Sollte der Mann bei der Geburt dabei sein?

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16 Antworten

Keine Frau sollte ihren Mann zwingen bei der Geburt dabei zu sein. Er kann zwar eine große seelische Stüzte sein, in dem er nur am Kopfende des Bettes steht und ihr die Hand hält oder über den Kopf streicht. Das gibt der werdenden Mama neue Kräfte und sie kommt sich nicht im Stich gelassen vor. Andererseits, wenn er nur mitgeht, um ihr einen Gefallen zu tun, kann das ganze auch nach hinten losgehen. Denn eine Frau in den Wehen überlegt sich nicht was sie zu ihrem vielleicht auch nocht desinteressiert wirkendem Mann sagt, wenn sich ihre Erwartungen in seine Anwesenheit nicht erfüllen. Die meisten Männer, die die Geburt ihres Kindes miterlebt haben, schildern dieses Erlebnis als wichtigstes und schönstes in ihrem Leben. Vielleicht findet ihre Freundin zusammen mit ihrem Mann im einen Geburtsvorbereitungskurs oder direkt bei einer Hebamme die Möglichkeit ihrer beider Erwartungen und Sorgen anzuspreche. Oft fehlt es den Männern auch an Informationen und der Vorstellung was da auf sie zukommt. Solch ein Gespräch könnte bei beiden Partner mehr Verständnis füreinander schaffen, und zu einer friedlichen Entscheidung führen.

Ich habe vor dreizehn Monaten ein kind bekommen und ich finde die männer sollten es selbst entscheiden. für die frau ist es natürlich schön wenn der mann dabei ist und so schlimm wie man immer sagt ist es gar nicht.ich selber habe mich gefreut das mein mann dabei war und habe es ihm hoch angerechnet. wünsche euch viel glück

Es kann keiner verlangen das der Mann bei der Geburt dabei ist ,es kann für den Mann zu einem Schock kommen den er nicht ohne weiteres verarbeitet so das er mit seiner Frau danach nichts mehr zu tun haben will " kenne so einen Fall leider " die liessen sich dann nach einem halben Jahr nach der Geburt scheiden

Mein Freudin aktuell im 7. Monat Schwanger hat mir heute offenbart das sie lieber ihre Mutter bei der Geburt neben sich hat, und auch ihre Mutter die Nabelschnur durschneiden soll.

Ich freue mich schon seit 7 Monaten auf diesen Tag und das Ereigniss.

Ich bin in einem Pflegerischen Beruf tätig, ich werde sicher nicht "umkippen" oder ähnliches.

Ich fühle mich nun sehr verletzt, weil meine Freundin mir diese Ereigniss vorenthält und ihre Mutter über den Vater des gemeinsamen Kindes stellt, so fühlt es sich für mich an.

Ich kann das alles nicht so einfach akzeptieren...es tut wirklich ungemein weh, ich verstehe einfach nicht warum sie das macht :(

Was würdet ihr machen, denken, oder fühlen ? Könntet ihr das als Mann akzepieren ? Und an die Freuen, würdet ihr eurem Freund/Mann der der VAter des Kindes ist diese Ereigniss bewusst vorenthalten.

Lach...was ist das für eine Frage??? Ich habe es meinem Partner damals freigestellt...wir hatten vorher ausgemacht, wenn es einem von beidem nicht mehr Recht ist, dann geht er raus ( also der Mann, ich kann ja schlecht)....er war dabei...durchgängig..er kam sich ziemlich überflüssig vor und ..ehrlich..ich selbst hab ihn kaum bemerkt. ich war viel zu viel mit mir beschäftigt. Also einen Ehestreit ist das sicher nicht wert....ganz sicher nicht.

LG Zaubi

Ich finde es sehr wichtig, dabeigewesen zu sein! Es war definitiv nicht schlimm - keine Ahnung, wie wehleidig hier einige meiner Geschlechtsgenossen sind - in Ohnmacht fallen, blablabla... Wenn dazu jemand das Recht hat, dann die Frau - sie hat nämlich die Schmerzen! Ich schließe mich jbinfo an - rausgehen kann man immer noch. Aber seinem Kind dann später zu erzählen, dass man am Tag seiner Geburt nicht dabei war, finde ich nicht toll. So eine Möglichkeit kommt nie wieder! Und es war definitiv ein super Erlebnis, auch die Nabelschnur zu durchschneiden. Mann kann seine Frau unterstützen - dafür muss er aber halt die Zeit investieren und beim Geburtsvorbereitungskurs mitmachen.

Ich finde, das gehört sich einfach.

Bis auf wenige Fälle, wo die Männer eine Geburt wirklich nicht verkraften halte ich das für eine faule Ausrede.

Wenn er nicht dabei sein möchte, ist das seine Entscheidung. Jedoch ist es ein sehr schönes Erlebnis dabei zu sein. Ich habe 3 Kinder und ich war auch 3-mal dabei. Er sollte es auf alle Fälle versuchen, raus gehen kann er dann immer noch.

Ich finde, das kann man nicht generell mit ja oder nein beantworten: Einerseits finde ich es absolut verständlich, wenn ein Mann damit Probleme hat und vielleicht umkippt. Andererseits gibt es Männer, die diese Erfahrung nicht missen möchten. Ich sehe es differenzierter als jens79: natürlich kann es die Paarbindung sehr positiv beeinflussen. Leider kann es aber auch passieren, daß die Geburt als solches den Ehemann so abstößt, daß das genaue Gegenteil passiert.

AUF JEDEN FALL!! Sag ihm folgendes: Alles was er zu tun und zu sehen hat ist am Kopfende des Bettes. Ich war auch dabei und wäre aus den Latschen gekippt wenn ich "da unten" (besser weiß ich mich nicht auszudrücken) einen Blick riskiert hätte. Das war aber zu keinem Moment nötig. Er soll einfach nur für SIE da sein, kein Arzt, keine Situation verlangt, oder macht es erforderlich sich woanders als neben ihrem Kopf aufzuhalten. Er verpasst sonst das schönste Erlebnis was man noch haben kann in dieser Welt! ...Servus.

Der arme Mann verpasst eine Erfahrung, die niemals wieder kommt. Ich bin davon überzeugt, dass das gemeinsame durchstehen einer Geburt, sowohl die Paarbindung als auch die Eltern-Kind-Bindung überaus positiv beeinflußt. Wie war as ? In guten wie in Schlechten Zeiten... ganz schön feige seine Frau so hängen zu lassen, oder? Aber er hatte ja schon seinen Spass.

Also, ich finde es ziemlich traurig, wenn der Mann nicht dabei sein möchte; die Frau kann ja schließlich auch nicht darüber entscheiden, ob sie dabei sein will oder nicht. Mitgehangen/mitgefangen... Ich war unendlich froh über die Anwesenheit meines Mannes. Er hat zwar nichts "handfestes" geleistet, war aber eben einfach da, hat bei mir am Kopfende gesessen, mir Mut zugesprochen, die Hand gehalten und mir damit die Geburt wirklich erleichtert. Und für ihn war es ein absolut einmaliges, bewegendes Erlebnis. Klar, wenn ein Mann kollabieren würde bei der Entbindung oder immer nur "oh je, oh je" murmeln würde, wäre das wirklich nicht hilfreich. Aber als echter Mann muß man meiner Meinung nach die Entbindung des eigenen Kindes einfach "ertragen" können, wobei ertragen nicht das richtige Wort ist, besser wäre "erleben"!

Ich persönlich finde es auch nicht so schlimm. Was wäre, zum Beispiel, wenn der Mann in Ohnmacht fallen würde? Meiner Frau war es auch lieber, dass ich nachher an ihrem Bett war, als sie aufwachte. Bei der Geburt "störe ich nur, wenn ich dumm rumstehe, sagte sie...ggg*.

Die Frau sollte dem Mann die Wahl lassen, ob er dabei sein möchte oder nicht und das so akzeptieren. Mein Mann wollte auch gern dabei sein und ich habe mich gefreut. Soll sie doch ihre beste Freundin bitten, dabei zu sein, wenn ihr Mann das nicht möchte.

Kommt auf den Mann drauf an:

Wenn er selber will, mich unterstützt und stärkt: auf jeden Fall,

wenn ich ihn selber unterstützen muss und er eigentlich nicht will: dann lieber nicht.

Deine Freundin soll sich lieber überlegen, ob er zu mitfühlend ist und das selber seelisch nicht verkraftet sie leiden zu sehen. Das ist vielleicht auch ein Zeichen, dass er sie viel zu sehr liebt. Sie muss das akzeptieren und vielleicht kannst Du sie ja unterstützen bei der Geburt.

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Ein Mann muß nicht bei der Geburt dabei sein, er 'sollte' es auch nicht, aber er darf, wenn er will.

Ich würde wegen dieser Frage ganz betimmt keinen Ehestreit aufkommen lassen.

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