Soll man Kindern Comics verbieten?

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Nein, man sollte die auf gar keinen Fall verbieten, dann macht man sie nur erst recht interessant. Man sollte den Kindern nur klarmachen, daß es auch noch anderes Lesbares gibt außer Comics. Aber immer noch besser Comics lesen als gar nichts!

Kinder wissen spätestens ab Kindergarten, dass es noch andere Sachen als Comics gibt. Denen braucht man nichts klar machen.
Das Einzige, was man tun kann: Bücher unverbindlich anbieten und sich nicht ärgern, wenn die links liegen bleiben.

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Also ich habe als Kind sehr gerne Fix und Foxi, Micky Maus, Superman, Batman usw. gelesen, und ich glaube, es hat mir nicht geschadet, und mich auch nicht davon abgehalten, Bücher zu lesen. Comics haben für mich durchaus auch einen gewissen Lerneffekt, man muss nicht immer nur hochtrabendes Zeugs lesen. Wenn man Kinder immer nur zu "guten Büchern" zwingt, kann das durchaus den Effekt haben, dass ihnen der Spaß am Lesen vergeht.

Mein Deutschlehrer im Leistungskurs der 13. Klasse fände das sehr interessant, da dieser Herr und ich uns regelmäßig gegenseitig Comics leihen. Deine Frage ist beinahe schon beleidigend, denn offensichtlich fehlt dir Wissen über das Medium, welches über eine Ausgabe des Micky Maus-Magazins hinausgeht. So verschrien Comics auch sein mögen, so künstlerisch und teilweise literarisch wertvoll kann ihr Inhalt sein. Denkt man an zahlreiche Werke von Allan Moore z.B. muss man den Hut ziehen. Auch Superman und Konsorten haben über die Jahre viel mitgemacht und sind schon lange aus den seichten Gefilden verschwunden. Sehe dir an WAS sie lesen, aber verbiete es ihnen auf keinen Fall. De facto gehören meiner Erfahrung nach die Leute, die Comics definitiv nicht abgewandt sind auch zu denen, die Berthold Brecht Stephenie Mayer vorziehen würden.

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