimm, denn zumeist kann man schon den Sinn des Textes erkennen, den der Verfasser zu übermitteln sucht; sei er auch noch so heftig mit Rechtschreibfehlern übersät.

Nur erfordert es recht oft Nachfragen und vor allem kostet es auch Zeit, das soeben Gelesene zu dekodieren. Das finde ich immer eine Herabwürdigung der Leserschaft.

Der Schreiber mag zwar schneller sein, aber letztendlich ist es der eigene Nachteil, der bei allfälligen Bewerbungen offenbar wird: Schlechte Rechtschreibung/Grammatik = Aussortieren oder niedrigere Klassifizierung und geringeres Gehalt.

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