Inwiefern würdet ihr sagen, dass das Lesen euren Wortschatz, die Rechtschreibung, die Ausdrucksfähigkeit und das Allgemeinwissen verbessert hat?

Würdet ihr auch der These zustimmen, dass das Lesen entspannen kann? Oder seht ihr das Ganze eher kritisch und stellt persönlich keinen besonderen Unterschied bzw. großen "Vorher-Nachher-Unterschied" fest?

Übrigens: Leute die nicht gerne Bücher lesen , möchte ich mit diesem Beitrag nicht herabwürdigen oder irgendwie als "dumm" darstellen, weil es viele Gründe dafür geben kann, warum das so ist. (Beispiele: zu wenig Zeit, Leute die bereits schon viel beruflich bedingt lesen müssen und abends keine Lust haben noch zusätzlich Bücher zu lesen, fehlende Motivation, keine Lust Texten ständig Aufmerksamkeit zu spenden, andere Medien was die Wissensvermittlung angeht werden lieber bevorzugt etc.)

Was das Lesen im Allgemeinen angeht, möchte ich gerne 2 Studien erwähnen.
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1) Lesen kann Stress lindern. Laut einer Studie an der University of Sussex zufolge kann das Lesen den aktuellen Stresspegel um bis zu 68 Prozent senken. Um das zu überprüfen, führten Wissenschaftler mit den Teilnehmern Tests durch, die sie unter Stress setzten und ihre Herzfrequenz messbar nach oben trieben. Anschließend sollten sie sechs Minuten lang still sitzen und lesen. Dabei stellte sich heraus: Das Herz beruhigte sich und die Anspannung nahm ab.

2) An der Emory University in Atlanta haben Forscher Probanden darum gebeten, jeden Abend ein ausgewähltes Buch zu lesen. Das Ergebnis: Durch Hirnscans konnte man feststellen, dass in einem Gehirnbereich, der für die Aufnahme von Sprache zuständig ist, die sogenannte Konnektivität erhöht wurde (d.h. der Informationsfluss der Neuronen funktioniert besser)

Lernen, lesen, Wissenschaft, Psychologie, Intelligenz, Literatur
Woran erkennt man einen guten Gitarristen?

Viele sagen ja z.B. dass Eric Clapton und Santana gute Gitarristen sind. Das sind sie auch zweifelsfrei. Nun habe ich aber eher eine Gänsehaut wenn ich The Edge von U2 oder Jonny Buckland von Coldplay an der Gitarre spielen sehe. Das heißt, viele Experten loben Santana und Clapton hoch hinaus aber ich bevorzuge eher die Klänge und die Effekte von anderen Gitarristen, die vielleicht sehr gut sind, aber vielleicht nicht direkt genannt werden wenn es um die weltbesten Gitarristen geht. Ist die Frage nach dem besten Gitarristen unwichtig, da der Geschmack am Ende zählt? Ist es irrelevant wenn ein guter Gitarrist vom Handwerk her und der Lebenserfahrung nicht an einen sehr sehr guten Gitarristen herankommt, solange man den Stil bevorzugt und davon mehr berührt wird oder ist das Handwerk eher das Ausschlaggebende, auch um Musik überhaupt richtig einzuschätzen was das Beurteilen und Bewerten angeht? Ich kenne zum Beispiel viele unbekannte Bands die sehr schöne aber auch simple nachhallende Effekte (Delay-Effekte) auf der Gitarre spielen und die mir eine Gänsehaut bescheren, während ein Meisterwerk von einem Stargitarristen mich streckenweise manchmal völlig kaltlassen kann. Empfinde nur ich das so als Laie, als jemand der nie eine E-Gitarre spielen konnte oder ist dieses Feeling auch bei Experten und Gitarristen ähnlich, dass man Sounds von einem guten Gitarristen besser findet, als von einem sehr sehr guten Gitarristen, so wie ich es als völliger "Nicht-Gitarrist" erlebe?

Musik, Rock, Gitarre, E-Gitarre