Von Hotelfachmann zum Automobilfachmann?

7 Antworten

Dir muss bewusst sein, dass Du als Automobilkaufmann ein relativ geringes Gehalt hast und der Rest über Provision läuft. Je mehr Autos Du verkaufst umso größer Deine Auszahlung, je teurer das Auto umso mehr Geld bekommst Du.

Mein Vater ist Küchenfachverkäufer und bekommt monatlich ein geringes Festgehalt und eine pauschale Provision. Am Jahresende wird geguckt, ob er die vorgegebene Provision erreicht hat. Hat er die Vorgabe übertroffen wird nachgezahlt, wird die Vorgabe nicht erreicht wird die Auszahlung im Januar des Folgejahres entsprechend gekürzt.

Ein Bekannter von mir arbeitet in einem Autohaus von VW und Skoda und bekommt nur eine Provision wenn er ein Auto verkauft hat und das Gehalt ist auch nicht der Wahnsinn.

Egal wie aber von einer geregelten Arbeitszeit kann nach der Ausbildung keine Rede sein. Kommt eine Kunde um 17:30 will eine rund um sorglos Beratung bist Du mit Sicherheit nicht zum offiziellen Ende der Öffnungszeit raus.
Mein Bekannter saß schon mal bis 22:00 Uhr im Autohaus und hatte noch eine Stunde nach Hause, am nächsten morgen wieder um 08:00 anfangen.

Überleg Dir gut ob Du das wirklich willst.

ich Rede vom Fachmann nicht vom Kaufmann

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Zum einen, was ist ein Automobilfachmann?

Zum zweiten. Der klassische Automobilkaufmann verkauft keine Autos. Dieser ist eher zuständig dafür, dass es im Hintergrund rund läuft. Sprich Verträge bearbeiten, die der Kunde mit dem Verkäufer unterschrieben hat, Fahrzeuge anfordern, konfigurieren, disponieren usw. Allerdings kommt es gerade in kleineren Häusern oft vor, das der Verkäufer und das Backoffice in Personalunion betrieben wird. Aber Autos zu verkaufen, lernt man in der Ausbildung nicht.

Zum Automobilverkäufer braucht man per se keine Ausbildung. Es gibt eine Weiterbildung, die ohne Automobilspezifische Vorkenntnisse gemacht werden kann. Nach erfolgreichem Abschluss und entsprechender Einstellung in einem Autohaus, lebt man in der Regel von Fixum + Provision.

Der Automobilkaufmann hat i.d.R. feste Arbeitszeiten und ein festes Gehalt.

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Nein, ohne Fachspezifische Ausbildung kannst Du nicht als Automobilkaufmann arbeiten.

Die beiden Ausbildungsberufe sind ja nicht einmal halbwegs identisch.

Wenn ich das richtig erkenne, hast Du deine Ausbildung ja gerade erst begonnen.

Wenn Du also Automobilkaufmann werden möchtest, würde ich überlegen einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu suchen.

Es macht ja keinen Sinn, 3 Jahre in eine Ausbildung zum Hotelfachmann zu stecken, wenn Du in dem Beruf gar nicht arbeiten willst.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Tätigkeit als Ausbilder

Ich meinte Automobilfachmann nicht Kaufmann, habe mich vertippt. Klar macht es mir im Hotel Spaß aber mein Traum ist es eben in einem Autohaus zu arbeiten und eine HoFa Ausbildung schadet NIE, ganz im Gegenteil

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@Enrico007

Dann erfülle Dir deinen Traum und mache die passende Ausbildung.

Du solltest Dir einfach nur eine Frage stellen: Warum sollte ein Autohaus einen gelernten Hotelfachmann einstellen, wenn es Bewerbungen von einem Automobilfachmann auf den Tisch liegen hat?

Selbst wenn: Du bist dann kein gelernter Facharbeiter. Dann wirst dann automatisch weniger verdienen, als eine Fachkraft.

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@Enrico007

eine HoFa Ausbildung schadet NIE, ganz im Gegenteil

Irgend jemand scheint Dir eingeredet zu haben, dass Du später sooo viele Möglichkeiten hast, wenn Du zuerst eine HoFa-Ausbildung abschliesst.

Im Hotel-Gewerbe ja. Und vielleicht auch sonst noch wo. Aber mit Autos hat das Hotel-Gewerbe so viel zu tun, wie eine Gans mit Flöte spielen.

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Hast du vielleicht die Möglichkeit vom HotelFACHmann zum HotelKAUFmann zu wechseln? Da dir nämlich der kaufmännische Bereich als Automobilkaufmann fehlen würde. Könnte mir vorstellen, dass das schwierig wird. Und wenn du gleich nochmal die Ausbildung wechselst, wenn du sowieso schon weißt, dass du lieber Automobilkaufmann wärst?

Automobilfachmann ist was anderes LS Automobilkaufmann.. Ich meine den Fachmann und nicht den Kaufmann. Naja die HoFa Ausbildung macht mit zurzeit aber einfach Spaß nichtsdestotrotz möchte ich danach gerne als Automobilfachmann weitermachen

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@Enrico007

Ah okay dann ist es vielleicht leichter. Ich würde es nach der Ausbildung dann vielleicht mit einem bezahlten Praktikum im Autohaus probieren. Dann kannst du ja auf jeden Fall deinen nächsten Arbeitgeber überzeugen. Branchenwechsel sind ja nichts außergewöhnliches heutzutage. Viel Erfolg!

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automobilfachmann kannst nur mit erneuter lehrzeit werden,denn die kenntnisse die da gefragt sind wo willst die herhaben

Habe ich mit der Ausbildung gute Voraussetzungen?

Schlicht und ergreifend: Nein! Wie kommst Du bloss auf diese Idee?

Du würdest doch auch nicht erwarten, dass Du als ausgebildeter Einzelhandels-Kaufmann gute Voraussetzungen hast, einen Job als Heilpädagoge zu bekommen. Oder nicht?

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