Kommt darauf an ...

Zumindest das Zwingen in eine Ausbildung gegen den Willen des Auszubildenden wird mittlerweile (intern) als Verstoß gegen die freie Berufswahl aufgefasst und soll nicht mehr sanktioniertwrden ... zumindest bei Minderjährigen

Der Zwang, auch eine Tätigkeit auszuüben, die nicht deinen Wünschen entspricht - und diesen Zwang gibt es ja schon lange auch im SGB III -, wurde bisher zumindest nicht höchstrichterlich beanstandet.

Ist halt die übliche rechtliche Interessenabwägung, die viele User, die glauben, jeder GG-Artikel stände singulär und habe absolute Geltung, gerne vergessen.

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Wenn ja, dann ist es gar nicht nutzbringend sich beim Arbeitsamt abzumelden, aber einfach wegfahren und keinem was sagen.

Nennt man Sozialbetrug; käme der raus - und davon solltest du ausgehen -, verlierst du rückwirkend nich nur sämtliche Ansprüche, sondern müsstest neben der Rückforderung auch noch ein fettes Bußgeld bezahlen.

Keine Ahnung, wie du "besser" und deinen persönlichen Nutzen definierst, aber wenn der "Kick der Möglichkeit einer Strafverfolgung" dir Nutzen stiftet, warum nicht ....

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a)darfst du dich von deinem Verlobten trennen - wie von einem Ehepartner, jederzeit und ohne jede Begründung -,
b) erwächst aus der Verlobung keine Unterhaltspflicht, c) ist eine Verlobung nur eine Indiz für eine BG, während Ehe / eingetragene Partnerschaft eine BG zwingend machen (außer man Trennt sich dauerhaft).
d) dürft ihr euch auch zu zweit eine Wohnung suchen, da alleine der Wille, die WG nicht fortzuführen als Umzugsgrund VOLLKOMMEN AUSREICHT - einer Begründung bedarf es auch hier nicht -,
e) kommen nicht nur dir die 3,50 spanisch vor, da ei 1000€ netto gerade mal 700€ anrechnungsfähiges Einkommen wären, was nicht einmal euren Regelsatz deckt, geschweige denn den Mietanteil, f) darf dein Kindergeld erst dann berücksichtigt werden, wenn es dir tatsächlich zufließt

Also: SCHRIFTLICHEN Antrag stellen

Versucht sie mich nur einzuschüchtern?

Nein.
Man berät dich nur falsch bzw schlecht; da das Ganze extrem simples rechtliches Einmaleins ist, würde ich von vorsätzlich falsch ausgehen, was bei mir sofort eine FETTE, FETTE Fachaufsichtsbeschwerde nach sich zöge.

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Erstens erscheint mir 320€ für zwei Betten und 160€ für einen Schrank deutlich jenseits der erstattbaren Beträge und zweitens würde ich keine Betrugsabsicht unterstellen.

Die für mich moralisch entscheidende Frage Frage wäre, ob sie sich diese Dinge tatsächlich zu diesen Kosten angeschafft und nur keine Quittung gefordert/erhalten hat, weil sie nicht wusste, dass das JC einen solchen Nachweis wünscht. In dem Fall hätte sie sich ja nicht bereichert bzw. das JC hätte ohnehin zahlen müssen.

Abgesehen davon würde ich niemals für irgendeinen Menschen eine Quittung ausfüllen, die nicht den Tatsachen entspricht, selbst wenn ich dessen Beweggründe für moralisch akzeptabel halte.

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Ob du Einkommen aus Selbständigkeit oder Unselbständigkeit generierst, ist dem JC vollkommen Banane.

Beides darf dir nicht untersagt werden; ggf. bist du allerdings verpflichtet, weitere Einkommensmöglichkeiten zu suchen.

Die Berechnung des anrechnungsfähigen Teilsdeines Einkommens bei selbständigkeit ist relativ kompliziert. Du musst in der Regel nicht nur deine Einnahmen und Ausgaben innerhalb des Bewilligungszeitraums dezidiert nachweisen, sondern musst auch im Vorfeld eine plausible Prognose abgeben, die zunächst als Berechnungsgrundlage dient.

Über den Bewilligungszeitraum darf dann mit Durchschnittswerten gearbeitet werden.

Selbstverständlich sind nicht die Umsätze maßgeblich für die Berechnung, sondern - vereinfacht - die Differenz von Einnahmen und Ausgaben.

Näheres findest du in §§ 11 ff. SGB II und § 3 Alg II-V.

Übrigens sind steuerrechtliche Vorschriften sozialrechtlich nicht maßgeblich.

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Man ruft in der Firma an und sagt, dass man später kommt, weil der Sachbearbeiter bei der Terminabsprache nicht die Wegdauer berücksichtigt hat.

3,7 km zu Fuß können in der Tat unzumutbar sein ...

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Was bedeutet das?

Für sich alleine genommen nichts bzw. nichts, was du sinnvoll interpretieren könntest, ohne die Sozialisation des anderen zu kennen.

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Wenn man volljährig ist und sich von einer schuler abgemeldet hat, kriegt man von Arge ne Leistungssperre oder so?

Kommt auf die Art der Schule an.

Bei einer schulischen Ausbildung kann es durchaus eine Sanktion geben.

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