sollte ich eine Ausbildung als Automobilkaufmann machen und mich dann zum Kfz Wirt weiterbilden...

5 Antworten

Meinste als Vertragspartner von nem Hersteller oder so.


ufuk94 
Fragesteller
 09.01.2010, 20:11

ja genau. Muss aber nicht sein

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markus2401  09.01.2010, 20:13
@ufuk94

Naja, also ich schätz ne halbe Millionen sollte schon da sein. Aber jetzt mach erst mal die Ausbildung und dann siehste mal.

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Dein Interesse in Ehren - bevor Du so eine Ausbildung machst, sieh Dir mal den Markt an. Dieses Jahr will alleine VW 50% seiner Niederlassungen abstoßen... Rechne mal aus, wie viele Autoleute da plötzlich einen Job suchen. Alles fähige Leute, mit Berufserfahrung und oft auch Geld. Vielleicht solltest Du lieber in eine mögliche Wachstumsbranche einsteigen. Über 50% der deutschen Autos sind geleast oder finanziert, da braucht man Leasingfachwirte, Bankkaufleute usw... Der Verdienst ist da auch besser.

Nächster Vorschlag: Carsharing, Autovermieter, oder eben einfach als EU-Importeur, wie ich. Ohne Fahrzeugbestand aber mit agressiver Preisgestaltung.

Egal wie, ich wünsche Dir viel Glück!

Gruß Sascha Dissel


ufuk94 
Fragesteller
 20.01.2010, 01:44

danke, aber nach meinen Erkenntnissen, verdient doch ein Bankkaufmann weniger als ein Automobilkaufmann. Oder Irre ich mich da bei meiner Aussage? Ich habe da von 1200-1300€ Netto, nach der Ausbildung gehört (bezieht sich auf die Örtliche Sparkasse)

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user1301  20.01.2010, 09:25
@ufuk94

Informier Dich mal nach Aufstiegsmöglichkeiten, möglichen Provisionen oder Gewinnbeteiligungen. Ein Fachverkäufer bei BMW erhält beispielsweise 50€ Provision pro Auto. Ein Bankkaufmann hat im Gegenzug die Möglichkeit bei Versicherungabschlüssen verprovisioniert zu werden. Die Daten habe ich nicht, scheinen aber interessant zu sein.

Dann überleg Dir mal die aktuellen Zulassungszahlen und Wachstumraten, schon ernüchternd.

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Mach erst mal ene ordentliche Ausbildung mit einem guten Abschluss. Wenn du dann noch den Fachwirt hinterher schaffst um so besser. Später kannst du dich auf dem Markt umsehen. Viele Betriebe suchen bereits heute qualifizierten Nachwuchs zur Firmenübergabe. Das kann dann über eine Beteiligung laufen oder über einen Rentenvertrag für den Vorbesitzer. Aber die Reihenfolge macht es. Was nützt es dir zu wissen, wieviel Eigenkapital du heute brauchtest.

Eine Ausbildung zum Automobilkaufmann ist nicht schlecht wenn Du dich für Autos interessierst. Danach kannst Du dann noch den Fachwirt machen.

Die beste Ausbildung erhälst Du von BMW und Mercedes in den Niederlassungen.

Aber auch Toyota/Lexus bildet sehr gut aus. Sinnvoll wäre es dann direkt in Köln zu machen.

Für die Eröffnung eines eigenen Autohauses benötigst Du in der heutigen Zeit eine sehr gute Bonität und eine ganze Menge Eigenkapital. Die Banken sind da sehr vorsichtig geworden. Allerdings bekommst Du am Anfang auch Unterstützung von den Herstellern.

Ein sehr guter Bekannter macht seit über 25 Jahren EU-Import. Davon lebt er ganz gut. War aber auch eine harte Arbeit das zu erreichen.

Eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bei einem Importeur wie z.B. www.toyota.de oder auch honda.de ist nicht verkehrt. Schau mal auf die Seiten von den Beiden, dort findest Du Angebote. Auch der Weg nach der Ausbildung ist beim Importeur oder Hersteller ein interessanter Weg.

Desweiteren kann ich mich auch @toylex und @AutoDissel anschließen.

Um ein Autohaus als Vertragshändler neu aufzubauen, musst Du schon im Lotto gewonnen oder sehr gut geerbt haben. Als freier EU-Importeur kann man da schon noch mit Geld verdienen.