Spinalkanalstenose am 5.Lendenwirbel?

7 Antworten

Hast Du einmal von einem Spezialisten oder Osteopathen eine Gangbildanalyse machen lassen ?. Ich habe im Bekanntenkreis mittlerweile schon 4 Leute die aufgrund einer Fußfehlstellung bzw. Ermüdungsbruch im Fußgelenk , an der Wirbelsäule operiert werden sollten. Das war für alle Betroffenen eine fast nicht enden wollende Odysse von Arzt zu Arzt, bis dann endlich die Ursache festgestellt wurde. Mir kommt es so vor, als ob sich viele Ärzte nur noch auf einzelne Körperteile spezialisiert haben, und dadurch der Blick für das Ganze verloren gegangen ist. Fakt ist bei einer WS-Op mit evtl. Versteifung einzelner Wirbelkörper, dass sich dadurch keine dauerhafte Besserung ergibt. Ganz im Gegenteil,, !! Wenn Du ein bewegliches Element wie z.B. die WS, zum Teil starr fixierst, wird sich das gleiche Problem  verstärkt an anderer Stelle wieder zeigen. Wünsche Dir viel Glück und das Du einen guten Arzt findest der Dir helfen kann.

Bei einer Stenose ist eine OP wahrscheinlich nicht zu verrmeiden. Wenn der Wirbelkanal wirklich blockiert ist, kann daraus schnell eine Blaseninkontinenz oder eine Unkontrollierbarkeit der Kotaussscheidung werden, solange sich nicht noch ein paar Nervenfasern des Lumbalstranges irgendwie durchschlängeln.

Ist es lediglich ein Vorfall, dann kann eine Thermo-Therapie erfolgversprechend sein: Dabei wird der schmerzführende Nerv mit einer Hitzesonde verkocht (hört sich schrecklich an, dabei ist aber der Kälteschock des sterilisierenden Sprays vor der Betäubungsspritze am unangenehmsten, alles andere spürt man nicht). Wenn der Nerb keinen Schmerz zurückmeldet, mildert das die unbewussten Fehlstellungen, mit denen das Gehirn den Schmerz minimieren möchte. Die Muskulatur entkrampft sich und wenn man jetzt mit einem maßvollen Training die Rückenmuskulatur stärkt, bildet sich in der Regel der Vorfall zurück. Ich hatte so eine Thermo bereits an vier Nerven.

Ein MRT kann zweifelsfrei klären ob es sich um eine Wirbelkanalstenose handelt oder um einen Bandscheibenvorfall. Sie klärt auch, ob die Stenose im höhergelegenen Teil des Rückenmarks liegt (gefährlich!) oder weiter unten, wo sich das Rückenmark auffiedert (dort ist die Chance, dass sich Nervenfasern an der Stenose vorbei"schmuggeln" ungleich größer).

Ich weiß dasalles mittlerweile, weil ich eine Stenose hatte, die operiert werden musste und eine weiter unten, wo sie nicht unbedingt operiert werden muss. Rückenschmerzen kenne ich auch zur Genüge, ich habe sie mittlerweile mit zwei Voltarenkapseln pro Woche unter Kontrolle. Aber immer etwa eine halbe oder eine Stunde vorher Pantoprazol einwerfen, um Schädigungen der Magenwand zu vermeiden!

Die Tendenz zu Vorfällen ist sicher erblich. Meine Mutter und mein Bruder und ich haben bzw. hatten exakt die gleichen Beschwerden.

Eine Op sollte immer die letzte Möglichkeit sein, die man in Anspruch nimmt. Physiotherapie und somit Muskelaufbau ist erstmal wichtig. Dort bekommt man dann auch ein Heimprogramm, welches man dann auch konsequent durchführen sollte. Dauert halt ne Weile. Op Indikationen sind ausgeprägte Gefühsstörungen oder auch motorische Ausfälle die auch länger anhalten. Gute Besserung!

Gelenkschmerzen mit 25 - erst Hüfte, dann Schultern, Ellbogen...

Hallihallo,

ich bin schon langsam wirklich am Verzweifeln, da ich schon seit ein paar Monaten ständig Gelenkschmerzen habe.

Angefangen hat es letzten Oktober. Beim Spazierengehen habe ich bemerkt, dass meine Hüfte auf der rechten Seite einige Male geknackst hat. Am Abend auf der Couch fingen dann die Schmerzen an. Innerhalb von ein paar Tagen war es dann so schlimm, dass ich nicht einmal mehr auf der rechten Seite schlafen konnte.

Ich ging dann zum Orthopäden, der eine Schleimbeutelentzündung feststellte und mir Cortison spritzte. Nach ca. 1,5 Wochen war es immer noch nicht besser, so bekam ich noch eine Ladung Cortison. Nach dieser Spritze ging es mir ein paar Tage sogar noch schlechter. Als ich kurze Zeit später wieder beim Arzt war, verschrieb er mir entzündungshemmende Medikamente, die ich für 1 Woche nehmen sollte. Die Besserung kam jedoch nicht.

Inzwischen begann auch meine linke Hüfte zu schmerzen. Ich wurde daher dann vom Hausarzt zum Röntgen geschickt, jedoch ohne Befund, dh keine Abnutzung, keine Verkalkung etc. Außerdem machte man auch noch einen Bluttest, um die Rheumafaktoren zu messen, ebenfalls negativ.

So nach und nach kamen jedoch andere Gelenke dazu: erst die Schultern, dann die Ellbogen (sogar das Auflegen der Ellbogen im Bett schmerzt teilweise) und seit heute früh verspüre ich auch in den Handgelenken Schmerzen.

Zu den Schmerzen selbst: es ist ein dumpfer Schmerz, der ständig da ist. In der Hüfte ist es am schlimmsten beim Sitzen (vor allem auf hartem Untergrund) und beim langen Stehen. Bei Bewegung (Spazieren, Treppen steigen,...) tut mir eigentlich nichts weh.

Was könnte das sein? Hat irgendjemand eine Idee, wieso auf einmal meine gesamten Gelenke schmerzen? Und an wen ich mich sonst wenden könnte?... denn der Orthopäde sieht Cortison nach wie vor als Mittel der Wahl!

Ich habe zwar eine Überweisung zur Physiotherapie, aber kann man dort etwas bewirken, wenn nicht einmal eine Diagnose gestellt wurde?

Liebe Grüße, J

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Physiotherapheuten während Behandlung wechseln möglich?

Hi,
ich habe mir eine Sportverletzung zugezogen und ein Rezept für die Physiotherapie bekommen.
Knieverletztung beim Leichtathletik.
3 Wochen à 2 Behandlungen.

Ich bin allerdings in den nächsten 2,5 Monaten nicht 3 Wochen durchgehend in einer Stadt und würde gerne schnellstens wieder normal trainieren können.
Kann ich bei meiner Krankenkasse (BKK VerbundPlus) einen Wechsel des Therapeuten während der Rezeptlaufzeit durchbringen?
Ich habe angerufen und nachgeforscht aber keine wirkliche Antwort bekommen.
Oder ist das von Physio zu Physio unterschiedlich? Wer kennt sich aus?

Vielen Dank.

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Morbus Scheuermann - wie am besten behandeln bei Schmerzen?

Hey! Ich bin 16 Jahre alt und habe Morbus Scheuermann und ein Hohlkreuz. Ich habe sehr oft starke Schmerzen, vorallemding nach dem Sport (Fußball) und wenn ich nur stehen muss. Deswegen war ich bei der Physiotherapie. Die Schmerzen wurden immer gelindert aber nur für kurze Zeit. Heute war ich wieder bei meinem Orthopäden beim anschauen. Ich habe ihn auch gefragt was man noch außer Physiotherapie machen kann. Er sagte, dass ich nur noch so für den Rücken gute Sportarten machen könnte (Volleyball, Schwimmen). Ich weiß aber dass man auch eine Reha bzw. Kur machen kann in einer speziellen Klinik (ist zwar 500km weit weg von mir aber trotzdem) und dass ein Korsett helfen kann. Ich habe meinen Orthopäden drei mal gefragt ob es denn nicht eine andere Möglichkeit gäbe meine Wirbelsäule zu behandeln. Er sagte aber, dass ich diese Sportarten machen kann, sonst kann man nichts machen. Wieso sagt er nichts von dem Korsett oder der Kur? Er ist eigentlich der beste Orthopäde in meiner Umgebung, er wird von jedem empfohlen...

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Knie-Arthroskopie: Hat es geholfen?

Ich habe mir im Sommer mein Knie verletzt, der Innenminiskus ist möglicherweise lädiert(konnte im MRT nicht genau nachgewiesen werden) das vordere Kreuzband ist schon etwas länger gerissen und ich hatte eine Baker-Zyste in der Kniekehle. Mit Physiotherapie kann ich meinen Sport und mein Tanzen sowie alles im täglichen Leben wieder zu 98% machen,ohne das Knie zu merken. Der Orthopäde sagt, ich soll eine Arthroskope machen lassen, aber ich kann den Sinn nicht so recht einsehen. Wer hatte sowas schon? Wie lange ist man dann "außer Gefecht"? Hat das denn genützt und die Probleme sind beseitigt? Und falls ein Orthopäde unter Euch ist: was kann mir denn passieren wenn ich das nicht machen lasse und ist sowas wirklich zwingend nötig?

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Beide Füße gebrochen, wieder laufen lernen?

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Mein Freund hat sich letzte Woche bei einem Sturz vom Gerüst (ca 8m) beide Füße zertrümmert. Beim linken offener Bruch an der Ferse, Fußwurzel kaputt, Mittelfuß gebrochen und die Zehen waren abgeknickt. Beim rechten sind der Mittelfuß und die Zehen verschont geblieben...

Er wurde nun schon mermals operiert und hat solche Fixateure (Metallgestell) an den Füßen. In die Zehen am linken Fuß wurden nun schon drähte eingesetzt und diverse Platten und Schrauben sollen noch folgen...

Die Ärzte meinten, es wird ne ganze Zeit dauern wird, da er wieder laufen lernen muss und die Muskeln neu aufgebaut werden müssen. Nach der Reha dann braucht er auf jeden Fall aber einen guten Physiotherapeuten. Da man bei der Masse an Physiotherapeuten kaum noch einen Überblick hat, wollte ich nun wissen, ob jemand weiß, auf was ein Physiotherapeut spezialisiert sein sollte um bei diesem Fall hilfreich zu sein?

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Heilung einer Bandscheibenprotrusion?

Hallo GF-User,

gibt es eine vollständige Heilungschance von Bandscheibenprotrusion an der Lendenwirbelsäule? Anbei sende ich ein Bild. Erkennbar ist, dass die ersten drei Wirbel von unten Protrusionen haben. Mein Orthopäde meinte, ach das bekommen wir hin. Ich mache seit 3 Wochen eine Physio. 3 Protrusionen, über die ich mit meinem Orthopäden gesprochen habe sind mir bekannt, andere zwei Verdachtsfälle habe Ich jetzt auf dem Bild beim markieren entdeckt die ich mit einem "?" markiert habe. Warum habe ich meinen Orthopäden nicht gefragt? Weil der mir nur diese SpineMED Therapie wärmsten empfohlen hat die 1400 Euro kostet (20 Sitzungen, 70 Euro a Sitzung).

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