Soziale Phobie - was soll ich tun?

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4 Antworten

Auch wenn du sagst, dass es mit einem Psychologen schwierig sei für dich -sowohl wegen der Eltern als auch, weil du nicht mit ihm reden könntest -, ist das die beste Lösung für dich. Womöglich hast du eine falsche Vorstellung, was da auf dich zukommen könnte. Gib einer Therapie doch erstmal eine Chance, bevor du sie als Lösungsmöglichkeit ausschließt.

Auch zu dem Gespräch mit deinen Eltern solltest du dich überwinden, damit ein Arztbesuch möglich wird. Als erste Adresse bist du sicher beim Hausarzt richtig.Bei sozialer Phobie wird übrigens vor allem auf Verhaltenstherapie gesetzt. Das ist es, was du bis dahin auch in Eigenregie am besten durchzuziehen versuchst. Gib der Angst nicht diese Macht über dich, die du ihr stellenweise schon gegeben hast. Das ist deine Entscheidung! Probier allein diesen Gedankengang mal aus, es ist eine andere Sichtweise, die deine Handlungsoptionen auf einen Schlag erweitert. Dennoch rate ich dir zu einer Therapie und zögern würde ich damit auch nicht.

Hallo,

ich kann gut nachvollziehen, wie das für Dich ist, denn mir ging es jahrelang sehr ähnlich. Ich konnte mich irgendwann dazu überwinden, mit einer Psychotherapeutin zu sprechen, und dadurch ist es besser geworden. Das habe ich aber erst gemacht, als ich von meinen Eltern ausgezogen war. Meine Eltern hatten für mich null Verständnis und meinten immer nur, ich solle mich nicht so anstellen, also habe ich mich ihnen irgendwann nicht mehr anvertraut.

Möglicherweise kann Dir die Telefonseelsorge weiterhelfen. Die erreicht Du unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222, der Anruf ist kostenlos. Dein Hausarzt könnte auch ein erster Ansprechpartner sein. Alles Gute!

Du wirst es nicht gerne hören: aber dir kann nur ein Psychiater oder ein Psychologe helfen! Ich fände es wichtig, wenn du dich mal deinen Eltern anvertrauen würdest. Sag ihnen, wie schlimm das für dich ist, wenn du unter anderen Menschen bist. Es kann ja kein dauerhafter Zustand sein. Du hast so gar keine Lebensqualität mehr und isolierst dich mit der Zeit selbst. Du hast ein Problem, das weit verbreitet ist. Für deine Erkrankung gibt es Spezialisten. Klar ist so ein Therapeut am Anfang auch ein Fremder. Aber mit der Zeit wirst du dich an ihn gewöhnen. Die haben den ganzen Tag mit nix anderem zu tun

da hilft aggressivität, welche einem in der schule bereits entzogen versucht wird ... du musst einfach rumpöbeln - dann ist kein platz mehr für schüchternheit.

dümmster Tipp ever....

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