Sollte ich in ein Haus investieren, welches mir nicht gehört?

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14 Antworten

Wenn du dort Geld hinein steckst, solltest du das auf jeden Fall notariell beglaubigen lassen.

Ihr schafft ja eine Wertverbesserung. Sollten noch andere Erben da sein, dürftet ihr snst später diese Einbauten, an diese anderen Erben noch mal zahlen. Aber auch die (Schwieger-)mutter könnte sich das ja jederzeit anders überlegen und das Haus verkaufen

Man muss in eurem Fall nicht gleich an Trennung oder Verkauf des Hauses hinter eurem Rücken denken. Wie sähe es aus, wenn deine Schwiegermutter plötzlich zum Pflegefall wird? Sie hat dann Grundvermögen und das muss für die Heimkosten eingesetzt werden. Im Laufe von mehreren Jahren kann dabei schon eine Immobilie komplett aufgebraucht werden. Auch wenn deine Schwiegermutter euch das Haus jetzt schenkt, ist der Gebäudewert 10 Jahre lang noch für das Sozialamt angreifbar. Eine Beratung durch einen erfahrenen Anwalt kann ich nur empfehlen, bevor ihr größere Summen in das Haus investiert!

Ihr solltet alles schriftlich festhalten!

Niemand wünscht Deiner Schwiegermutter einen Unfall oder eine böse Krankheit, aber der Teufel schläft bekanntlich nicht; wenn die Erbfolge dann festgelegt ist, gibt es keine Unklarheiten.

Rechnungen sollte man sowieso, schon wegen der Gewährleistungspflicht aufbewahren.

Hallo,

Also ich versteht deine Einstellung, Liebe hin oder her, wieviele paare sind verliebt und trennen sich plötztlich und dann hast du das nachsehen, weil du in ein Haus geld gesteckt hast, was dir nicht gehört und worauf du keinen Anspruch hast.

Ich kann dir folgenden vernünftigen Tipp geben, du musst investitionen auf deinen Namen abrechnen lassen, nicht auf den deines mannes sondern auf deinen welche du dann auch bezahlst dann hast du im falle einer Scheidung (wovon man nicht ausgeht) die Rechnung für eine Treppe, Türen, das garagentor zur hand und eine bestätigung dafür, dass du in das Haus investiert hast.

derzeit gehört dir nichts - und wenn ihr alles nicht weiter festhaltet, wird dies auch im Fall einer Trennung so bleiben.

Du kannst mit Deinen Mann allein eine schriftliche Vereinbarung treffen, in welcher ihr festhaltet, welche Beträge Du in das Haus investiert hast und dass diese Beträge bei einer Trennung zurück zu erstatten sind. Dies braucht auch nicht notariell zu sein - also kann man das günstig zu Hause realisieren.

Hinsichtlich der Überschreibung mit der Schwiegermutter würde ich aber versuchen, möglichst frühzeitig eine solche Überschreibung vorzunehmen. Dies sowohl von Gesichtspunkt der Übertragungskosten (renoviertes Haus ist mehr wert als unrenoviert - deshalb Kosten Übertragung höher) als auch für Euch zur Sicherheit. Nicht dass es noch mehr Erben oder so gibt.

heb einfach die REchnungen auf, dei du bezahlt hast.... am besten von deinem Konto. Aber wenn ihr soundso verheiratet seit. Dann fällt, wenn es deinem Mann gehört in das gemeinsame Vermögen, dass dann aufgeteilt wird. Wenn ihm das Haus nicht gehört und du hast die REchnungen nicht mehr und kannst nicht beweisen dass du auch etwas investiert hast... dann Pech gehabt.

Aber ich glaube deine Schwiegermutter hat schon recht, wenn Sie vorsichtig ist mit dem ÜBerschreiben des Hauses.

solang es nichts schriftliches gibt, das ihr das haus bekommt, kann es sein, das sie das haus an jemand verkauft und ihr geld reingesteckt habt, das ihr nicht mehr seht.

zudem ist die frage, was ihr unter renovieren versteht und ihr keine miete zahlt, aber dafür euch um die instandhaltung kümmert und sie bezahlt.

von daher würde ich raten, das mal zu mit ihr zu klären udn schriftlcih festzuhalten

Rechtlich, gehört dem das Haus, dem das Grundstück gehört. Egal wer welche finanziellen Mittel in das Haus gesteckt hat. Wenn der Eintrag für das Grundbuch umgeschrieben wird, achte darauf, dass nicht nur Deine Mann darin aufgeführt ist!!

Du solltest Dich daher unbedingt schriftlich Absicherung und einen anwaltlich oder notariell begleiteten Schrieb aufsetzen, den beide Parteien unterzeichnen, welche Geldleistung Du eingebracht ist und (ganz wichtig!:) die Regelung festlegen für den Fall der Trennung/Scheidung/Todesfall. Ansonsten stehst Du auf verlorenem Posten.

Diese bittere Erfahrung habe ich bereits hinter mir. Heute bin ich schlauer.

ich denke da ihr mietfrei wohnt, könnt ihr auch ruhig ein wenig investieren. Ich würde allerdings vielleicht mit der Schwiegermutter einen Vertrag aufsetzen, in dem geregelt ist, was investiert wird, wie hoch die Kosten sind und dass eben ( falls es mal knallt ) ein Teil der Kohle von Deiner Schwiegermutter erstattet wird. Außerdem kann sie das Haus ja auch schon jetzt überschreiben. So würde ich vorgehen, aber ich bin keine Fachfrau

Der einfachste Weg dürfte die notarielle Eintragung eines lebenslangen Wohnrechts für euch beide sein. Diese Sache kostet nicht viel und sichert euch im Grundbuch ab.

  1. Kauft niemand ein Haus, in dem ein Wohnrecht für fremde Personen besteht und keine Bank gibt eine Finanzierung dafür.

  2. Das Wohnrecht hat für euch einen bestimmten Geldwert. Diesen Geldwert errechnet das zuständige Finanzamt und sollte euch das Haus nicht überschrieben werden und der Erbfall eintreten, dann muss euch der Geldwert bzw. Restwert des Wohnrechts ausbezahlt werden und zwar zusätzlich zu eurem Erbteil.

  3. Sollte, was ich nicht hoffe, eine Scheidung erfolgen, dann hat der Teil, welcher auf sein Wohnrecht zu Gunsten des anderen im Haus verbleibenden Partners verzichtet, einen finanziellen Ausgleichsanspruch.

Eine sinnvollere und sicherere Lösung für alle Beteiligten fällt mir nicht ein!

Das Wohnrecht müßte ins Grundbuch. Wenn er Geschwister hat können sie den Pflichtteil verlangen. Rechnungen auf beiden Namen und aufheben!

Nach der "Überschreibung" an Deinen Mann würde ihm allein das Haus gehören, wenn Du nicht mit in das Grundbuch eingetragen würdest...

Bei einer möglichen Trennung würde die von Euch beiden erbrachte "Wertsteigerung" vermutlich als Zugewinn erachtet und entsprechend "aufgeteilt" werden.

Januargirl 29.08.2012, 10:45

Bei meiner Scheidung hat der Richter keinen Zugewinn durch die "Wertsteigerung" erachtet und ich ging völlig leer aus, obwohl ich sehr viel Geld und Arbeitsleistung in das vermeintlich gemeinsame Haus gesteckt habe.

Wie sagte er doch noch so schön: Recht haben und Recht bekommen sind 2 verschiedene Dinge..............

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Macht immer eine Aufstellung, wer wieviel Geld von euch für was eingebracht hat. Hebt die Belege auf! Das von dir eingebrachte Geld ist dein möglicher Beitrag und "gehört" anteilmäßig auch dir. Falls die Schwiegermutter das Haus doch nicht überschreibt, kannst du diesen Anteil ggf. zurückfordern.

DerHans 29.08.2012, 10:46

Das dürfte nicht reichen. Eine Aufstellung könnte man ja jederzeit aus dem Hut zaubern.

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