Sollte der Mann bei der Geburt dabei sein?

16 Antworten

Ich habe vor dreizehn Monaten ein kind bekommen und ich finde die männer sollten es selbst entscheiden. für die frau ist es natürlich schön wenn der mann dabei ist und so schlimm wie man immer sagt ist es gar nicht.ich selber habe mich gefreut das mein mann dabei war und habe es ihm hoch angerechnet. wünsche euch viel glück

Wenn er nicht dabei sein möchte, ist das seine Entscheidung. Jedoch ist es ein sehr schönes Erlebnis dabei zu sein. Ich habe 3 Kinder und ich war auch 3-mal dabei. Er sollte es auf alle Fälle versuchen, raus gehen kann er dann immer noch.

Ich persönlich finde es auch nicht so schlimm. Was wäre, zum Beispiel, wenn der Mann in Ohnmacht fallen würde? Meiner Frau war es auch lieber, dass ich nachher an ihrem Bett war, als sie aufwachte. Bei der Geburt "störe ich nur, wenn ich dumm rumstehe, sagte sie...ggg*.

Also, ich finde es ziemlich traurig, wenn der Mann nicht dabei sein möchte; die Frau kann ja schließlich auch nicht darüber entscheiden, ob sie dabei sein will oder nicht. Mitgehangen/mitgefangen... Ich war unendlich froh über die Anwesenheit meines Mannes. Er hat zwar nichts "handfestes" geleistet, war aber eben einfach da, hat bei mir am Kopfende gesessen, mir Mut zugesprochen, die Hand gehalten und mir damit die Geburt wirklich erleichtert. Und für ihn war es ein absolut einmaliges, bewegendes Erlebnis. Klar, wenn ein Mann kollabieren würde bei der Entbindung oder immer nur "oh je, oh je" murmeln würde, wäre das wirklich nicht hilfreich. Aber als echter Mann muß man meiner Meinung nach die Entbindung des eigenen Kindes einfach "ertragen" können, wobei ertragen nicht das richtige Wort ist, besser wäre "erleben"!

Keine Frau sollte ihren Mann zwingen bei der Geburt dabei zu sein. Er kann zwar eine große seelische Stüzte sein, in dem er nur am Kopfende des Bettes steht und ihr die Hand hält oder über den Kopf streicht. Das gibt der werdenden Mama neue Kräfte und sie kommt sich nicht im Stich gelassen vor. Andererseits, wenn er nur mitgeht, um ihr einen Gefallen zu tun, kann das ganze auch nach hinten losgehen. Denn eine Frau in den Wehen überlegt sich nicht was sie zu ihrem vielleicht auch nocht desinteressiert wirkendem Mann sagt, wenn sich ihre Erwartungen in seine Anwesenheit nicht erfüllen. Die meisten Männer, die die Geburt ihres Kindes miterlebt haben, schildern dieses Erlebnis als wichtigstes und schönstes in ihrem Leben. Vielleicht findet ihre Freundin zusammen mit ihrem Mann im einen Geburtsvorbereitungskurs oder direkt bei einer Hebamme die Möglichkeit ihrer beider Erwartungen und Sorgen anzuspreche. Oft fehlt es den Männern auch an Informationen und der Vorstellung was da auf sie zukommt. Solch ein Gespräch könnte bei beiden Partner mehr Verständnis füreinander schaffen, und zu einer friedlichen Entscheidung führen.

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